Rentenstreit: Schweitzer nennt Junge Union "abgehoben"

Rentenstreit: Schweitzer nennt Junge Union "abgehoben"

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Rentenpolitik in Rheinland-Pfalz im Fokus

Mainz () – Die SPD bleibt im Rentenstreit weiter hart und lehnt junger Unions-Abgeordneter zu einem niedrigeren Rentenniveau ab.

„Die Rente ist nicht irgendein Charity-Projekt“, sagte der rheinland-pfälzische Ministerpräsident Alexander Schweitzer (SPD) dem „Stern“. „Menschen, die Rente beziehen, haben sich diese Ansprüche durch ihre erworben. Wenn das Rentenniveau abgesenkt wird und diese Menschen aus der Rente in die Sozialhilfe fallen, ist das für sie dramatisch und der Staat spart keinen Cent“, sagte Schweitzer, der auch stellvertretender SPD-Vorsitzender ist.

Deswegen empfinde er es als „sehr abgehoben, wenn junge Berufspolitiker aus der Jungen , die noch nie in die Rentenkasse eingezahlt haben, so über Rentnerinnen und Rentner reden“. Schweitzer sagte weiter, er stimme „dem zu, wenn er sagt, es dürfe beim Rentenniveau keinen Unterbietungswettkampf in der Union geben“.

Schweitzer zeigte sich grundsätzlich bereit zu Strukturreformen. „Natürlich muss die Rente perspektivisch breiter aufgestellt werden, damit die Kosten nicht einseitig auf die Schultern der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer von heute verteilt werden.“ In der SPD sehe man die Herausforderungen. Die Rentenkommission solle Vorschläge für die Zukunft erarbeiten.

Allerdings lehnte Schweitzer eine Fokussierung auf die Erhöhung des Renteneintrittsalters ab. „Ich halte es für einseitig, in der aktuellen Rentendebatte nur darauf zu schauen, dass Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer länger arbeiten müssen.“ gehöre schon jetzt zu den Ländern mit dem höchsten Renteneintrittsalter. Es gebe aber nicht nur Menschen, die im Büro arbeiteten. „Wir brauchen auch eine Lösung für diejenigen, die im Blaumann, im Kittel oder einer Uniform arbeiten – viele davon, seit sie Teenager sind“, sagte Schweitzer. Diese Leute könnten „ganz einfach nicht länger als bis 67 arbeiten“.

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Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: Alexander Schweitzer (Archiv)

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Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Wie heißen die Personen in diesem Beitrag?

Alexander Schweitzer

Welche Organisationen oder Institutionen werden genannt?

SPD, Junge Union, Rentenkommission, Deutschland, Stern

Wann ist das Ereignis passiert?

Nicht erwähnt

Wo spielt die Handlung des Artikels?

Mainz

Worum geht es in einem Satz?

Die SPD lehnt Forderungen nach einem niedrigeren Rentenniveau ab und betont, dass Rentenansprüche durch geleistete Arbeit erworben werden, während sie gleichzeitig bereit ist, Strukturreformen zu diskutieren, jedoch die Erhöhung des Renteneintrittsalters für nicht sinnvoll hält.

Was war der Auslöser für den Vorfall?

  • Ablehnung der Forderungen junger Unions-Abgeordneter
  • Debatte über Rentenniveau und Sozialhilfe
  • Ansicht der SPD bezüglich Rentenansprüche
  • Kritik an jungen Berufspolitikern ohne eigene Einzahlungen in die Rentenkasse
  • Diskussion um Strukturreformen im Rentensystem
  • Ablehnung der Erhöhung des Renteneintrittsalters
  • Berücksichtigung von Berufsgruppen mit körperlicher Arbeit

Wie hat die Öffentlichkeit oder Politik reagiert?

  • SPD lehnt Forderungen der Jungen Union zu niedrigerem Rentenniveau ab
  • Alexander Schweitzer betont, Rentenansprüche wurden durch Arbeit erworben
  • Warnung vor dramatischen Folgen eines niedrigeren Rentenniveaus für Rentner
  • Kritik an jungen Berufspolitikern der Jungen Union, die noch nie in die Rentenkasse eingezahlt haben
  • Zustimmung zu Kanzlers Aussage gegen Unterbietungswettkampf in der Union
  • Bereitschaft zu Strukturreformen in der Rentenpolitik
  • Ablehnung einer Fokussierung auf Erhöhung des Renteneintrittsalters
  • Hinweis auf unterschiedliche Arbeitsbedingungen für Menschen in körperlich anspruchsvollen Berufen

Welche Konsequenzen werden genannt?

  • Absenkung des Rentenniveaus führt zu dramatischen Folgen für Rentner
  • Rentner könnten in Sozialhilfe fallen
  • Fehlende Einsparungen für den Staat
  • Abgehobenes Gerede von jungen Berufspolitikern ohne eigene Einzahlungen in die Rentenkasse
  • Notwendigkeit von Strukturreformen in der Rentenversicherung
  • Herausforderungen in der Rentenpolitik werden anerkannt
  • Vorschläge für die Zukunft sollen erarbeitet werden
  • Ablehnung einer einseitigen Fokussierung auf Erhöhung des Renteneintrittsalters
  • Berücksichtigung der Bedürfnisse von Menschen in körperlich belastenden Berufen

Gibt es bereits eine Stellungnahme?

Ja, im Artikel wird eine Stellungnahme von Alexander Schweitzer (SPD) zitiert, in der er sich gegen die Forderungen zur Absenkung des Rentenniveaus auspricht.

Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH
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