Klima-Politik: Herausforderungen in Belem
Belem () – Die Europäische Union hat sich bei der UN-Klimakonferenz in Belem mit ihrer Forderung nach einem klaren Fahrplan zur Abkehr von fossilen Energieträgern nicht durchsetzen können.
Der am Samstag vorgelegte Beschlussentwurf enthält keinen direkten Verweis auf fossile Energieträger, sondern lediglich einen allgemeinen Aufruf zu einem Übergang in den Energiesystemen. Die Notwendigkeit, den globalen Treibhausgas-Ausstoß drastisch zu verringern, wurde jedoch bekräftigt.
EU-Klimakommissar Wopke Hoekstra sagte, die EU hätte sich mehr Ambitionen im Ergebnis gewünscht, unterstütze jedoch den Kompromiss, da er zumindest in die richtige Richtung weise. Die Europäer, darunter Deutschland, hatten nach den Verhandlungen in Belem dringend Maßnahmen zur Verringerung der Treibhausgas-Emissionen und ein Bekenntnis zur Abkehr von Kohle, Öl und Gas gefordert. China, Indien sowie die Ölländer Saudi-Arabien und Russland stellten sich jedoch dagegen.
Bundesumweltminister Carsten Schneider (SPD) warf den Öl-Staaten vor, ehrgeizige Beschlüsse zum Klimaschutz verhindert zu haben. Er zeigte sich enttäuscht über die Blockadehaltung der Petro-Industrie und kritisierte, dass ärmere Staaten nicht konsequent dagegengehalten hätten. Schneider äußerte zudem, dass er von den am meisten betroffenen Ländern, wie den Inselstaaten und Afrika, eine lautere Stimme für den Klimaschutz erwartet hätte.
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| Text-/Bildquelle: | Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de |
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Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Wie heißen die Personen in diesem Beitrag?
Wopke Hoekstra, Carsten Schneider
Welche Organisationen oder Institutionen werden genannt?
Die genannten Organisationen, Parteien oder Institutionen sind:
Europäische Union, UN-Klimakonferenz, EU-Klimakommissar, Deutschland, China, Indien, Saudi-Arabien, Russland, Carsten Schneider (SPD), Petro-Industrie.
Wann ist das Ereignis passiert?
Nicht erwähnt
Wo spielt die Handlung des Artikels?
Belem
Worum geht es in einem Satz?
Die Europäische Union konnte auf der UN-Klimakonferenz in Belem ihre Forderung nach einem konkreten Plan zur Abkehr von fossilen Energieträgern nicht durchsetzen, da Länder wie China, Indien und Russland einen ehrgeizigen Klimaschutz blockierten.
Was war der Auslöser für den Vorfall?
- Forderung der EU nach klaren Fahrplänen zur Abkehr von fossilen Energieträgern
- Fehlender direkter Verweis auf fossile Energieträger im Beschlussentwurf
- Allgemeiner Aufruf zu einem Übergang in den Energiesystemen
- Bestätigung der Notwendigkeit zur Verringerung des globalen Treibhausgas-Ausstoßes
- Beteiligung von EU-Klimakommissar und Bundesumweltminister
- Widerstand von Ländern wie China, Indien, Saudi-Arabien und Russland
- Enttäuschung über Blockadehaltung der Petro-Industrie
- Erwartungen an ärmere Länder, sich stärker für Klimaschutz einzusetzen
Wie hat die Öffentlichkeit oder Politik reagiert?
- EU kann sich bei UN-Klimakonferenz nicht durchsetzen
- Beschlussentwurf ohne Verweis auf fossile Energieträger
- Allgemeiner Aufruf zum Übergang in Energiesystemen
- Notwendigkeit zur Verringerung des Treibhausgas-Ausstoßes bekräftigt
- EU-Klimakommissar Wopke Hoekstra zeigt sich enttäuscht, unterstützt aber Kompromiss
- Deutschland fordert dringend Maßnahmen zur Verringerung der Emissionen
- Widerstand von China, Indien, Saudi-Arabien und Russland gegen ehrgeizige Beschlüsse
- Bundesumweltminister Carsten Schneider kritisiert Öl-Staaten und Blockadehaltung der Petro-Industrie
- Erwartung, dass ärmere Staaten lautere Stimme für Klimaschutz erheben
Welche Konsequenzen werden genannt?
- Fehlende klare Vorgaben zur Abkehr von fossilen Energieträgern
- Allgemeiner Aufruf zu einem Energiesystem-Übergang
- Bestätigung der Notwendigkeit zur drastischen Verringerung des Treibhausgas-Ausstoßes
- Enttäuschung über die Blockadehaltung von Ölstaaten
- Kritik an der mangelnden Stimme ärmerer Staaten im Klimaschutz
- Erwartung lautere Stimmen von am meisten betroffenen Ländern
Gibt es bereits eine Stellungnahme?
Ja, im Artikel wird eine Stellungnahme von EU-Klimakommissar Wopke Hoekstra zitiert, der sagt, die EU hätte sich mehr Ambitionen im Ergebnis gewünscht, unterstütze jedoch den Kompromiss, da er zumindest in die richtige Richtung weise.
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