Saarbrücker Forscher will KI-Logik verbessern

Saarbrücker Forscher will KI-Logik verbessern

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Fortschritte in der KI-Forschung in Saarbrücken

Saarbrücken () – Ein Saarbrücker Computerlinguist will die grundlegenden Denkfehler von Künstlicher Intelligenz beheben. Michael Hahn von der Universität des Saarlandes hat mit seiner Forschungsgruppe mathematisch nachgewiesen, dass neuronale Netzwerke systematisch Fehler machen, die sich nicht durch mehr Training oder bessere Anweisungen ausmerzen lassen.

Dafür erhält er nun 1,4 Millionen Euro aus dem Emmy-Noether-Programm der Deutschen Forschungsgemeinschaft.

Laut Hahn scheitern aktuelle Sprachmodelle wie ChatGPT vor allem an drei Problemen: Sie können sich ändernde Zustände nicht nachvollziehen, sind nicht zu logischem Denken fähig und scheitern an komplexen, verschachtelten Eingaben. In der Medizin könne diese Schwäche gefährlich werden, wenn die KI chronologische Abläufe von Diagnosen und Medikation nicht richtig zuordne, erklärt der Forscher.

Auch bei juristischen Fragestellungen zeigten sich die Grenzen der KI.

In seinem Forschungsprojekt will Hahn zunächst die theoretischen Grundlagen der Transformer-Architektur besser verstehen, die allen großen Sprachmodellen zugrunde liegt. In einem zweiten Schritt plant er, hybride Systeme oder ganz neue Architekturen zu entwickeln, die zuverlässiger und leistungsstärker funktionieren als heutige KI-Systeme.

Die Forschungsgruppe wird aus fünf Doktoranden bestehen und ist bereits die dritte Emmy-Noether-Gruppe, die 2025 für die Saarbrücker Informatikforschung bewilligt wurde.

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Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: Computer-Nutzer (Archiv)

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Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Wie heißen die Personen in diesem Beitrag?

Michael Hahn

Welche Organisationen oder Institutionen werden genannt?

Die genannten Organisationen, Parteien oder Institutionen sind:

Universität des Saarlandes, Deutsche Forschungsgemeinschaft, Emmy-Noether-Programm.

Wann ist das Ereignis passiert?

Nicht erwähnt

Wo spielt die Handlung des Artikels?

Die Orte, an denen das beschriebene Ereignis stattfindet oder stattfand, sind: Saarbrücken, Universität des Saarlandes.

Worum geht es in einem Satz?

Ein Saarbrücker Computerlinguist, Michael Hahn, erhält 1,4 Millionen Euro, um die grundlegenden Denkfehler von Künstlicher Intelligenz zu erforschen und neue, leistungsfähigere Architekturen zu entwickeln, da aktuelle Sprachmodelle wie ChatGPT schwerwiegende Probleme in logischem Denken und bei komplexen Eingaben aufweisen.

Was war der Auslöser für den Vorfall?

  • Entdeckung systematischer Fehler in neuronalen Netzwerken
  • Unzureichende Leistungsfähigkeit aktueller Sprachmodelle
  • Unfähigkeit zur Nachvollziehung sich ändernder Zustände
  • Mangelndes logisches Denken in KIs
  • Schwierigkeiten bei komplexen und verschachtelten Eingaben
  • Medizinische Risiken durch fehlerhafte Zuordnungen
  • Juristische Fragestellungen verdeutlichen KI-Grenzen
  • Wunsch nach verbesserten KI-Architekturen
  • Finanzierung durch Emmy-Noether-Programm

Wie hat die Öffentlichkeit oder Politik reagiert?

Nein.

Welche Konsequenzen werden genannt?

  • 1,4 Millionen Euro Förderung
  • Verbesserung der theoretischen Grundlagen der Transformer-Architektur
  • Entwicklung hybrider Systeme oder neuer Architekturen
  • Beteiligung von fünf Doktoranden
  • Stärkung der Saarbrücker Informatikforschung

Gibt es bereits eine Stellungnahme?

Ja, im Artikel wird eine Stellungnahme von Michael Hahn zitiert. Er erklärt, dass aktuelle Sprachmodelle wie ChatGPT an drei spezifischen Problemen scheitern: wechselnde Zustände nicht nachvollziehen, kein logisches Denken und Schwierigkeiten mit komplexen Fragestellungen.

Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

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