Meinungsforscher: Zu große Putin-Nähe schadet AfD

Meinungsforscher: Zu große Putin-Nähe schadet AfD

News - Politik - aktuelle Entwicklungen und Hintergründe

Politik: AfD und ihre Russlandpolitik in Berlin

Berlin () – Hermann Binkert, Chef des Meinungsforschungsinstituts Insa, hat die AfD vor einer zu starken Russland-Nähe gewarnt. Die AfD argumentiere mit Blick auf ihre Russlandpolitik, deutsche Interessen vertreten zu wollen – eine „unkritische Anlehnung“ an Kremlchef Wladimir Putin widerspreche aber diesem Anspruch, sagte Binkert dem „Handelsblatt“ (Donnerstagsausgabe).

AfD-Wähler seien zwar im Durchschnitt „Russland-affiner“ als die Wähler anderer Parteien, mit Ausnahme des BSW. „Aber auch AfD-Wähler sind mehrheitlich kritisch gegenüber der aktuellen russischen Politik“, so der Meinungsforscher. „Eine zu große Putin-Nähe schadet der AfD eher.“ Ähnlich verhält es sich nach Einschätzung Binkerts mit der momentanen Uneinigkeit der beiden AfD-Vorsitzenden Alice Weidel und Tino Chrupalla über den richtigen Umgang mit Russland.

„Ein innerparteilicher Konflikt über die außenpolitische Ausrichtung würde die AfD schwächen“, sagte der Insa-Chef. Das gelte nicht nur für die Zustimmung in Deutschland, sondern auch mit Blick auf die Zusammenarbeit mit befreundeten Parteien. Viele europäische Rechtsparteien suchten eher den Schulterschluss mit den Republikanern von US-Präsident Donald Trump als mit Putin. „Sich hier zu isolieren, würde der AfD schaden“, sagte Binkert. Bisher sei der AfD der Spagat hier „einigermaßen gelungen“. „Er bleibt aber ein Risiko.“

Bist du ein guter Leser? 👍

Welcher Begriff kam im Artikel vor?




Bist du ein guter Leser? 👍

Welcher Begriff kam im Artikel vor?




Bist du ein guter Leser? 👍

Welcher Begriff kam im Artikel vor?




Bist du gut in Tic Tac Toe? 👍

Captcha wird geladen ...
Bitte Spielernamen, geheimes Wort und Captcha eingeben und Spiel starten.

Spielername und geheimes Wort gehören zusammen. Das Captcha wird nur beim ersten autorisierten Spiel für diese Kombination in diesem Browser abgefragt.

Top 3

Platz Name Punkte Siege
Lade Rangliste ...

Zur Tic Tac Toe 100 Topliste

Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: AfD-Logo auf Parteitag (Archiv)

💬 Zu den Kommentaren

Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Wie heißen die Personen in diesem Beitrag?

Hermann Binkert, Wladimir Putin, Alice Weidel, Tino Chrupalla, Donald Trump

Welche Organisationen oder Institutionen werden genannt?

AfD, Insa, Handelsblatt, BSW, Republikaner, Donald Trump

Wann ist das Ereignis passiert?

Nicht erwähnt

Wo spielt die Handlung des Artikels?

Berlin

Worum geht es in einem Satz?

Hermann Binkert, Chef des Meinungsforschungsinstituts Insa, warnt die AfD vor einer zu starken Nähe zu Russland, da dies dem Anspruch, deutsche Interessen zu vertreten, widerspreche und innerparteiliche Konflikte über die Außenpolitik die Partei schwächen könnten.

Was war der Auslöser für den Vorfall?

  • Warnung vor zu starker Russland-Nähe der AfD
  • Unkritische Anlehnung an Putin widerspricht deutscher Interessenvertretung
  • Mehrheit der AfD-Wähler kritisiert aktuelle russische Politik
  • Uneinigkeit zwischen AfD-Vorsitzenden über Russlandpolitik
  • Innerparteilicher Konflikt könnte die AfD schwächen
  • Europäische Rechtsparteien favorisieren Partnerschaft mit amerikanischen Republikanern
  • Risiko der Isolation für die AfD aufgrund ihrer Russlandpolitik

Wie hat die Öffentlichkeit oder Politik reagiert?

  • Hermann Binkert warnt die AfD vor zu starker Russland-Nähe
  • AfD vertritt deutsche Interessen, jedoch unkritische Haltung gegenüber Putin widerspricht diesem Anspruch
  • AfD-Wähler tendenziell Russland-affiner, jedoch kritisch gegenüber russischer Politik
  • Zu große Nähe zu Putin könnte der AfD schaden
  • Uneinigkeit zwischen AfD-Vorsitzenden über Russland-Thematik könnte Partei schwächen
  • Innerparteilicher Konflikt könnte Zustimmung in Deutschland und mit Kooperationspartnern beeinträchtigen
  • Europäische Rechtsparteien streben mehr Zusammenarbeit mit Trump als mit Putin an
  • AfD hat bisher einen Kompromiss gefunden, bleibt aber riskant

Welche Konsequenzen werden genannt?

  • Warnung vor zu starker Russland-Nähe
  • Widerspruch zwischen Pseudo-Interessenvertretung und unkritischer Anlehnung an Putin
  • AfD-Wähler kritisch gegenüber russischer Politik
  • Zu große Putin-Nähe könnte der AfD schaden
  • Innerparteilicher Konflikt schwächt die AfD
  • Negative Auswirkungen auf Zustimmung in Deutschland
  • Beeinträchtigung der Zusammenarbeit mit befreundeten Parteien
  • Isolation schadet der AfD
  • Risiko bei der Balance zwischen Putin und anderen globalen Akteuren

Gibt es bereits eine Stellungnahme?

Ja, im Artikel wird eine Stellungnahme von Hermann Binkert, dem Chef des Meinungsforschungsinstituts Insa, zitiert. Er warnt die AfD vor einer zu starken Nähe zu Russland und betont, dass dies der Partei schaden könnte.

Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH
Letzte Artikel von Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH (Alle anzeigen)

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert