BUND legt bei Biodiversitäts-Verfassungsbeschwerde nach
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Umweltpolitik in Karlsruhe: Klage um Naturschutz
Karlsruhe () – Der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) hat seine Klage auf eine bessere Naturschutz-Gesetzgebung weiter untermauert. Der Umweltverband teilte am Mittwoch mit, dass der neue Schriftsatz am Dienstag beim Bundesverfassungsgericht (BVerfG) eingereicht wurde.
„Der Biodiversitätsverlust ruiniert die Voraussetzungen menschenrechtlicher Freiheit wie Leben, Gesundheit und Ernährungssicherheit“, sagte Myriam Rapior, Mitglied im BUND-Bundesvorstand und erste Beschwerdeführerin. „Wir vertrauen darauf, dass das BVerfG wie schon im Klima-Beschluss auch beim Naturschutz die Rechte künftiger Generationen schützen wird.“
Man zeige mit der Klage zudem, dass der Biodiversitätsverlust um ein Vielfaches teurer zu werden drohe als ein wirksamer Naturschutz. „Das Artensterben ist daher schon rein wirtschaftlich fatal“, so Rapior.
Mit der Verfassungsbeschwerde wollen die Umweltschützer den Bundestag ähnlich wie bei der Klimaklag 2021 dazu verpflichten, ein umfassendes gesetzliches Schutzkonzept zu schaffen, das einen Stopp des Biodiversitätsverlusts und koordinierte Schritte zur Wiederherstellung der Natur enthält. Der BUND argumentiert nun, dass die Situation beim Biodiversitätsverlust und beim Klimawandel sich weiter zuspitzt. Die derzeitige Politik schwäche das vorhandene Naturschutzrecht. Ohne intakte Ökosysteme, Bodenneubildung, funktionierende Bestäubung und Süßwasserkreisläufe sei die menschliche Existenz langfristig bedroht.
Der Umweltverband setzt mit seiner Klage insbesondere auf das Klima-Rechtsgutachten des Internationalen Gerichtshofs (IGH). Der IGH machte darin deutlich, dass unterlassener Umweltschutz milliardenschwere Schadensersatzforderungen gegen Staaten nach sich ziehen kann.
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Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Wie heißen die Personen in diesem Beitrag?
Myriam Rapior
Welche Organisationen oder Institutionen werden genannt?
Die Orte, an denen das beschriebene Ereignis stattfindet oder stattfand, sind:
Karlsruhe, Bundesverfassungsgericht (BVerfG)
Worum geht es in einem Satz?
Der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) hat seine Klage beim Bundesverfassungsgericht verstärkt, um eine umfassende Naturschutzgesetzgebung zu fordern und den Verlust der Biodiversität als Bedrohung für Menschenrechte und wirtschaftliche Stabilität zu adressieren.
Was war der Auslöser für den Vorfall?
Erhöhung des Biodiversitätsverlusts
Schwächung des bestehenden Naturschutzrechts
Gefährdung der menschlichen Existenz durch intakte Ökosysteme
Wirtschaftliche Auswirkungen des Artensterbens
Vergleich zur Klimaklage 2021
Notwendigkeit eines umfassenden gesetzlichen Schutzkonzepts
Wie hat die Öffentlichkeit oder Politik reagiert?
BUND reicht Klage auf bessere Naturschutz-Gesetzgebung beim BVerfG ein
Myriam Rapior äußert sich zur Bedeutung von Biodiversität für Menschenrechte
Klage zeigt, dass Biodiversitätsverlust wirtschaftlich fatal sein kann
BUND fordert umfassendes gesetzliches Schutzkonzept gegen Biodiversitätsverlust
Argumentation: Politische Situation schwächt Naturschutzrecht
Verweis auf Klima-Rechtsgutachten des IGH zu Umweltschutzfolgen
Welche Konsequenzen werden genannt?
Ruinierung der Voraussetzungen menschenrechtlicher Freiheit (Leben, Gesundheit, Ernährungssicherheit)
Kostspieliger Biodiversitätsverlust
Wirtschaftliche Fatalität des Artensterbens
Verpflichtung des Bundestags zu umfassendem Naturschutzgesetz
Bedrohung der menschlichen Existenz ohne intakte Ökosysteme
Möglichkeit milliardenschwerer Schadensersatzforderungen gegen Staaten
Gibt es bereits eine Stellungnahme?
Ja, im Artikel wird eine Stellungnahme zitiert. Myriam Rapior, Mitglied im BUND-Bundesvorstand, äußert: "Der Biodiversitätsverlust ruiniert die Voraussetzungen menschenrechtlicher Freiheit wie Leben, Gesundheit und Ernährungssicherheit."