Verband erwartet KI-Tools mit Werbung

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Werbung im Wandel: Künstliche Intelligenz in Deutschland

Berlin () – Die Spitze der Organisation Werbungtreibende im Markenverband (OWM) sieht angesichts der Entwicklungen auf dem Feld Künstlicher Intelligenz (KI) Veränderungen auf die Werbebranche zukommen. „Wir müssen uns auf jeden Fall jetzt schon überlegen, wie wir neue Wege finden, von der KI gefunden zu werden, wenn Menschen nicht mehr über Google suchen, sondern über KI-Systeme wie Perplexity oder Pilot“, sagte die OWM-Vorsitzende Maike Abel dem „Münchner Merkur“.

Abel ist auch Digital & Corporate Marketing Director der Nestlé AG in Deutschland. Sie hält es für möglich, dass etwa der KI-Riese OpenAI bei seinem Flaggschiff ChatGPT eine werbegetriebene Version veröffentlicht: Sie glaube, dass es bis zu diesem Punkt „nicht lange dauern wird“. Dann werde OpenAI „sicherlich unter anderem bei den Mitgliedsunternehmen der OWM anklopfen“, sagte Abel.

„Das Suchverhalten wird sich verändern“, prognostizierte auch die OWM-Vizevorsitzende Kristina Bulle. Die Vizepräsidentin „Brand Building“ des Konzerns CMO Procter & Gamble DACH räumt zugleich ein: „Wie sich die KI komplett auf die kurzfristige und langfristige Markenbildung auswirkt, können wir alle noch nicht wirklich abschätzen.“

Die OWM-Spitzenfrauen berichten von großen Unterschieden beim Einsatz von KI in der Werbung in Deutschland – vorerst werde diese aber vor allem von Kreativen „gefüttert“, sagte Abel. „Wir nutzen KI, um digitale Zwillinge zu erstellen: etwa eine Kaffeemaschine vor blauem, gelbem oder grünem Hintergrund“, erklärte sie. Allerdings bilde man mit KI keine Menschen, Stimmen oder Tiere ab. „Denn man kann immer noch nicht sicher sein, dass es nicht zufällig eine Person gibt, die genauso aussieht oder sich anhört.“

OWM vertritt 110 werbungtreibende Unternehmen in Deutschland. Die Organisation repräsentiert damit nach eigenen Angaben Werbeinvestitionen in Höhe von zehn Milliarden Euro und will sich auch für „verantwortungsvolles Marketing“ einsetzen.

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Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
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Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Wie heißen die Personen in diesem Beitrag?

Die vollständigen Namen der Personen im Artikel sind: Maike Abel, Kristina Bulle.

Welche Organisationen oder Institutionen werden genannt?

Hier sind die genannten Organisationen, Parteien oder Institutionen:

Organisation Werbungtreibende im Markenverband (OWM), Nestlé AG, OpenAI, CMO Procter & Gamble DACH, OWM

Wann ist das Ereignis passiert?

Nicht erwähnt

Wo spielt die Handlung des Artikels?

Die beschriebenen Ereignisse finden in Berlin und München statt.

Worum geht es in einem Satz?

Die OWM-Vorsitzende Maike Abel prognostiziert, dass die Entwicklungen im Bereich Künstlicher Intelligenz die Werbebranche verändern werden und Unternehmen neue Strategien entwickeln müssen, um über KI-Systeme besser gefunden zu werden.

Was war der Auslöser für den Vorfall?

  • Entwicklungen im Bereich Künstlicher Intelligenz (KI)
  • Veränderungen im Suchverhalten der Verbraucher
  • Potenzielle werbegetriebene Versionen von KI-Systemen (z. B. ChatGPT)
  • Unterschiede im Einsatz von KI in der Werbung in Deutschland
  • Nutzung von KI zur Erstellung digitaler Zwillinge
  • Ungewissheit über Auswirkungen von KI auf Markenbildung
  • Fokus auf verantwortungsvolles Marketing durch OWM

Wie hat die Öffentlichkeit oder Politik reagiert?

  • OWM sieht Veränderungen in der Werbebranche durch Künstliche Intelligenz
  • Maike Abel betont Notwendigkeit, neue Wege zur Auffindbarkeit zu entwickeln
  • Mögliche werbegetriebene Version von ChatGPT durch OpenAI in Aussicht gestellt
  • Kristina Bulle warnt vor unklaren Auswirkungen von KI auf Markenbildung
  • Große Unterschiede beim Einsatz von KI in deutscher Werbung
  • KI wird vorwiegend von Kreativen genutzt, um digitale Zwillinge zu erstellen
  • OWM vertritt 110 werbungtreibende Unternehmen mit Werbeinvestitionen von 10 Milliarden Euro
  • OWM setzt sich für verantwortungsvolles Marketing ein

Welche Konsequenzen werden genannt?

  • Veränderungen in der Werbebranche
  • Notwendigkeit, neue Wege zur Auffindbarkeit über KI zu entwickeln
  • Prognose für eine werbegetriebene Version von ChatGPT
  • Veränderung des Suchverhaltens
  • Unsicherheit über die Auswirkungen der KI auf Markenbildung
  • große Unterschiede beim Einsatz von KI in der Werbung
  • Nutzung von KI zur Erstellung digitaler Zwillinge
  • Vermeidung der Abbildung von Menschen, Stimmen oder Tieren
  • Vertretung von 110 werbungtreibenden Unternehmen in Deutschland
  • Einsatz für verantwortungsvolles Marketing

Gibt es bereits eine Stellungnahme?

Ja, im Artikel wird eine Stellungnahme zitiert. Die OWM-Vorsitzende Maike Abel äußert sich zur Notwendigkeit, sich auf neue Suchverhalten durch KI-Systeme einzustellen.

Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

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