Gesundheitssystem: Kritik an Arbeitgebervorschlägen in Berlin
Berlin () – Die aktuellen Vorschläge der Arbeitgeber zur finanziellen Entlastung des Gesundheitssystems stoßen bei der Deutschen Stiftung Patientenschutz auf Ablehnung. „Das sind viele alte Kamellen, vieles ist unausgegoren. So platzen die Einsparungsvorschläge beim genauen Hinschauen wie eine Seifenblase“, sagte Vorstandschef Eugen Brysch der „Neuen Osnabrücker Zeitung“.
„Kontaktgebühren für Arztbesuche haben keine Steuerungswirkung und sind ein Bürokratiemonster. Selbst ein Alleinverdiener in der Familie ist heutzutage ein Auslaufmodell“, so Deutschlands oberster Patientenschützer mit Blick auf die vom Bundesverband Deutscher Arbeitgeberverbände (BDA) geforderte Abschaffung der kostenlosen Mitversicherung von Ehepartnern und Wiedereinführung einer Praxisgebühr.
Die von den Arbeitgebern ins Spiel gebrachte Mehrwertsteuersenkung auf Medikamente und Heilmittel oder angemessene Steuerzuschüsse für Bürgergeldempfänger scheitern laut Brysch an der Haushaltslage des Bundes. „Schon hier platzen die Einsparungsziele des BDA“, sagte er der NOZ. Auch scheine dem BDA völlig unbekannt zu sein, dass schon heute jeder Versicherte in der ePa die Kosten für die medizinischen Leistungen nachvollziehen kann, so Brysch.
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| Text-/Bildquelle: | Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de |
| Bildhinweis: | Blick vom Zahnarzt-Patientenstuhl (Archiv) |
Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Wie heißen die Personen in diesem Beitrag?
Eugen Brysch
Welche Organisationen oder Institutionen werden genannt?
Deutsche Stiftung Patientenschutz, Neue Osnabrücker Zeitung, Bundesverband Deutscher Arbeitgeberverbände (BDA)
Wann ist das Ereignis passiert?
Nicht erwähnt
Wo spielt die Handlung des Artikels?
Berlin
Worum geht es in einem Satz?
Die Deutschen Stiftung Patientenschutz lehnt die aktuellen Vorschläge der Arbeitgeber zur finanziellen Entlastung des Gesundheitssystems als unausgereift und ineffektiv ab, insbesondere die Abschaffung der kostenlosen Mitversicherung von Ehepartnern und die Einführung von Kontaktgebühren für Arztbesuche.
Was war der Auslöser für den Vorfall?
- Vorschläge der Arbeitgeber zur finanziellen Entlastung des Gesundheitssystems
- Forderung nach Abschaffung der kostenlosen Mitversicherung von Ehepartnern
- Wiedereinführung einer Praxisgebühr
- Diskussion um Mehrwertsteuersenkung auf Medikamente und Heilmittel
- Haushaltslage des Bundes
- Kritik an der Bürokratie und Steuerungswirkung von Kontaktgebühren
- Entwicklung der aktuellen Gesundheitsfinanzierung und -versorgung
Wie hat die Öffentlichkeit oder Politik reagiert?
- Deutsche Stiftung Patientenschutz lehnt Arbeitgebervorschläge zur Entlastung des Gesundheitssystems ab
- Vorstandschef Eugen Brysch kritisiert Vorschläge als unausgegoren und ineffektiv
- Kontaktgebühren für Arztbesuche werden als bürokratisch und wirkungslos beschrieben
- Forderung nach Abschaffung der kostenlosen Mitversicherung von Ehepartnern und Wiedereinführung einer Praxisgebühr wird abgelehnt
- Brysch hebt hervor, dass Einsparungsziele des BDA an der Haushaltslage des Bundes scheitern
- Hinweis, dass Versicherte bereits Kosten für medizinische Leistungen nachvollziehen können
Welche Konsequenzen werden genannt?
- Ablehnung der Vorschläge durch die Deutsche Stiftung Patientenschutz
- Einsparungsvorschläge gelten als unausgegoren
- Kontaktgebühren für Arztbesuche werden als bürokratisch kritisiert
- Abschaffung der kostenlosen Mitversicherung von Ehepartnern wird nicht akzeptiert
- Wiedereinführung einer Praxisgebühr stößt auf Widerstand
- Mehrwertsteuersenkung auf Medikamente scheitert an Haushaltslage
- Steuerzuschüsse für Bürgergeldempfänger sind nicht realisierbar
- Einsparungsziele des BDA können nicht erreicht werden
- Hinweis auf vorhandene Kostenübersicht in der elektronischen Patientenakte
Gibt es bereits eine Stellungnahme?
Ja, im Artikel wird eine Stellungnahme einer Person zitiert. Eugen Brysch, Vorstandschef der Deutschen Stiftung Patientenschutz, äußert sich kritisch zu den Vorschlägen der Arbeitgeber zur finanziellen Entlastung des Gesundheitssystems und bezeichnet sie als unausgegoren.
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