Grüne Jugend gegen verpflichtendes "Gesellschaftsjahr"

Grüne Jugend gegen verpflichtendes "Gesellschaftsjahr"

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Gesellschaftsdebatte über verpflichtendes Dienstjahr in Berlin

Berlin () – Die Spitze der Grünen Jugend kritisiert die Idee eines verpflichtenden „Gesellschaftsjahres“, über die prominente Parteimitglieder auf dem Parteitag im November diskutieren wollen.

„Der Antrag versucht mit netten Worten zu beschönigen, was hier eigentlich auf dem Tisch liegt: Ein Pflichtdienst für alle jungen Menschen. Das ist ein krasser Einschnitt in unsere Selbstbestimmung“, sagte Henriette Held, neue Bundessprecherin der Grünen Jugend, der „taz“.

„Wir leben seit Corona eigentlich in einem Dauer-Krisenmodus“, so Held weiter. Das Letzte, was es da brauche, sei ein Staat, der „mit Zwang und falschen Vorwürfen der Faulheit um die Ecke kommt“. Stattdessen, so Held weiter, „müssen wir darüber sprechen, wie wir junge Menschen entlasten können“.

Der Bundestagsabgeordnete Niklas Wagener hatte vergangene Woche den Parteitagsantrag für das „Gesellschaftsjahr“ eingereicht. Für Menschen bis 28 Jahre soll das Dienstjahr seinem Modell zufolge verpflichtend werden, unabhängig vom Geschlecht. Anders als bei der früheren Wehrpflicht soll der Dienst an der Waffe nicht mehr die Norm sein, den Betroffene im Zweifel aktiv verweigern müssen. Stattdessen sollen junge Menschen frei wählen können zwischen Bundeswehr, Bevölkerungsschutz und einer „sozialen, ökologischen, kulturellen oder sportlichen“ Tätigkeit. Unterstützt wird der Antrag unter anderem vom Bundestagsabgeordneten Anton Hofreiter und von Nordrhein-Westfalens stellvertretender Ministerpräsidentin Mona Neubaur.

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Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: Vier junge Leute auf einer Treppe (Archiv)

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Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Wie heißen die Personen in diesem Beitrag?

Henriette Held, Niklas Wagener, Anton Hofreiter, Mona Neubaur

Welche Organisationen oder Institutionen werden genannt?

Grüne Jugend, Henriette Held, taz, Bundestagsabgeordneter Niklas Wagener, Bundeswehr, Bevölkerungsschutz, Anton Hofreiter, Nordrhein-Westfalen, Mona Neubaur.

Wann ist das Ereignis passiert?

Nicht erwähnt

Wo spielt die Handlung des Artikels?

Das beschriebene Ereignis findet in Berlin statt. Der Parteitag der Grünen Jugend, über den diskutiert wird, wird ebenfalls in Berlin angesprochen.

Worum geht es in einem Satz?

Die Führung der Grünen Jugend lehnt den Vorschlag eines verpflichtenden "Gesellschaftsjahres" für junge Menschen ab und kritisiert ihn als einen erheblichen Eingriff in die Selbstbestimmung.

Was war der Auslöser für den Vorfall?

  • Diskussion über verpflichtendes "Gesellschaftsjahr" auf Parteitag
  • Einreichung des Parteitagsantrags durch Niklas Wagener
  • Zielgruppe: junge Menschen bis 28 Jahre
  • Unterschied zur früheren Wehrpflicht: keine Dienstpflicht an der Waffe
  • Unterstützung des Antrags durch prominente Mitglieder der Partei
  • Kritik an Eingriff in Selbstbestimmung von jungen Menschen
  • Bezug auf anhaltenden Krisenmodus nach Corona
  • Forderung nach Entlastung statt Zwang für junge Menschen

Wie hat die Öffentlichkeit oder Politik reagiert?

Im Artikel wird die Reaktion der Politik, Öffentlichkeit oder Medien nicht beschrieben.

Welche Konsequenzen werden genannt?

  • Kritik an der Idee eines verpflichtenden Gesellschaftsjahres
  • Eingriff in die Selbstbestimmung junger Menschen
  • Befürchtung von Zwang und negativen Vorwürfen
  • Notwendigkeit, junge Menschen zu entlasten
  • Dauer-Krisenmodus seit Corona
  • Abkehr von der Wehrpflicht als Norm
  • Möglichkeit zur Wahl zwischen verschiedenen Tätigkeiten

Gibt es bereits eine Stellungnahme?

Ja, im Artikel wird eine Stellungnahme zitiert. Henriette Held, die neue Bundessprecherin der Grünen Jugend, kritisiert die Idee eines verpflichtenden "Gesellschaftsjahres" und bezeichnet es als "krassen Einschnitt in unsere Selbstbestimmung".

Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

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