Gesellschaft: Finanzierung sozialpädagogischer Angebote in Niedersachsen
Hannover () – Die Grünen-Fraktion im niedersächsischen Landtag setzt sich für eine bessere Finanzierung ambulanter sozialpädagogischer Angebote für junge Straftäter ein. Das teilte die Abgeordnete Swantje Schendel in einer Rede am Freitag mit.
Demnach sollen die bewährten Maßnahmen nicht nur erhalten, sondern zukunftsfähig weiterentwickelt werden.
Schendel betonte, dass Jugendstrafrecht Erziehungsstrafrecht sei und ambulante Hilfen eine wirksamere Alternative zu Freiheitsentzug darstellten. Laut der Politikerin befinden sich 81 Prozent der freien Träger in Niedersachsen in einer existenziellen Krise.
Die geplante Überarbeitung der Förderrichtlinie solle insbesondere innovative Konzepte und ländliche Räume stärken.
Die Abgeordnete wandte sich gegen Forderungen nach härteren Strafen und einer Absenkung der Strafmündigkeit. Statt Symbolpolitik brauche es nachweislich wirksame Maßnahmen.
Die ambulanten Hilfen böten Jugendlichen die Chance, Verantwortung zu übernehmen und neue Perspektiven zu entwickeln, so Schendel abschließend.
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Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Wie heißen die Personen in diesem Beitrag?
Swantje Schendel
Welche Organisationen oder Institutionen werden genannt?
Die Grünen-Fraktion, niedersächsischer Landtag, Swantje Schendel, freie Träger, Niedersachsen.
Wann ist das Ereignis passiert?
Nicht erwähnt
Wo spielt die Handlung des Artikels?
Hannover, Niedersachsen
Worum geht es in einem Satz?
Die Grünen im niedersächsischen Landtag fordern eine bessere Finanzierung für ambulante sozialpädagogische Angebote für junge Straftäter, um deren Entwicklung zu unterstützen und auf die Herausforderungen der freien Träger hinzuweisen, während sie sich gegen härtere Strafen und eine Absenkung der Strafmündigkeit aussprechen.
Was war der Auslöser für den Vorfall?
- Forderung nach besserer Finanzierung ambulanter sozialpädagogischer Angebote
- Existenzielle Krise von 81 Prozent der freien Träger in Niedersachsen
- Betonung der Wirksamkeit von ambulanten Hilfen im Vergleich zu Freiheitsentzug
- Überarbeitung der Förderrichtlinie für innovative Konzepte und ländliche Räume
- Ablehnung von härteren Strafen und Absenkung der Strafmündigkeit
- Fokus auf nachweislich wirksame Maßnahmen statt Symbolpolitik
- Möglichkeit für Jugendliche, Verantwortung zu übernehmen und Perspektiven zu entwickeln
Wie hat die Öffentlichkeit oder Politik reagiert?
- Grüne Fraktion fordert bessere Finanzierung ambulanter sozialpädagogischer Angebote
- Swantje Schendel äußert sich in Rede dazu
- Ziel: bewährte Maßnahmen erhalten und zukunftsfähig weiterentwickeln
- Jugendstrafrecht als Erziehungsstrafrecht hervorgehoben
- Ambulante Hilfen als wirksamere Alternative zu Freiheitsentzug
- 81 Prozent der freien Träger in Niedersachsen in existenzieller Krise
- Überarbeitung der Förderrichtlinie soll innovative Konzepte und ländliche Räume stärken
- Ablehnung von Forderungen nach härteren Strafen und Absenkung der Strafmündigkeit
- Betonung der Notwendigkeit nachweislich wirksamer Maßnahmen
- Ambulante Hilfen bieten Jugendlichen die Chance auf Verantwortung und neue Perspektiven
Welche Konsequenzen werden genannt?
- Bessere Finanzierung ambulanter sozialpädagogischer Angebote
- Erhalt und Weiterentwicklung bewährter Maßnahmen
- Stärkung innovativer Konzepte und ländlicher Räume
- Wirksamere Alternative zu Freiheitsentzug
- Möglichkeit für Jugendliche, Verantwortung zu übernehmen und neue Perspektiven zu entwickeln
- Abwendung von Symbolpolitik zugunsten nachweislich wirksamer Maßnahmen
- Unterstützung für viele freie Träger in Niedersachsen
Gibt es bereits eine Stellungnahme?
Ja, im Artikel wird eine Stellungnahme der Abgeordneten Swantje Schendel zitiert, die sich für eine bessere Finanzierung ambulanter sozialpädagogischer Angebote für junge Straftäter einsetzt und betont, dass Jugendstrafrecht Erziehungsstrafrecht ist.
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