Linke wirft Koalition "Planwirtschaft für Sozialabbau" vor

Sozialpolitische Debatte in Berlin

Berlin () – Nach der Einigung der Spitzen von und SPD zur Reform des Bürgergelds hat die Vorsitzende der Linkspartei, Ines Schwerdtner, der Koalition vorgeworfen, Politik auf Kosten der Schwächsten zu betreiben.

Schwerdtner sagte der „Rheinischen Post“: „Bevor man bei den Ärmsten spart, sollte die besser nach oben gucken und schauen, welche starken Schultern mehr tragen können.“

Weiter sagte Schwerdtner: „Viele der Bürgergeldbezieher würden lieber als morgen arbeiten, jedoch können sie oft nicht, weil sie keine Kita für ihre Kinder finden oder Qualifikationen und Deutschkenntnisse nicht ausreichend sind. Diese brauchen Kita- und Hortplätze sowie Fortbildungskurse, damit sie überhaupt Vollzeit arbeiten können. Die Bundesregierung sollte hier erstmal ihre Hausaufgaben machen, anstatt Millionen Menschen zu schikanieren und stigmatisieren.“

Bezogen auf die vorab kommunizierten Einsparziele warf Schwerdtner Schwarz-Rot planwirtschaftliches Vorgehen vor. „Allein schon die Vorgabe, zehn Prozent der -Kosten einzusparen, ist ja eine Art Planwirtschaft für Sozialabbau. Angesichts von Wirtschaftskrise und drohenden Massenentlassungen jetzt Millionen von Erwerbslosen unter Generalverdacht zu stellen, ist ekelhafte Sündenbock-Politik auf Kosten der Ärmsten“, sagte sie.

Nach wochenlangen Verhandlungen haben sich die Spitzen von Union und SPD auf Verschärfungen beim Bürgergeld geeinigt. Die rund 5,5 Millionen Bürgergeld-Beziehenden müssen sich bei einer Umsetzung der Pläne auf die Möglichkeit drastischer Sanktionen einstellen.

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Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: Pressekonferenz nach Koalitionsausschuss am 09.10.2025

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Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Wie heißen die Personen in diesem Beitrag?

Welche Organisationen oder Institutionen werden genannt?

Union, SPD, Linkspartei, Bundesregierung, Rheinische Post

Wann ist das Ereignis passiert?

Das Datum des beschriebenen Ereignisses ist der 09.10.2025.

Wo spielt die Handlung des Artikels?

Berlin

Worum geht es in einem Satz?

Ines Schwerdtner, die Vorsitzende der Linkspartei, kritisiert die Einigung von Union und SPD zur Reform des Bürgergelds als sozial ungerecht und fordert stattdessen mehr Unterstützung für die Schwächsten der Gesellschaft.

Was war der Auslöser für den Vorfall?

  • Einigung zwischen Union und SPD zur Reform des Bürgergelds
  • Vorwurf von Ines Schwerdtner, Politik auf Kosten der Schwächsten zu betreiben
  • Hinweis auf Schwierigkeiten von Bürgergeldbeziehern bei der Arbeitsaufnahme
  • Kritik an vorab kommunizierten Einsparzielen
  • Beschluss zu Verschärfungen beim Bürgergeld nach wochenlangen Verhandlungen

Wie hat die Öffentlichkeit oder Politik reagiert?

  • Ines Schwerdtner von der Linkspartei kritisiert die Koalition für ihre Politik auf Kosten der Schwächsten
  • Forderung, dass die Regierung die finanziell Stärkeren zur Verantwortung ziehen sollte
  • Hinweis auf die Schwierigkeiten von Bürgergeldbeziehern, Arbeit zu finden (Mangel an Kita-Plätzen, unzureichende Qualifikationen)
  • Kritik an den Einsparzielen im Bürgergeld als planwirtschaftliches Vorgehen
  • Vorwurf von Sündenbock-Politik gegenüber Erwerbslosen in Zeiten von Wirtschaftskrise und Massenentlassungen
  • Hinweis auf drohende drastische Sanktionen für über 5,5 Millionen Bürgergeld-Beziehende nach den neuen Vereinbarungen

Welche Konsequenzen werden genannt?

  • Politik auf Kosten der Schwächsten
  • Stigmatisierung von Millionen Menschen
  • Drastische Sanktionen für Bürgergeld-Beziehende
  • Erhöhte Belastung für Erwerbslose
  • Mangelnde Unterstützung für Bildung und Kinderbetreuung
  • Verlust von Vertrauen in die Regierung
  • Vorwurf der planwirtschaftlichen Maßnahmen
  • Gefahr von sozialer Ungleichheit
  • Negative Auswirkungen auf Arbeitsmarktintegration

Gibt es bereits eine Stellungnahme?

Ja, im Artikel wird eine Stellungnahme von Ines Schwerdtner, der Vorsitzenden der Linkspartei, zitiert. Sie kritisierte die Koalition, indem sie behauptete, dass die Regierung besser nach oben schauen sollte, bevor sie bei den Ärmsten spart.

Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

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