Wissenschaft: Neue Magnetwirbel in Mainz entdeckt
Mainz () – Wissenschaftler der Universität Mainz haben eine neue Form dreidimensionaler Magnetwirbel entdeckt, die sich anders bewegen als bisher bekannte Strukturen. Das teilte die Hochschule am Montag mit.
Die sogenannten hybriden Skyrmionenröhren in synthetischen Antiferromagneten zeigen ein ungewöhnliches Bewegungsverhalten, das für die Datenspeicherung genutzt werden könne.
Im Gegensatz zu gleichmäßig verdrillten 3D-Skyrmionen bewegen sich die neu entdeckten Strukturen in verschiedenen Schichten unterschiedlich und führen Torsionsschwingungen aus.
Diese Bewegungsunterschiede eröffnen neue Möglichkeiten für die Informationsspeicherung in der dritten Dimension. Bisherige dreidimensionale Skyrmionen bewegten sich wie ihre zweidimensionalen Pendants und boten daher keinen Vorteil.
Die Entdeckung ist besonders relevant für das Brain-inspired Computing und Quantencomputing, wo höhere Speicherdichten benötigt werden.
Die Strukturen wurden an der Universität Mainz hergestellt und am Forschungszentrum Jülich nachgewiesen. Die Bewegungsuntersuchungen fanden an Synchrotronquellen in Berlin und der Schweiz statt.
Die Ergebnisse wurden am 26. September im Fachjournal Nature Communications veröffentlicht.
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Universität Mainz, Hochschule, Forschungszentrum Jülich, Synchrotronquellen in Berlin, Schweiz, Nature Communications
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Das Datum, an dem die Ergebnisse veröffentlicht wurden, ist der 26. September.
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Mainz, Jülich, Berlin, Schweiz
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Wissenschaftler der Universität Mainz haben eine neue Form dreidimensionaler Magnetwirbel, die hybriden Skyrmionenröhren, entdeckt, die sich in verschiedenen Schichten unterschiedlich bewegen und Torsionsschwingungen ausführen, was neue Möglichkeiten für die Datenspeicherung, insbesondere im Bereich des Brain-inspired und Quantencomputing, bietet.
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