Politik in Deutschland: Drohen und Sicherheit
Berlin () – Der Linken-Vorsitzende Jan van Aken hat in der Debatte über vermehrte Drohnensichtungen in Deutschland zu Augenmaß geraten. Man solle die Drohnen „lieber stören als abschießen“, sagte er der Sendung „Frühstart“ von RTL und ntv am Montag. „Also nicht die Bundeswehr rufen, die mit einer Rakete drauf schießt, sondern mit diesen elektronischen Störsendern die Kommunikation hemmen oder die Motoren lahmlegen.“
Er räumte ein, dass dazu noch weitere technische Forschung notwendig sei. Für den Linken-Chef ist das aber gut angelegtes Geld, das man gewinnen könnte, indem man bei der Anschaffung von Panzern für die Bundeswehr spart.
Zudem sprach sich van Aken strikt gegen den Einsatz der Bundeswehr aus. Er wolle nicht, dass die Bundeswehr an jedem deutschen Flughafen stehe. „Wir müssen strikt trennen zwischen Bundeswehr im Äußeren, Polizei im Inneren“, sagte er. Das müsse als Lehre aus dem Dritten Reich gelten.
Zur Urheberschaft der Drohnensichtungen wollte van Aken nicht ausschließen, dass der Verdacht gegen Russland begründet ist. Grundsätzlich müsse aber Polizeiarbeit geleistet werden.
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| Text-/Bildquelle: | Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de |
| Bildhinweis: | Drohne am 03.10.2025 |
Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Wie heißen die Personen in diesem Beitrag?
Jan van Aken
Welche Organisationen oder Institutionen werden genannt?
Linke, Bundeswehr, Polizei, Russland, RTL, ntv
Wann ist das Ereignis passiert?
Das Datum des beschriebenen Ereignisses ist der 03.10.2025.
Wo spielt die Handlung des Artikels?
Berlin
Worum geht es in einem Satz?
Der Linken-Vorsitzende Jan van Aken empfiehlt, bei vermehrten Drohnensichtungen in Deutschland elektronische Störsender einzusetzen, anstatt die Bundeswehr zum Abschuss zu rufen, und plädiert für die Trennung von militärischen und polizeilichen Aufgaben im Inland.
Was war der Auslöser für den Vorfall?
- Zunahme von Drohnensichtungen in Deutschland
- Diskussion über Sicherheit und Verteidigung
- Technologischer Fortschritt in der Drohnentechnologie
- Bedenken gegen militärischen Einsatz im Inland
- Politische Positionierung der Linken
- Historische Lehren aus dem Dritten Reich
- Möglicher Verdacht auf russische Urheberschaft
Wie hat die Öffentlichkeit oder Politik reagiert?
- Jan van Aken rät zu Augenmaß bei Drohnensichtungen
- Vorschlag, Drohnen mit elektronischen Störsendern zu stören
- Ablehnung des Einsatzes der Bundeswehr gegen Drohnen
- Betonung der Trennung zwischen Bundeswehr und Polizei
- Hinweis auf notwendige technische Forschung
- Mögliches Sparen bei Panzeranschaffungen als finanzielle Grundlage
- Offenheit für den Verdacht gegen Russland, aber Betonung auf Polizeiarbeit
Welche Konsequenzen werden genannt?
- Empfehlung, Drohnen lieber zu stören als abzuschießen
- Notwendigkeit weiterer technischer Forschung
- Möglichkeit von Kostenersparnissen bei der Bundeswehr
- Ablehnung des Bundeswehreinsatzes an deutschen Flughäfen
- Forderung nach strikter Trennung zwischen Bundeswehr und Polizei
- Hinweis auf Lehren aus der Geschichte
- Notwendigkeit von Polizeiarbeit zur Urheberschaftsermittlung
Gibt es bereits eine Stellungnahme?
Ja, im Artikel wird eine Stellungnahme von Jan van Aken, dem Vorsitzenden der Linken, zitiert, in der er zu Augenmaß bei Drohnensichtungen rät und den Einsatz von elektronischen Störsendern anstatt von Raketen empfiehlt.
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