Soziologe Quent hält AfD-Werte von über 30 Prozent für möglich
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Gesellschaftliche Entwicklungen in Deutschland
Berlin () – Der Soziologe und Extremismusforscher Matthias Quent warnt vor einem weiteren Erstarken der AfD. „Die AfD kann, wenn sie ihr gesamtes Sympathisantenumfeld ausmobilisiert, auch bundesweit auf über 30 Prozent kommen“, sagte Quent dem „Handelsblatt“ (Montagausgabe).
Als Gründe für den möglichen weiteren Aufstieg nannte er eine „starke emotionale Kommunikation der Rechtsaußenpartei“ sowie die gegenwärtige Politik der Bundesregierung. Viele Bürger hätten etwas anderes gewählt, als sie bekommen haben, und seien nun „nachvollziehbarerweise frustriert“. „Die Politik hört nicht auf die Bevölkerung“ – diese „populistische Anklage“ habe neues Futter bekommen. „Darüber kann die AfD ihr Milieu über den rechten Rand hinaus erweitern“, sagte Quent.
Der Experte glaubt nicht, dass die Umsetzung der versprochenen Reformen etwas an der Lage ändere. „Ich prognostiziere, dass die Reformen keinen Unterschied für die AfD-Ergebnisse machen werden“, sagte Quent. „Die Krisen und der falsche Umgang mit der Partei, insbesondere durch die rechtskonservativen Kräfte in der Union, die gerade den Ton angeben, machen die AfD noch größer.“
Mit Blick auf die Landtagswahlen in Sachsen-Anhalt und Mecklenburg-Vorpommern im kommenden Jahr sagte Quent: „Wenn die Union ihren Unvereinbarkeitsbeschluss mit der Linkspartei nicht aufhebt und ihren rechten Kuschelkurs aufgibt, dann drohen ausgehend von den aktuellen Umfragen chaotische Verhältnisse und rechtsextreme Regierungen.“
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Der Soziologe Matthias Quent warnt vor einem erstarkenden Einfluss der AfD, da die Partei durch emotionale Ansprache und Unzufriedenheit über die Regierungsarbeit potenziell über 30 Prozent der Wählerstimmen mobilisieren könnte.
Was war der Auslöser für den Vorfall?
Starke emotionale Kommunikation der AfD
Unzufriedenheit der Bürger mit der aktuellen Politik der Bundesregierung
Gefühl der Enttäuschung über nicht erfüllte Wahlversprechen
Wahrnehmung, dass die Politik nicht auf die Bevölkerung hört
Populistische Anklage als neues Futter für die AfD
Einfluss von Krisen und falschem Umgang mit der Partei
Positionierung der rechtskonservativen Kräfte in der Union
Der Artikel beschreibt keine Reaktionen von Politik, Öffentlichkeit oder Medien.
Welche Konsequenzen werden genannt?
Erstarken der AfD auf über 30 Prozent
Starke emotionale Kommunikation der Rechtsaußenpartei
Frustration der Bürger über aktuelle Politik
Populistische Anklage erhält neues Futter
Erweiterung des AfD-Milieus über den rechten Rand hinaus
Reformen ändern nichts an den AfD-Ergebnissen
Krisen und falscher Umgang durch rechtskonservative Kräfte erhöhen die AfD
Chaotische Verhältnisse und rechtsextreme Regierungen drohen bei aktuellen Umfragen
Gibt es bereits eine Stellungnahme?
Ja, die Stellungnahme von Matthias Quent wird zitiert. Er warnt vor einem weiteren Erstarken der AfD und äußert, dass sie bundesweit auf über 30 Prozent kommen könnte, wenn sie ihr Sympathisantenumfeld mobilisiert.