Wirtschaftsweise fordern neues Modell für private Altersvorsorge
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Wirtschaft: Reformvorschläge zur Altersvorsorge in Berlin
Berlin () – Mitglieder des Sachverständigenrats Wirtschaft fordern die Bundesregierung auf, die Riester-Rente durch ein neues Modell der privaten Altersvorsorge zu ersetzen.
Alternativ zur geplanten Frühstart-Rente für Minderjährige, solle ein „neues förderfähiges Altersvorsorgedepot eingeführt werden“, schreiben Ulrike Malmendier und Martin Werding in der FAZ. Bestehende Riester-Verträge sollten sich auf freiwilliger Basis friktionslos in das neue System überführen lassen.
„So kann Deutschland das Vertrauen in geförderte Vorsorge zurückgewinnen, breiten Bevölkerungsschichten Vermögensaufbau ermöglichen – und endlich eine echte Kapitalmarktkultur entwickeln“, schreiben die Volkswirte, die dem wichtigsten wirtschaftspolitischen Beratungsgremium der Bundesregierung angehören.
Kern des Altersvorsorgedepots solle ein „einfach strukturiertes Standardprodukt“ sein, wie man es auch in Schweden geschaffen habe. Das neue Modell soll sich nach Vorstellung der Wissenschaftler nahtlos an die Frühstart-Rente anschließen.
Die Riester-Rente sei zum „Synonym für niedrige Renditen, hohe Kosten und Bürokratie geworden.“ Nur 40 Prozent der Anspruchsberechtigten hätten überhaupt einen Vertrag, ein Viertel davon werde nicht mehr bedient. „Diese Zahlen zeigen, dass die Bürgerinnen und Bürger kein Vertrauen in kapitalgedeckte Vorsorge mit staatlich gesetzten Rahmenbedingungen entwickelt haben.“
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Welche Organisationen oder Institutionen werden genannt?
Sachverständigenrat Wirtschaft, Bundesregierung, Ulrike Malmendier, Martin Werding, FAZ, Volkswirte, Schweden
Wann ist das Ereignis passiert?
Nicht erwähnt
Wo spielt die Handlung des Artikels?
Berlin, Schweden
Worum geht es in einem Satz?
Mitglieder des Sachverständigenrats Wirtschaft fordern die Bundesregierung auf, die Riester-Rente durch ein neues, einfach strukturiertes Modell der privaten Altersvorsorge zu ersetzen, um das Vertrauen in geförderte Vorsorge zu stärken und den Vermögensaufbau für breite Bevölkerungsschichten zu ermöglichen.
Was war der Auslöser für den Vorfall?
Mangelndes Vertrauen der Bürger in die Riester-Rente
Niedrige Renditen und hohe Kosten der bestehenden Riester-Verträge
Hohe Bürokratie und komplexe Strukturen
Niedrige Vertragsabschlussquote (nur 40 % der Anspruchsberechtigten)
Ein Viertel der Verträge wird nicht mehr bedient
Notwendigkeit eines neuen Modells für private Altersvorsorge
Erfahrung anderer Länder (z.B. Schweden) mit einfach strukturierten Produkten
Aufforderung an die Bundesregierung zur Reform der Altersvorsorge
Einführung eines neuen förderfähigen Altersvorsorgedepots
Friktionslose Überführung bestehender Riester-Verträge in das neue System
Möglichkeit, Vertrauen in geförderte Vorsorge zurückzugewinnen
Erhöhung des Vermögensaufbaus für breitere Bevölkerungsschichten
Entwicklung einer echten Kapitalmarktkultur
Einführung eines einfach strukturierten Standardprodukts
Nahtloser Anschluss des neuen Modells an die Frühstart-Rente
Mangelndes Vertrauen der Bürger in kapitalgedeckte Vorsorge
Niedrige Renditen und hohe Kosten der bestehenden Riester-Rente
Geringe Vertragsaufnahme unter Anspruchsberechtigten
Unzureichende Bedienung bestehender Verträge
Gibt es bereits eine Stellungnahme?
Ja, im Artikel wird eine Stellungnahme zitiert: Die Mitglieder des Sachverständigenrats Wirtschaft fordern die Bundesregierung auf, die Riester-Rente durch ein neues Modell der privaten Altersvorsorge zu ersetzen, um das Vertrauen in geförderte Vorsorge zurückzugewinnen.