Studie: Artenvielfalt im Wald schützt nicht automatisch vor Dürre

Umweltforschung: Auswirkungen von Baumartenvielfalt in Freiburg

Freiburg () – Eine neue internationale zeigt, dass eine hohe Baumartenvielfalt nicht zwangsläufig die Widerstandsfähigkeit von Wäldern gegenüber Dürreperioden erhöht. Das teilte die Universität Freiburg am Donnerstag mit.

Forscher haben demnach das Wachstum von 1.600 Bäumen aus 68 Artenmischungen in analysiert und festgestellt, dass die positiven Effekte einer großen Artenvielfalt bei langanhaltenden Dürreperioden ins Negative umschlagen können.

Die Studie, die in der Fachzeitschrift „Global Change Biology“ veröffentlicht wurde, zeigt, dass während einjähriger Dürreperioden eine höhere Artenvielfalt das Baumwachstum begünstigt. Bei längeren Dürrezeiten jedoch können die Effekte komplexer werden.

In einigen Fällen fördert die Mischung der Baumarten die Dürretoleranz, während in anderen Fällen zusätzlicher Stress und um entstehen.

Hernán Serrano-León, Erstautor der Studie, sagte, dass eine größere Baumartenvielfalt keine Universalempfehlung für klimaresiliente Wälder sein könne. „Angesichts zunehmend längerer und häufigerer Dürreperioden wird die Zusammensetzung – nicht nur die Anzahl – der Baumarten entscheidend für gesunde und resiliente Wälder sein“, fügte er hinzu.

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Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: Waldweg (Archiv)

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Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Wie heißen die Personen in diesem Beitrag?

Welche Organisationen oder Institutionen werden genannt?

Universität Freiburg, Global Change Biology

Wann ist das Ereignis passiert?

Nicht erwähnt.

Wo spielt die Handlung des Artikels?

Freiburg

Worum geht es in einem Satz?

Eine neue internationale Studie zeigt, dass eine hohe Baumartenvielfalt zwar kurzfristig das Wachstum von Wäldern während einjähriger Dürreperioden fördert, jedoch bei längeren Dürreperioden komplexe negative Auswirkungen haben kann.

Was war der Auslöser für den Vorfall?

  • Hohe Baumartenvielfalt in Wäldern
  • Analyse von 1.600 Bäumen aus 68 Artenmischungen
  • Dürreperioden als Forschungsschwerpunkt
  • Positive Effekte bei einjähriger Dürre
  • Komplexe Effekte bei länger andauernden Dürreperioden
  • Wettbewerb um Wasser und Stress durch Artenmix
  • Wachsende Häufigkeit und Länge von Dürreperioden
  • Betonung der Bedeutung der Artenzusammensetzung

Wie hat die Öffentlichkeit oder Politik reagiert?

Nein.

Welche Konsequenzen werden genannt?

  • Hohe Baumartenvielfalt erhöht nicht zwangsläufig Widerstandsfähigkeit gegenüber Dürreperioden
  • Positive Effekte einer großen Artenvielfalt können bei langanhaltenden Dürreperioden ins Negative umschlagen
  • Höhere Artenvielfalt begünstigt Baumwachstum während einjähriger Dürreperioden
  • Bei längeren Dürrezeiten können Effekte komplex werden
  • Mischung der Baumarten kann Dürretoleranz fördern oder zusätzlichen Stress und Wettbewerb um Wasser verursachen
  • Größere Baumartenvielfalt ist keine Universalempfehlung für klimaresiliente Wälder
  • Zusammensetzung der Baumarten wird entscheidend für gesunde und resiliente Wälder

Gibt es bereits eine Stellungnahme?

Ja, im Artikel wird eine Stellungnahme zitiert. Hernán Serrano-León, der Erstautor der Studie, betont, dass eine größere Baumartenvielfalt keine Universalempfehlung für klimaresiliente Wälder sein könne.

Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH
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