Studie: Curcumin könnte Risiken für Nachkommen bergen

Studie: Curcumin könnte Risiken für Nachkommen bergen

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Studie: Curcumin könnte Risiken für Nachkommen bergen

Gießen () – Ein Forschungsteam der Universität Gießen hat Hinweise auf mögliche Risiken von Curcumin für die nächste Generation entdeckt. Der bioaktive Inhaltsstoff von Kurkuma, der als Nahrungsergänzungsmittel vermarktet wird, könnte epigenetische Effekte haben, die an Nachkommen weitergegeben werden, teilte die am Montag mit.

In einer mit Fruchtfliegen zeigte sich, dass zwar die mit Curcumin gefütterten Elterntiere von einer längeren Lebensdauer und gesteigerter Aktivität profitierten.

Ihre Nachkommen wiesen jedoch eine verkürzte Lebensspanne auf, obwohl sie selbst kein Curcumin erhielten. Bei den Nachkommen von supplementierten Müttern waren beide Geschlechter betroffen, bei denen von Vätern nur die weiblichen Fliegen.

Die Forscher betonen, dass sich die Ergebnisse nicht direkt auf den übertragen lassen, aber auf bisher wenig erforschte transgenerationale Effekte hinweisen.

Sie fordern weitere Studien, um mögliche schädliche Wirkungen von Nahrungsergänzungsmitteln aufzuklären.

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Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: am 06.09.2025

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Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Wie heißen die Personen in diesem Beitrag?

Im Artikel kommen keine vollständigen Namen von Personen vor.

Welche Organisationen oder Institutionen werden genannt?

Universität Gießen, Hochschule

Wann ist das Ereignis passiert?

Das Datum, an dem das beschriebene Ereignis stattfand, ist der 06.09.2025.

Wo spielt die Handlung des Artikels?

Gießen

Worum geht es in einem Satz?

Ein Forschungsteam der Universität Gießen hat herausgefunden, dass Curcumin zwar die Lebensdauer und Aktivität von Fruchtfliegen-Eltern erhöht, jedoch deren Nachkommen eine verkürzte Lebensspanne aufweisen, was auf potenzielle epigenetische Risiken für die nächste Generation hinweist.

Was war der Auslöser für den Vorfall?

Der Auslöser für das Ereignis war eine Untersuchung des Forschungsteams der Universität Gießen, die potenzielle epigenetische Risiken von Curcumin, einem bioaktiven Inhaltsstoff von Kurkuma, auf die Nachkommen von mit Curcumin gefütterten Elterntieren, insbesondere Fruchtfliegen, untersuchte. Die Studie wies darauf hin, dass obwohl die Elterntiere positive Effekte erfuhren, ihre Nachkommen eine verkürzte Lebensspanne aufwiesen.

Wie hat die Öffentlichkeit oder Politik reagiert?

Der Artikel beschreibt, dass ein Forschungsteam der Universität Gießen auf potenzielle Risiken von Curcumin für die nächste Generation hingewiesen hat und fordert weitere Studien, um die möglichen schädlichen Wirkungen von Nahrungsergänzungsmitteln zu untersuchen. Die Medienberichterstattung scheint das Bewusstsein für diese Problematik zu schärfen, während die Öffentlichkeit über die Ergebnisse informiert wird.

Welche Konsequenzen werden genannt?

Die Folgen oder Konsequenzen, die im Artikel erwähnt werden, sind: mögliche Risiken von Curcumin für die nächste Generation, epigenetische Effekte, verkürzte Lebensspanne der Nachkommen, Nachkommen von supplementierten Müttern betroffen, Nachkommen von Vätern (nur weibliche Fliegen betroffen), Notwendigkeit weiterer Studien zur Aufklärung möglicher schädlicher Wirkungen von Nahrungsergänzungsmitteln.

Gibt es bereits eine Stellungnahme?

Ja, im Artikel wird eine Stellungnahme der Forscher zitiert, die betonen, dass die Ergebnisse nicht direkt auf den Menschen übertragen werden können, jedoch auf wenig erforschte transgenerationale Effekte hinweisen. Sie fordern weitere Studien, um die potenziellen schädlichen Wirkungen von Nahrungsergänzungsmitteln zu klären.

Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH
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