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Hessischer Verfassungsschutzbericht zeigt mehr Straftaten trotz weniger Extremisten
Wiesbaden () – Die Zahl der Extremisten in Hessen ist im vergangenen Jahr leicht zurückgegangen, während die Straf- und Gewalttaten deutlich angestiegen sind. Das teilte Innenminister Roman Poseck am Montag bei der Vorstellung des Verfassungsschutzberichts 2024 mit.
Demnach gab es 2024 insgesamt 12.905 Extremisten in Hessen, 205 weniger als im Vorjahr. Die Straf- und Gewalttaten stiegen jedoch um 34 Prozent von 1.881 auf 2.527 Fälle an, was den Höchstwert zwischen 2020 und 2024 darstellt.
Der Rechtsextremismus bleibt mit 1.790 Personen die größte Bedrohung für die Demokratie und verzeichnete einen extremen Anstieg der Straftaten um 38 Prozent auf 1.997 Delikte.
Mehr als die Hälfte der Rechtsextremisten wird als gewaltorientiert eingestuft. Auch der Linksextremismus zeigte mit 155 Straftaten einen Anstieg um 12 Prozent, während das islamistische Personenpotenzial unverändert bei 3.890 blieb, aber weniger Straftaten beging.
Besondere Sorge bereitet den Sicherheitsbehörden die zunehmende Radikalisierung junger Menschen über soziale Medien.
Verfassungsschutzpräsident Bernd Neumann bezeichnete soziale Plattformen als ‚Startrampen für Radikalisierung‘. Die Behörde hat ihre Präventionsarbeit deutlich verstärkt und führte 2024 fast 350 Präventionstermine durch, vor allem in Schulen und Hochschulen.
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Roman Poseck und Bernd Neumann präsentieren den hessischen Verfassungsschutzbericht 2024 (Archiv), HMdI via
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Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Wie heißen die Personen in diesem Beitrag?
Roman Poseck, Bernd Neumann
Welche Organisationen oder Institutionen werden genannt?
Roman Poseck, Bernd Neumann, Verfassungsschutz, Hessen, Sicherheitsbehörden.
Wann ist das Ereignis passiert?
Das beschriebene Ereignis fand im Jahr 2024 statt.
Wo spielt die Handlung des Artikels?
Worum geht es in einem Satz?
Im hessischen Verfassungsschutzbericht 2024 wurde ein Rückgang der Extremisten auf 12.905 festgestellt, während jedoch die Straftaten um 34 Prozent auf einen Höchststand von 2.527 Fällen anstiegen, wobei der Rechtsextremismus die größte Bedrohung darstellt und soziale Medien als Risikofaktor für die Radikalisierung junger Menschen identifiziert wurden.
Was war der Auslöser für den Vorfall?
Der Hintergrund für das beschriebene Ereignis ist die Präsentation des Verfassungsschutzberichts 2024, in dem der Rückgang der Extremisten in Hessen, aber gleichzeitig der Anstieg von Straf- und Gewalttaten thematisiert wird. Besonders besorgniserregend ist die Zunahme rechtsextremer Straftaten und die Radikalisierung junger Menschen über soziale Medien, was die Sicherheitsbehörden alarmiert.
Wie hat die Öffentlichkeit oder Politik reagiert?
Die hessischen Sicherheitsbehörden zeigen sich besorgt über die steigende Radikalisierung junger Menschen durch soziale Medien und haben ihre Präventionsarbeit verstärkt, um dem entgegenzuwirken. Innenminister Roman Poseck und Verfassungsschutzpräsident Bernd Neumann betonen die Notwendigkeit verstärkter Maßnahmen, während die Gesellschaft auf den Anstieg von Straftaten, insbesondere im Rechtsextremismus, reagiert.
Welche Konsequenzen werden genannt?
Die Folgen oder Konsequenzen, die im Artikel erwähnt werden, sind: Anstieg der Straf- und Gewalttaten um 34 Prozent, Höchstwert der Straftaten zwischen 2020 und 2024, extremen Anstieg der Straftaten im Rechtsextremismus um 38 Prozent, mehr als die Hälfte der Rechtsextremisten als gewaltorientiert eingestuft, Anstieg der Straftaten im Linksextremismus um 12 Prozent, Besorgnis über Radikalisierung junger Menschen über soziale Medien, verstärkte Präventionsarbeit der Behörde, Durchführung von fast 350 Präventionsterminen in Schulen und Hochschulen.
Gibt es bereits eine Stellungnahme?
Ja, im Artikel wird eine Stellungnahme von Verfassungsschutzpräsident Bernd Neumann zitiert. Er bezeichnet soziale Plattformen als „Startrampen für Radikalisierung“ und hebt hervor, dass die Behörde ihre Präventionsarbeit verstärkt hat, indem sie 2024 fast 350 Präventionstermine, insbesondere in Schulen und Hochschulen, durchgeführt hat.
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