Thüringen verzeichnet weniger arbeitslose Jugendliche aber mehr ohne Berufsabschluss
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Thüringen verzeichnet weniger arbeitslose Jugendliche aber mehr ohne Berufsabschluss
Halle (Saale) () – In Thüringen ist die Zahl der arbeitslosen Jugendlichen im Jahresdurchschnitt 2024 auf 6.900 gesunken, das sind 700 weniger als vor zehn Jahren. Gleichzeitig stieg jedoch der Anteil der Jugendlichen ohne Berufsabschluss auf 77 Prozent, teilte die Regionaldirektion Sachsen-Anhalt-Thüringen der Bundesagentur für Arbeit am Freitag mit.
Besonders betroffen seien ausländische Jugendliche, von denen rund 2.000 der 2.300 arbeitslosen jungen Menschen keine abgeschlossene Berufsausbildung haben.
Markus Behrens, Vorsitzender der Geschäftsführung der Regionaldirektion, betonte die Bedeutung von Ausbildungen für die Fachkräftesicherung. “ Denn ein beruflicher Abschluss ist und bleibt die entscheidende Grundlage für individuelle Chancen am Arbeitsmarkt“, sagte er.
Trotz eines Rückgangs der gemeldeten Lehrstellen von 13.300 im Jahr 2014 auf 12.800 im Jahr 2024 bleibe die Ausbildung junger Menschen für Unternehmen wichtig. Die Zahl der Bewerber ist in diesem Zeitraum um 32 Prozent zurückgegangen.
Die Landesregierung und die Bundesagentur für Arbeit setzen auf verschiedene Maßnahmen, um Jugendliche beim Übergang von der Schule in den Beruf zu unterstützen.
Dazu gehören Berufseinstiegsbegleitungen, die jährlich etwa 1.400 Schüler erreichen, sowie Berufsorientierungsmaßnahmen. Arbeitsministerin Katharina Schenk (SPD) betonte: „Junge Menschen brauchen Chancen, keine Startnachteile.“
Die Förderung erfolgt jeweils zur Hälfte durch die Bundesagentur für Arbeit und das Land Thüringen.
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Welche Organisationen oder Institutionen werden genannt?
Bundesagentur für Arbeit, Regionaldirektion Sachsen-Anhalt-Thüringen, Landesregierung, SPD
Wann ist das Ereignis passiert?
Das beschriebene Ereignis fand im Jahr 2024 statt.
Wo spielt die Handlung des Artikels?
Die Orte, an denen das beschriebene Ereignis stattfindet oder stattfand, sind: Thüringen, Aschersleben.
Worum geht es in einem Satz?
In Thüringen ist die Zahl der arbeitslosen Jugendlichen 2024 auf 6.900 gesunken, jedoch hat der Anteil der Jugendlichen ohne Berufsabschluss auf 77 Prozent zugenommen, wobei ausländische Jugendliche besonders betroffen sind, was die Bedeutung von Ausbildung für die Fachkräftesicherung unterstreicht.
Der Hintergrund des Ereignisses ist der Rückgang der arbeitslosen Jugendlichen in Thüringen, verbunden mit einem steigenden Anteil an Jugendlichen ohne Berufsabschluss. Dies spiegelt die Herausforderungen im Übergang von der Schule in den Beruf wider, insbesondere für ausländische Jugendliche. Die Regionaldirektion der Bundesagentur für Arbeit hebt die Notwendigkeit von Ausbildungsplatzangeboten und unterstützenden Maßnahmen hervor, um die Fachkräftesicherung zu gewährleisten.
Wie hat die Öffentlichkeit oder Politik reagiert?
Die Politik und Medien reagieren auf die sinkende Zahl arbeitsloser Jugendlicher in Thüringen, indem sie die Bedeutung von Ausbildungsplätzen hervorheben und Maßnahmen wie Berufseinstiegsbegleitungen und Berufsorientierungsangebote betonen, um den Übergang ins Berufsleben zu erleichtern. Arbeitsministerin Katharina Schenk fordert zudem, dass junge Menschen Chancen und keine Startnachteile erhalten sollten.
Die Folgen oder Konsequenzen, die im Artikel erwähnt werden, sind: sinkende Zahl der arbeitslosen Jugendlichen, steigender Anteil der Jugendlichen ohne Berufsabschluss, besonders betroffene ausländische Jugendliche ohne abgeschlossene Berufsausbildung, Bedeutung von Ausbildungen für die Fachkräftesicherung, Rückgang der gemeldeten Lehrstellen, Rückgang der Bewerber um 32 Prozent, Maßnahmen zur Unterstützung von Jugendlichen beim Übergang von der Schule in den Beruf.
Gibt es bereits eine Stellungnahme?
Ja, im Artikel wird eine Stellungnahme von Markus Behrens, dem Vorsitzenden der Geschäftsführung der Regionaldirektion, zitiert. Er betont, dass "ein beruflicher Abschluss die entscheidende Grundlage für individuelle Chancen am Arbeitsmarkt" ist. Außerdem wird eine Reaktion von Arbeitsministerin Katharina Schenk zitiert, die sagt: "Junge Menschen brauchen Chancen, keine Startnachteile."