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Brandenburg fördert Pflege vor Ort mit neuen Richtlinien
Potsdam () – Brandenburg setzt den „Pakt für Pflege“ mit aktualisierten Förderrichtlinien fort. Sozialministerin Britta Müller (SPD) hat in Potsdam die neuen Maßnahmen „Pflege vor Ort“ und „Ausbau von Pflegestützpunkten“ vorgestellt, die seit 1. Juli in Kraft sind, wie das Ministerium am Mittwoch mitteilte.
Pro Jahr stehen rund elf Millionen Euro zur Verfügung, um die häusliche Pflege zu stärken und die Beratungsangebote auszubauen. Landkreise und Gemeinden können ab sofort Anträge stellen.
Der „Pakt für Pflege“ hat sich laut Ministerium bewährt: Seit 2021 wurden in 88 Prozent der Kommunen über 660 Projekte umgesetzt.
Beispielhaft ist das interkommunale Projekt „Kümmern im Verbund“ im Landkreis Dahme-Spreewald, bei dem vier Pflegekoordinatorinnen Senioren und pflegende Angehörige unterstützen. Zudem wird die Wohnberatung in Pflegestützpunkten wie in Elbe-Elster durch digitale Tools wie die App „ALINA“ ergänzt.
Landkreise können künftig bis zu 180.000 Euro pro Jahr erhalten, 30.000 Euro mehr als bisher.
Ab 2026 gibt es für kleinere Kommunen einen Sockelbetrag von 20.000 Euro. Die Mittel fließen unter anderem in Nachbarschaftshilfen, Mittagstische und Schulungen.
In Brandenburg sind derzeit über 214.000 Menschen pflegebedürftig, 57 Prozent davon über 80 Jahre alt. 88,9 Prozent werden zu Hause gepflegt.
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| Text-/Bildquelle: | Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de |
| Bildhinweis: | Senioren mit Rollstuhl (Archiv) |
Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Wie heißen die Personen in diesem Beitrag?
Britta Müller
Welche Organisationen oder Institutionen werden genannt?
dts Nachrichtenagentur, Britta Müller, SPD, Landkreis Dahme-Spreewald, Elbe-Elster, App „ALINA“
Wann ist das Ereignis passiert?
- Juli (aktuelles Datum für die neuen Maßnahmen)
Wo spielt die Handlung des Artikels?
Potsdam, Landkreis Dahme-Spreewald, Elbe-Elster
Worum geht es in einem Satz?
Brandenburg setzt den „Pakt für Pflege“ mit neuen Förderrichtlinien fort, um die häusliche Pflege und Beratungsangebote zu stärken, wobei jährlich rund elf Millionen Euro zur Verfügung stehen, und Landkreise ab sofort Anträge auf bis zu 180.000 Euro stellen können.
Was war der Auslöser für den Vorfall?
Der Hintergrund für das Ereignis ist die dringende Notwendigkeit, die häusliche Pflege in Brandenburg zu stärken, angesichts der steigenden Zahl pflegebedürftiger Menschen, insbesondere älterer Senioren. Der „Pakt für Pflege“ zielt darauf ab, die Unterstützung für pflegende Angehörige zu verbessern und die Beratungsangebote auszubauen.
Wie hat die Öffentlichkeit oder Politik reagiert?
Im Artikel wird beschrieben, dass die brandenburgische Sozialministerin Britta Müller die aktualisierten Förderrichtlinien des "Pakts für Pflege" vorgestellt hat, um die häusliche Pflege zu stärken und Beratungsangebote auszubauen. Dies wurde von den Kommunen positiv aufgenommen, da seit 2021 in 88 Prozent der Gemeinden zahlreiche Projekte umgesetzt wurden.
Welche Konsequenzen werden genannt?
Die Folgen oder Konsequenzen, die im Artikel erwähnt werden, sind:
Stärkung der häuslichen Pflege, Ausbau der Beratungsangebote, Umsetzung von über 660 Projekten in 88 Prozent der Kommunen, Unterstützung von Senioren und pflegenden Angehörigen, Ergänzung der Wohnberatung durch digitale Tools, Erhöhung der Fördermittel für Landkreise auf bis zu 180.000 Euro pro Jahr, Einführung eines Sockelbetrags von 20.000 Euro für kleinere Kommunen, Fließen der Mittel in Nachbarschaftshilfen, Mittagstische und Schulungen.
Gibt es bereits eine Stellungnahme?
Ja, im Artikel wird eine Stellungnahme zitiert. Sozialministerin Britta Müller (SPD) hat die neuen Maßnahmen „Pflege vor Ort“ und „Ausbau von Pflegestützpunkten“ vorgestellt, die darauf abzielen, die häusliche Pflege zu stärken und Beratungsangebote auszubauen. Sie hebt hervor, dass der „Pakt für Pflege“ sich bewährt hat, da seit 2021 in 88 Prozent der Kommunen über 660 Projekte umgesetzt wurden.
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