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Air-India-Absturz: Luftfahrtexperte spekuliert über Vorsatz
Berlin/Neu-Delhi () – Der Absturz des Air-India-Flugzeugs am 12. Juni in Ahmedabad mit 260 Toten ist nach Einschätzung des Luftfahrtexperten Heinrich Großbongardt womöglich von einem der beiden Piloten mit Vorsatz verursacht worden. „Alles deutet darauf hin, dass es ein Suizid war“, sagte er dem „Spiegel“.
Demnach habe einer der beiden Piloten der Maschine bewusst die Treibstoffzufuhr unterbrochen, „und das genau in dem Moment, in dem das Flugzeug am verwundbarsten war, unmittelbar nach dem Abheben“, so Großbongardt. In diesem Moment brauche „das Flugzeug den vollen Schub, um an Höhe und Geschwindigkeit zu gewinnen“, sagte der ehemalige Mitarbeiter von Boeing, der Lufthansa und der Pilotenvereinigung Cockpit. „Das Abschalten der Treibstoffzufuhr hat das Gegenteil bewirkt: Die Maschine ist abgestürzt.“
Ein technischer Defekt sei höchst unwahrscheinlich. „Im vorläufigen Untersuchungsbericht steht, dass die beiden Treibstoffregler für die beiden Triebwerke wenige Sekunden nach dem Abheben von „RUN“ auf „CUTOFF“ umgelegt wurden – und zwar nacheinander, im Abstand von einer Sekunde zwischen Schalter 1 und Schalter 2. Das kann nach menschlichem Ermessen nur einer der beiden Männer im Cockpit getan haben.“
Eine unbeabsichtigte Betätigung der Regler hält Großbongardt für ausgeschlossen: „Es gibt mehrere Sicherheitsvorkehrungen, die das verhindern“, sagte er. Welcher der beiden Piloten die Treibstoffregler abgeschaltet haben könnte, sei allerdings völlig unklar.
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| Text-/Bildquelle: | Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de |
| Bildhinweis: | Eine andere Air-India-Maschine (Archiv) |
Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Wie heißen die Personen in diesem Beitrag?
Heinrich Großbongardt
Welche Organisationen oder Institutionen werden genannt?
Die genannten Organisationen, Parteien oder Institutionen sind:
Air-India, Boeing, Lufthansa, Pilotenvereinigung Cockpit.
Wann ist das Ereignis passiert?
Das beschriebene Ereignis fand am 12. Juni statt.
Wo spielt die Handlung des Artikels?
Die beschriebenen Ereignisse finden in folgenden Orten statt: Ahmedabad, Berlin, Neu-Delhi.
Worum geht es in einem Satz?
Laut Luftfahrtexperte Heinrich Großbongardt könnte der Absturz des Air-India-Flugzeugs am 12. Juni mit 260 Toten möglicherweise ein vorsätzlicher Suizid eines der Piloten gewesen sein, da die Treibstoffzufuhr kurz nach dem Abheben absichtlich unterbrochen wurde.
Was war der Auslöser für den Vorfall?
Der Hintergrund für den Absturz des Air-India-Flugzeugs am 12. Juni in Ahmedabad könnte ein vorsätzlicher Suizid eines der Piloten sein. Laut einem Luftfahrtexperten wurde die Treibstoffzufuhr absichtlich unterbrochen, was den Absturz der Maschine unmittelbar nach dem Abheben zur Folge hatte. Technische Defekte wurden als Ursache ausgeschlossen.
Wie hat die Öffentlichkeit oder Politik reagiert?
Der Artikel beschreibt, dass der Luftfahrtexperte Heinrich Großbongardt vermutet, der Absturz des Air-India-Flugzeugs könnte von einem der Piloten absichtlich verursacht worden sein, was auf einen möglichen Suizid hindeutet. In der Öffentlichkeit und den Medien wird diese Einschätzung als besorgniserregend wahrgenommen, da die Umstände des Absturzes auf ein menschliches Versagen und nicht auf einen technischen Defekt hindeuten.
Welche Konsequenzen werden genannt?
Die Folgen oder Konsequenzen, die im Artikel erwähnt werden, sind: 260 Tote, mögliche vorsätzliche Handlung eines Piloten, Suizidverdacht, bewusstes Unterbrechen der Treibstoffzufuhr, Absturz des Flugzeugs, technische Fehler als höchst unwahrscheinlich eingeschätzt, menschliches Versagen im Cockpit, unklare Identität des verantwortlichen Piloten.
Gibt es bereits eine Stellungnahme?
Ja, der Artikel zitiert die Stellungnahme des Luftfahrtexperten Heinrich Großbongardt. Er äußert die Einschätzung, dass der Absturz des Air-India-Flugzeugs womöglich von einem der beiden Piloten mit Vorsatz verursacht wurde, und sagt: "Alles deutet darauf hin, dass es ein Suizid war."
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