Schleswig-Holstein drängt auf schnelle Weideprämie im Bundesrat
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Schleswig-Holstein drängt auf schnelle Weideprämie im Bundesrat
Kiel () – Schleswig-Holsteins Landwirtschaftsminister Werner Schwarz hat sich im Bundesrat gegen eine weitere Verzögerung bei der Einführung einer Ökoregelung für Weidehaltung ausgesprochen. Das teilte das Ministerium für Landwirtschaft, ländliche Räume, Europa und Verbraucherschutz mit.
Hintergrund ist ein geplanter Gesetzesänderungsentwurf, der die Umsetzung neuer Ökoregelungen um ein Jahr verschieben würde.
„Weidehaltung prägt unsere norddeutsche Kulturlandschaft, stärkt das Tierwohl und sichert vielen Betrieben die Existenz“, erklärte Schwarz. Schleswig-Holstein setze sich seit Jahren für eine unbürokratische Lösung ein, um Milchviehbetriebe mit Weidehaltung gezielt zu fördern.
Sowohl die Bundesregierung als auch das Land hätten sich in ihren Koalitionsverträgen dazu bekannt.
Die Weidehaltung bringe vielfältige Vorteile für Umwelt und Gesellschaft, etwa durch verbessertes Tierwohl, Artenschutz und Kohlenstoffbindung im Grünland. Bislang seien diese Leistungen in der EU-Agrarpolitik jedoch nicht ausreichend berücksichtigt.
Das Land fordert daher, die Weideprämie noch in dieser Förderperiode einzuführen.
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Welche Organisationen oder Institutionen werden genannt?
Die genannten Organisationen, Parteien oder Institutionen sind:
Bundesrat, Ministerium für Landwirtschaft, ländliche Räume, Europa und Verbraucherschutz, Bundesregierung, Land Schleswig-Holstein, EU-Agrarpolitik.
Wann ist das Ereignis passiert?
Nicht erwähnt
Wo spielt die Handlung des Artikels?
Kiel, Schleswig-Holstein
Worum geht es in einem Satz?
Schleswig-Holsteins Landwirtschaftsminister Werner Schwarz hat sich im Bundesrat gegen eine Verzögerung bei der Einführung einer Ökoregelung für Weidehaltung ausgesprochen, um die Vorteile für Tierwohl, Umwelt und die Existenz von Milchviehbetrieben schnell zu realisieren.
Was war der Auslöser für den Vorfall?
Der Hintergrund für das Ereignis ist der geplante Gesetzesentwurf, der die Einführung einer Ökoregelung für Weidehaltung um ein Jahr verzögern würde. Schleswig-Holsteins Landwirtschaftsminister Werner Schwarz spricht sich dafür aus, diese Verzögerung zu verhindern, da Weidehaltung wichtig für Tierwohl, Kulturlandschaft und die Existenz der Milchviehbetriebe ist.
Im Artikel wird beschrieben, dass Schleswig-Holsteins Landwirtschaftsminister Werner Schwarz im Bundesrat gegen eine Verzögerung der Ökoregelung für Weidehaltung Stellung bezogen hat, um die Bedeutung dieser Praxis für Tierwohl und landwirtschaftliche Existenz zu betonen. Sowohl die Bundesregierung als auch das Land unterstützen die zeitnahe Einführung der Weideprämie, um die Vorteile für Umwelt und Gesellschaft zu fördern.
Welche Konsequenzen werden genannt?
verbesserte Tierwohl, Artenschutz, Kohlenstoffbindung im Grünland, Sicherung der Existenz vieler Betriebe, unbürokratische Förderung von Milchviehbetrieben, Berücksichtigung der Leistungen in der EU-Agrarpolitik
Gibt es bereits eine Stellungnahme?
Ja, im Artikel wird eine Stellungnahme von Schleswig-Holsteins Landwirtschaftsminister Werner Schwarz zitiert. Er äußert, dass die Weidehaltung die norddeutsche Kulturlandschaft prägt, das Tierwohl stärkt und vielen Betrieben die Existenz sichert. Er fordert eine unbürokratische Lösung zur gezielten Förderung der Milchviehbetriebe mit Weidehaltung.
Kiel ist nicht nur die Landeshauptstadt von Schleswig-Holstein, sondern auch ein bedeutender Hafenstandort in Norddeutschland. Die Stadt ist bekannt für ihre maritime Tradition und das beliebte Segelereignis Kieler Woche, das jedes Jahr Tausende Besucher anzieht. Zudem bietet Kiel eine einzigartige Mischung aus urbanem Leben und Natur, mit direkten Zugängen zu Ostsee und Förde. Neben der Schifffahrt spielt die Landwirtschaft eine wichtige Rolle in der Region, was durch aktuelle Diskussionen über die Weidehaltung verdeutlicht wird. Kiel vereint somit Tradition und moderne Herausforderungen, besonders in Bezug auf Umwelt- und Tierschutzfragen.