Dax startet im Minus – Zölle gegen Kanada beunruhigen
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Dax startet im Minus – Zölle gegen Kanada beunruhigen
Frankfurt/Main () – Der Dax ist am Freitag schwächer in den Handelstag gestartet. Gegen 9:30 Uhr wurde der Leitindex mit rund 23.325 Punkten berechnet, 0,5 Prozent unter dem Schlussniveau vom Vortag.
„Der Optimismus aus der ersten Wochenhälfte mit neuem Dax-Rekord weicht vor dem Wochenende der Angst vor einer bösen Zoll-Überraschung“, sagte Jochen Stanzl, Chef-Marktanalyst bei CMC Markets. „Obwohl Kanada mit den USA verhandelt hat, muss es jetzt höhere Zölle akzeptieren. Dieses Schicksal droht auch Europa.“
„Der US-Präsident will, dass kanadische Unternehmen in den USA produzieren, nur so könne man die hohen Zölle umgehen. Die Tatsache, dass die Verhandlungen im Ergebnis weitestgehend zwecklos waren, ist besorgniserregend. Trump nennt zwar Fentanyl als Hauptgrund für die höheren Zölle gegen Kanada, fügt dann aber hinzu, dass es noch viele weitere Gründe gebe, diese einzusetzen.“
„Wie auch bei den Zöllen gegen Brasilien genügen als Rechtfertigungsgrund mittlerweile bereits innenpolitische Entwicklungen, die nicht auf Linie mit den USA sind. Im schlimmsten Fall entpuppen sich sämtliche Verhandlungen als bloße Show, um am Ende doch die hohen Zölle erheben zu können. Nach dem Motto: Die Länder hätten eben nicht gut genug verhandelt. Trump hat es erreicht, dass die Länder hauptsächlich gegen sektorale und reziproke Zölle vorgehen und die Basiszölle schon fast als unausweichlich akzeptieren.“
„Nun hebt Trump diese fast schon akzeptierten zehn auf möglicherweise 15 oder 20 Prozent an. Das ist unerwartet. Das Zollgebaren der USA dürfte zum Wochenschluss noch hohe Wellen auf dem Börsenparkett schlagen. Die Risikoneigung könnte insgesamt begrenzt bleiben, auch weil über das Wochenende Brüssel einen Brief aus Washington erhalten könnte. Niemand will am Freitag neue Positionen eingehen, um dann am Montag mit einer Kurslücke nach unten sofort im Minus zu stehen“, sagte Stanzl.
Die europäische Gemeinschaftswährung war am Freitagmorgen etwas schwächer: Ein Euro kostete 1,1693 US-Dollar, ein Dollar war dementsprechend für 0,8552 Euro zu haben.
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Welche Organisationen oder Institutionen werden genannt?
Dax, CMC Markets, Kanada, USA, Trump, Brasilien, Brüssel
Wann ist das Ereignis passiert?
Datum: Freitag (genaues Datum nicht erwähnt)
Wo spielt die Handlung des Artikels?
Frankfurt/Main, Kanada, USA, Europa, Brasilien, Brüssel
Worum geht es in einem Satz?
Der Dax ist am Freitag um 0,5 Prozent gefallen, da der Optimismus der Vorwoche angesichts der steigenden Sorgen über mögliche Zollerhöhungen durch die USA und deren Auswirkungen auf Kanada und Europa schwindet.
Was war der Auslöser für den Vorfall?
Der Dax ist schwächer gestartet, da die zunächst optimistische Marktstimmung durch Sorgen vor höheren Zöllen unter Druck geraten ist. US-Präsident Trump plant, Zölle auf kanadische und möglicherweise europäische Produkte zu erhöhen, was Anleger verunsichert und ihre Risikobereitschaft senkt.
Im Artikel wird beschrieben, dass die Märkte angesichts der bevorstehenden Zollerhöhungen und unsicherer Verhandlungen zwischen den USA und Kanada verunsichert sind. Analysten warnen, dass diese Entwicklungen die Risikoneigung der Investoren dämpfen könnten und zu Kursverlusten führen könnten.
Welche Konsequenzen werden genannt?
Die Folgen oder Konsequenzen, die im Artikel erwähnt werden, sind: schwächerer Dax, Angst vor Zoll-Überraschungen, höhere Zölle für Kanada, mögliche höhere Zölle für Europa, besorgniserregende Verhandlungen, innenpolitische Entwicklungen als Rechtfertigungsgrund für Zölle, Risiko von bloßen Verhandlungen ohne Ergebnis, Anhebung der Zölle auf 15 oder 20 Prozent, begrenzte Risikoneigung, mögliche Kurslücke am Montag.
Gibt es bereits eine Stellungnahme?
Ja, im Artikel wird eine Stellungnahme von Jochen Stanzl, dem Chef-Marktanalysten bei CMC Markets, zitiert. Er äußert Besorgnis über die drohenden höheren Zölle und erwähnt, dass die Verhandlungen zwischen Kanada und den USA weitestgehend zwecklos waren, was zu einer angespannteren Marktlage führen könnte.
Frankfurt am Main: Ein wirtschaftliches Zentrum
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