Fünf Jahre Kampf gegen Hasskriminalität im Netz: Göttinger Zentralstelle zieht Bilanz

Fünf Jahre Kampf gegen Hasskriminalität im Netz: Göttinger Zentralstelle zieht Bilanz

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Fünf Jahre Kampf gegen Hasskriminalität im Netz: Göttinger Zentralstelle zieht Bilanz

Göttingen () – Die Zentralstelle zur Bekämpfung von Hasskriminalität im Internet (ZHIN) in Göttingen feiert ihr fünfjähriges Bestehen. Das niedersächsische Justizministerium teilte mit, dass sich die Einrichtung als „Speerspitze im Kampf gegen Hass und Hetze im Netz“ etabliert habe.

Die Fallzahlen sind deutlich gestiegen: Während im Zeitraum vom 1. Juli 2021 bis zum 30. Juni 2022 noch 1.136 Fälle eingingen, wurden vom 1. Juli 2024 bis zum 30. Juni 6.448 Verfahren angestoßen.

Bei rund 80 Prozent der Ermittlungsverfahren handelt es sich um politisch motivierte Straftaten, wie Volksverhetzung, Billigung von Straftaten, Verwenden von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen, Beleidigung oder Bedrohung.

Justizministerin Wahlmann betont die Bedeutung der Arbeit der Zentralstelle: Hass und Hetze im Internet seien eine Gefahr für die Demokratie. Immer mehr Menschen würden sich aus sachlichen Diskussionen zurückziehen.

Das Internet dürfe kein rechtsfreier Raum sein. Seit 2023 besteht die Möglichkeit, über das Portal www.hassanzeigen.de digitale Anzeigen zu erstatten.

Im genannten Zeitraum beruhten 1.751 Verfahren auf Anzeigen über diese Plattform.

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Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: Computer-Nutzer (Archiv)

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Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Wie heißen die Personen in diesem Beitrag?

Die vollständigen Namen von Personen, die im Artikel vorkommen, sind:

Wahlmann

Welche Organisationen oder Institutionen werden genannt?

Zentralstelle zur Bekämpfung von Hasskriminalität im Internet (ZHIN), niedersächsisches Justizministerium, Justizministerin Wahlmann, www.hassanzeigen.de

Wann ist das Ereignis passiert?

Die Zentralstelle zur Bekämpfung von Hasskriminalität im Internet (ZHIN) in Göttingen feiert ihr fünfjähriges Bestehen. Das genaue Datum wird nicht erwähnt.

Die Fallzahlen werden für den Zeitraum vom 1. Juli 2021 bis zum 30. Juni 2022 sowie vom 1. Juli 2024 bis zum 30. Juni angegeben.

Zusammenfassend:

- Datum/Beschreibung: Fünfjähriges Bestehen der ZHIN, genaue Datum nicht erwähnt.
- Fallzahlen:
- 1. Juli 2021 bis 30. Juni 2022: 1.136 Fälle
- 1. Juli 2024 bis 30. Juni: 6.448 Verfahren

Wo spielt die Handlung des Artikels?

Göttingen

Worum geht es in einem Satz?

Die Zentralstelle zur Bekämpfung von Hasskriminalität im Internet (ZHIN) in Göttingen feiert ihr fünfjähriges Bestehen und verzeichnet einen signifikanten Anstieg bei den Fällen politisch motivierter Straftaten, wodurch sie sich als wichtige Institution im Kampf gegen Hass und Hetze im Netz etabliert hat.

Was war der Auslöser für den Vorfall?

Der Auslöser für die Gründung der Zentralstelle zur Bekämpfung von Hasskriminalität im Internet (ZHIN) war die wachsende Besorgnis über den Anstieg von Hass und Hetze im Netz, insbesondere in Form von politisch motivierten Straftaten. Der Anstieg der Fallzahlen und die damit verbundene Gefährdung der Demokratie führten dazu, dass konkrete Maßnahmen zur Bekämpfung dieser Phänomene erforderlich wurden.

Wie hat die Öffentlichkeit oder Politik reagiert?

Im Artikel wird hervorgehoben, dass die Zentralstelle zur Bekämpfung von Hasskriminalität im Internet von der Politik als entscheidend im Kampf gegen Online-Hass anerkannt wird. Die Justizministerin betont, dass solche Aktivitäten eine Gefahr für die Demokratie darstellen und dass immer mehr Menschen sich aus Diskussionen zurückziehen, während die Fallzahlen von Verfahren stark gestiegen sind.

Welche Konsequenzen werden genannt?

Die im Artikel erwähnten Folgen oder Konsequenzen sind:

Steigende Fallzahlen, Anstieg der Verfahren auf 6.448, Rückzug von Menschen aus sachlichen Diskussionen, Gefahr für die Demokratie, Möglichkeit zur digitalen Anzeigenstellung über www.hassanzeigen.de, 1.751 Verfahren basierend auf dieser Plattform.

Gibt es bereits eine Stellungnahme?

Ja, im Artikel wird eine Stellungnahme von Justizministerin Wahlmann zitiert. Sie betont, dass Hass und Hetze im Internet eine Gefahr für die Demokratie darstellen und dass immer mehr Menschen sich aus sachlichen Diskussionen zurückziehen.

Göttingen: Ein wichtiger Ort im Kampf gegen Hasskriminalität im Internet

Göttingen ist bekannt für seine renommierte Universität und eine lebendige Forschungslandschaft. Die Stadt hat sich auch als zentraler Standort im Kampf gegen Hasskriminalität etabliert, insbesondere durch die Zentralstelle zur Bekämpfung von Hasskriminalität im Internet (ZHIN). Diese Einrichtung feiert nun ihr fünfjähriges Bestehen und hat bemerkenswerte Fortschritte gemacht. Die Fallzahlen zeigen einen alarmierenden Anstieg an Verfahren, was die Dringlichkeit der Problematik unterstreicht. Auch die Einführung eines digitalen Portals zur Anzeige von Hassdelikten zeigt, dass Göttingen aktiv gegen die Gefahren im Netz vorgeht.

Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

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