Ökonom macht sich wegen Schulden "keine allzu großen Sorgen"
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Ökonom macht sich wegen Schulden "keine allzu großen Sorgen"
Berlin () – Der Berater von Finanzminister Lars Klingbeil, der Wirtschaftsprofessor Jens Südekum, geht davon aus, dass Deutschland die von der Regierung aufgenommenen Schulden verkraften kann. „Ich mache mir um die Schuldenquote keine allzu großen Sorgen“, sagte Südekum der aktuellen Ausgabe der „Zeit“. „Wir werden aller Voraussicht nach auch 2040 deutlich besser dastehen als die anderen großen Industrienationen.“
Laut Haushalt will sich die Koalition in dieser Legislaturperiode fast 850 Milliarden Euro an neuen Schulden genehmigen. Südekum erwartet aber, dass dadurch auch das Wirtschaftswachstum steigt, was den Anstieg der Schuldenquote – die den Anteil der Schulden am Bruttoinlandsprodukt misst – begrenze.
„Im Moment wird das Wachstumspotenzial der deutschen Wirtschaft auf etwa 0,5 Prozent im Jahr geschätzt. Ich glaube, dass wir es mit einer entschlossenen Wachstumspolitik auf 1,4 oder 1,5 Prozent steigern können“, so Südekum, der in Düsseldorf Volkswirtschaft lehrt.
Ihm zufolge erleichtert das höhere Wachstum auch den Schuldendienst. „Wenn die Wirtschaft wächst, dann steigen auch die Steuereinnahmen. Das bedeutet: Es steht mehr Geld zur Verfügung, um die Zinsen zu bezahlen.“
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Welche Organisationen oder Institutionen werden genannt?
Finanzministerium, Lars Klingbeil, Jens Südekum, Zeit, Koalition, Düsseldorf
Wann ist das Ereignis passiert?
Nicht erwähnt
Wo spielt die Handlung des Artikels?
Die Orte, an denen das beschriebene Ereignis stattfindet oder stattfand, sind: Berlin, Düsseldorf.
Worum geht es in einem Satz?
Wirtschaftsprofessor Jens Südekum glaubt, dass Deutschland die geplanten 850 Milliarden Euro neuen Schulden stemmen kann, da ein Anstieg des Wirtschaftswachstums die Schuldenquote begrenzen und den Schuldendienst erleichtern wird.
Was war der Auslöser für den Vorfall?
Der Hintergrund des beschriebenen Ereignisses besteht in der Diskussion über die finanziellen Strategien der deutschen Regierung, insbesondere die hohen Neuverschuldungen von 850 Milliarden Euro. Der Berater Südekum äußert optimistische Erwartungen hinsichtlich der langfristigen Wirtschaftsentwicklung und der Fähigkeit Deutschlands, diese Schulden zu bewältigen, was auf die Überzeugung hinweist, dass ein gezieltes Wirtschaftswachstum die Schuldenquote stabilisieren kann.
Der Wirtschaftsprofessor Jens Südekum, Berater von Finanzminister Lars Klingbeil, äußerte sich optimistisch über die vom Bund aufgenommenen Schulden und deren Auswirkungen auf die deutsche Wirtschaft, was in der Öffentlichkeit und den Medien auf ein positives Echo stoßen könnte. Er erwartet, dass ein entschlossener Wachstumskurs die Schuldenquote begrenzen und die Steuereinnahmen erhöhen wird, wodurch der Schuldendienst erleichtert wird.
Welche Konsequenzen werden genannt?
Die Folgen oder Konsequenzen, die im Artikel erwähnt werden, sind: steigendes Wirtschaftswachstum, Begrenzung des Anstiegs der Schuldenquote, verbesserte Steuereinnahmen, erleichterter Schuldendienst.
Gibt es bereits eine Stellungnahme?
Ja, im Artikel wird eine Stellungnahme des Wirtschaftsprofessors Jens Südekum zitiert. Er äußert: "Ich mache mir um die Schuldenquote keine allzu großen Sorgen" und betont, dass Deutschland aller Voraussicht nach 2040 besser dastehen wird als andere große Industrienationen. Außerdem erwartet er, dass eine gezielte Wachstumspolitik das Wirtschaftswachstum auf 1,4 oder 1,5 Prozent steigern kann, was den Schuldendienst erleichtert.
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