Freie Wähler fordern bessere Rahmenbedingungen für Landkinderarztquote

Freie Wähler fordern bessere Rahmenbedingungen für Landkinderarztquote

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Freie Wähler fordern bessere Rahmenbedingungen für Landkinderarztquote

Mainz () – Die parlamentarische Gruppe der Freien Wähler im Landtag begrüßt grundsätzlich den Entwurf für eine Landkinderarztquote, sieht aber Nachbesserungsbedarf. Die gesundheitspolitische Sprecherin Lisa-Marie Jeckel sagte, dass das geplante Gesetz allein nicht ausreiche, um die Versorgung im ländlichen Raum sicherzustellen.

Besonders in Regionen wie der Eifel oder dem Westerwald seien bereits jetzt 17 ärztliche Sitze unbesetzt.

Jeckel kritisiert, dass die geplanten Vertragsstrafen von bis zu 250.000 Euro bei Studienabbruch oder -wechsel kontraproduktiv wirken könnten. Zudem müssten bessere Ausbildungsstrukturen geschaffen werden, da das Durchschnittsalter der bei 58 Jahren liege und eine Ruhestandswelle bevorstehe.

Die Quote werde frühestens ab 2037 Wirkung zeigen, daher brauche es kurzfristigere Lösungen.

Die Freien Wähler fordern unter anderem den Ausbau regionaler Weiterbildungsverbünde und familienfreundliche Teilzeitmodelle, da 80 Prozent der Nachwuchsmediziner in der Kinder- und Jugendmedizin weiblich seien. Zudem müsse die Bedarfsplanung aktualisiert werden, um den zukünftigen Versorgungsbedarf realistisch abzubilden.

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Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: Behandlungszimmer beim Arzt (Archiv)

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Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Wie heißen die Personen in diesem Beitrag?

Welche Organisationen oder Institutionen werden genannt?

Freie Wähler, Landtag Rheinland-Pfalz, Lisa-Marie Jeckel

Wann ist das Ereignis passiert?

Die Informationen im Text beziehen sich auf ein geplantes Gesetz, das frühestens ab 2037 Wirkung zeigen wird. Ein konkretes Datum oder Zeitraum für das Ereignis selbst ist jedoch nicht erwähnt.

Also: Nicht erwähnt.

Wo spielt die Handlung des Artikels?

Mainz, Rheinland-Pfalz, Eifel, Westerwald

Worum geht es in einem Satz?

Die Freien Wähler im rheinland-pfälzischen Landtag unterstützen den Gesetzesentwurf zur Landkinderarztquote, fordern jedoch Verbesserungen wie bessere Ausbildungsstrukturen und kurzfristige Lösungsansätze zur Sicherstellung der kinderärztlichen Versorgung in ländlichen Regionen.

Was war der Auslöser für den Vorfall?

Der Hintergrund für das beschriebene Ereignis ist die unzureichende kinderärztliche Versorgung im ländlichen Raum von Rheinland-Pfalz, insbesondere in Regionen wie der Eifel und dem Westerwald, wo viele Arztstellen unbesetzt sind. Die Freien Wähler sehen in dem geplanten Gesetz zur Landkinderarztquote zwar eine positive Entwicklung, fordern jedoch Nachbesserungen, insbesondere im Hinblick auf Ausbildungsstrukturen und kurzfristige Lösungen zur Verbesserung der Versorgung.

Wie hat die Öffentlichkeit oder Politik reagiert?

Im Artikel reagiert die parlamentarische Gruppe der Freien Wähler im Landtag Rheinland-Pfalz positiv auf den Entwurf einer Landkinderarztquote, fordert jedoch Verbesserungen und kritisiert geplante Vertragsstrafen und mangelnde Ausbildungsstrukturen. Sie betont die Notwendigkeit kurzfristiger Maßnahmen zur Sicherstellung der kinderärztlichen Versorgung, insbesondere in ländlichen Regionen, wo bereits viele Stellen unbesetzt sind.

Welche Konsequenzen werden genannt?

Die Folgen oder Konsequenzen, die im Artikel erwähnt werden, sind: unbesetzte kinderärztliche Sitze, kontraproduktive Vertragsstrafen, bevorstehende Ruhestandswelle bei Kinderärzten, langfristige Wirkung der Quote (erst ab 2037), Bedarf an kurzfristigen Lösungen, notwendiger Ausbau regionaler Weiterbildungsverbünde, Bedarf an familienfreundlichen Teilzeitmodellen, Notwendigkeit der Aktualisierung der Bedarfsplanung.

Gibt es bereits eine Stellungnahme?

Ja, im Artikel wird eine Stellungnahme von Lisa-Marie Jeckel, der gesundheitspolitischen Sprecherin der Freien Wähler, zitiert. Sie äußert, dass der Entwurf für die Landkinderarztquote grundsätzlich begrüßt wird, jedoch Nachbesserungsbedarf besteht, da das geplante Gesetz allein nicht ausreiche, um die Versorgung im ländlichen Raum sicherzustellen.

Mainz: Eine Stadt mit Geschichte und Kultur

Mainz ist die Landeshauptstadt von Rheinland-Pfalz und bekannt für ihre reiche , die bis in die römische Antike zurückreicht. Die Stadt am Rhein ist berühmt für ihre Altstadt mit zahlreichen historischen Bauwerken, darunter der beeindruckende Mainzer Dom. Ein weiteres Highlight ist die Gutenberg-Universität, die als älteste Universität Deutschlands gilt und eine bedeutende Rolle in der spielt. Jährlich zieht der Mainzer Karneval Tausende von Besuchern an und ist ein fester Bestandteil der kulturellen Identität der Stadt. Mainz bietet nicht nur kulturelle Veranstaltungen, sondern auch eine lebendige Gastronomieszene und zahlreiche Erholungsmöglichkeiten am Rhein.

Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

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