60-Kilo-Buch über Schicksal verschleppter ukrainischer Kinder in Osnabrück ausgestellt
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60-Kilo-Buch über Schicksal verschleppter ukrainischer Kinder in Osnabrück ausgestellt
Osnabrück () – Im Erich Maria Remarque-Friedenszentrum in Osnabrück wird bis zum 31. August das 60 Kilogramm schwere und 6.000 Seiten starke Buch „Crime without Punishment“ ausgestellt. Das Kunst- und Dokumentationsprojekt beschäftigt sich mit dem Schicksal ukrainischer Kinder, die von russischen Streitkräften verschleppt wurden, teilte die Stadt am Mittwoch mit.
Am 24. Juni soll die Journalistin und humanitäre Helferin Lena Bathge das Werk um 19 Uhr vorstellen.
Im Gespräch mit dem Leiter des Friedenszentrums, Sven Jürgensen, will sie über ihre Erfahrungen in der Ukraine berichten. Das Buch der Ukrainian Leadership Academy enthält teils geschwärzte Seiten, da der Verbleib vieler Kinder unbekannt ist.
Die Initiatoren des Projekts wollten die russischen Kriegsverbrechen verdeutlichen, ohne auf schockierende Bilder zurückzugreifen.
Das in Englisch verfasste Buch soll durch seine schiere Größe und sein Gewicht die Dimension der Verbrechen vermitteln. Besucher sind eingeladen, in dem Werk zu blättern.
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Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
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Schild „Stand with Ukraine“ liegt auf dem Boden (Archiv)
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Welche Organisationen oder Institutionen werden genannt?
Erich Maria Remarque-Friedenszentrum, Ukrainian Leadership Academy, Stadt Osnabrück
Wann ist das Ereignis passiert?
Das Ereignis findet bis zum 31. August statt. Die Vorstellung des Werks durch Lena Bathge ist am 24. Juni.
Wo spielt die Handlung des Artikels?
Osnabrück
Worum geht es in einem Satz?
Im Erich Maria Remarque-Friedenszentrum in Osnabrück wird bis zum 31. August das 60 Kilogramm schwere Buch "Crime without Punishment" ausgestellt, das sich mit dem Schicksal von von russischen Streitkräften verschleppten ukrainischen Kindern beschäftigt und am 24. Juni von der Journalistin Lena Bathge vorgestellt wird.
Der Auslöser für das beschriebene Ereignis ist die aktuelle Situation in der Ukraine, insbesondere die Verschleppung ukrainischer Kinder durch russische Streitkräfte im Kontext des Konflikts. Das Kunst- und Dokumentationsprojekt "Crime without Punishment" zielt darauf ab, dieses Thema aufzuarbeiten und die damit verbundenen Kriegsverbrechen sichtbar zu machen, ohne auf schockierende Bilder zuzugreifen.
Wie hat die Öffentlichkeit oder Politik reagiert?
Im Artikel wird beschrieben, dass die Stadt Osnabrück die Ausstellung des Buches "Crime without Punishment" initiiert hat, um auf das Schicksal ukrainischer Kinder aufmerksam zu machen, die von russischen Streitkräften verschleppt wurden. Zudem wird ein Vortrag der Journalistin Lena Bathge angekündigt, die ihre Erfahrungen in der Ukraine teilen wird, um die Dimension der Kriegsverbrechen zu verdeutlichen.
Die Folgen oder Konsequenzen, die im Artikel erwähnt werden, sind: verdeutlichte Kriegsverbrechen, unbekannter Verbleib vieler Kinder, Einladung an Besucher, Dimension der Verbrechen vermitteln.
Gibt es bereits eine Stellungnahme?
Im Artikel wird keine direkte Stellungnahme oder Reaktion einer Person oder Organisation zitiert. Es wird lediglich erwähnt, dass die Stadt Osnabrück die Ausstellung des Buches "Crime without Punishment" und die Vorstellung der Journalistin Lena Bathge ankündigt.
Osnabrück: Eine Stadt im Zeichen des Friedens
Osnabrück ist bekannt für sein Engagement für den Frieden und die Versöhnung. Das Erich Maria Remarque-Friedenszentrum spielt dabei eine zentrale Rolle. In dieser Einrichtung wird zurzeit ein eindrucksvolles Kunstprojekt ausgestellt, das sich mit den Schicksalen ukrainischer Kinder auseinandersetzt. Die Stadt hat sich der Aufklärung über die Auswirkungen von Krieg und Gewalt verschrieben. Osnabrück zeigt somit, wie Kunst und Bildung zur Bewusstseinsbildung beitragen können.