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Illegale Migration nach Deutschland nimmt weiter ab
Berlin () – Die illegalen Einreisen nach Deutschland sind in diesem Jahr weiter auf deutlich niedrigerem Niveau als in den Vorjahren. Das zeigen aktuelle Zahlen der Bundespolizei vom Montag, über welche die „Welt“ berichtet.
Demnach sind seit dem 1. Januar 24.490 illegale Grenzübertritte festgestellt worden. Im Jahr 2024 waren bis Ende Mai 34.634 illegale Einreisen dokumentiert worden. 2023 belief sich die Zahl in diesem Zeitraum auf 35.877. Das aktuelle Niveau der illegalen Zuwanderung ist damit aber trotz der verschärften Grenzkontrollen deutlich höher als etwa im Corona-Jahr 2021, als zwischen Januar und Mai nur 16.745 illegale Einreisen festgestellt wurden.
Anfang Mai hatte der neue Innenminister Alexander Dobrindt (CSU) die Bundespolizei angewiesen, die Grenzen verstärkt zu kontrollieren. In den vergangenen zwölf Tagen sind laut Zahlen der Bundespolizei 2.320 illegale Einreisen aktenkundig geworden. Rechnet man die Zahl auf ein Jahr hoch, würde das Niveau der illegalen Migration rund 15 Prozent unter dem Vorjahresstand bleiben. Nicht alle Indikatoren sprechen jedoch für eine rasche Wirkung.
Die Zahl der in Deutschland gestellten Asylanträge ist in der ersten Woche nach Verschärfung der Grenzkontrollen gestiegen. Laut Daten des Bundesamtes für Migration und Flüchtlinge (Bamf) wurden 1.535 Asylgesuche registriert, in der letzten Woche vor Start der verschärften Grenzkontrollen waren es 1.414.
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| Text-/Bildquelle: | Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de |
| Bildhinweis: | Asylbewerberunterkunft (Archiv) |
Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Wie heißen die Personen in diesem Beitrag?
Die im Artikel vorkommenden vollständigen Namen sind:
Alexander Dobrindt
Welche Organisationen oder Institutionen werden genannt?
Die genannten Organisationen, Parteien oder Institutionen sind:
Bundespolizei, Welt, Alexander Dobrindt, CSU, Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (Bamf)
Wann ist das Ereignis passiert?
Datum oder Zeitraum: Seit dem 1. Januar 2023 (aktuelle Zahlen), spezifische Zahlen bis Ende Mai 2024, und Vergleichszahlen bis Mai 2023, sowie Mai 2021.
Wo spielt die Handlung des Artikels?
Die beschriebenen Ereignisse finden in Deutschland, insbesondere Berlin, statt.
Worum geht es in einem Satz?
Die illegalen Einreisen nach Deutschland sind in diesem Jahr mit 24.490 Fällen deutlich gesunken, jedoch bleibt das Niveau im Vergleich zu 2021 höher, während die Zahl der Asylanträge nach verschärften Grenzkontrollen gestiegen ist.
Was war der Auslöser für den Vorfall?
Der Hintergrund des Ereignisses sind die verschärften Grenzkontrollen, die Anfang Mai 2023 vom neuen Innenminister Alexander Dobrindt (CSU) angeordnet wurden. Diese Maßnahme soll die illegale Einreise nach Deutschland reduzieren, während die Zahl der illegalen Grenzübertritte weiterhin höher ist als im Corona-Jahr 2021. Trotz der Kontrollen stiegen die Asylanträge kurzfristig an.
Wie hat die Öffentlichkeit oder Politik reagiert?
Im Artikel wird berichtet, dass die politischen Reaktionen, insbesondere die Anweisung des neuen Innenministers Alexander Dobrindt zur verstärkten Grenzkontrolle, nicht sofort zu einem Rückgang illegaler Einreisen führten. Stattdessen stieg die Zahl der Asylanträge nach der Ankündigung der verschärften Kontrollen an, was auf eine unterschiedliche Dynamik im Zusammenhang mit der Migration hinweist.
Welche Konsequenzen werden genannt?
Die Folgen oder Konsequenzen, die im Artikel erwähnt werden, sind:
deutlich niedrigere illegale Einreisen im Vergleich zu den Vorjahren, Anstieg der Asylanträge nach Verschärfung der Grenzkontrollen, trotz erhöhtem Kontrollaufwand bleibt illegale Migration weiterhin auf hohem Niveau, langfristige Wirkung der Kontrollen ungewiss.
Gibt es bereits eine Stellungnahme?
Im Artikel wird auf eine Stellungnahme des neuen Innenministers Alexander Dobrindt (CSU) verwiesen, der die Bundespolizei angewiesen hat, die Grenzen verstärkt zu kontrollieren. Zudem wird erwähnt, dass trotz dieser Maßnahme die Zahl der Asylanträge in der Woche nach der Verschärfung der Grenzkontrollen gestiegen ist.
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