Panorama: Taschendiebstahl in Niedersachsen
Delmenhorst () – Die Polizei warnt mit Blick auf die bevorstehende Weihnachtszeit und den zunehmenden Einkaufsverkehr vor Taschendieben. Das teilte die Polizeiinspektion Delmenhorst/Oldenburg-Land/Wesermarsch mit.
Besonders in Supermärkten und Geschäften nutzen Täter demnach unaufmerksame Momente, um Geldbörsen und andere Wertsachen zu stehlen.
In Stadland-Rodenkirchen ist einer Person in einem Einkaufsgeschäft unbemerkt die Geldbörse entwendet worden; der Schaden liegt bei mindestens 100 Euro. In Wildeshausen sind am Mittwoch zwei Taschendiebstähle angezeigt worden.
Die Tatorte befanden sich an der Ahlhorner Straße in einem Sonderpostenmarkt und in einem Supermarkt an der Straße Westertor. Taschendiebe gehen oft arbeitsteilig in Gruppen vor: Während eine Person das spätere Opfer etwa nach einer Ware fragt oder gezielt ablenkt, nutzt eine weitere Person den Moment, um unbemerkt in eine Tasche zu greifen.
Auch Geldbörsen aus Taschen, die im Einkaufswagen abgelegt sind, werden nicht selten entwendet. Häufig reichen den Tätern bereits kurze Momente der Unachtsamkeit.
Die Polizei rät, Geldbörsen, Handtaschen und andere Wertsachen niemals im Einkaufswagen liegen zu lassen, auch nicht für einen kurzen Augenblick.
Bargeld, Zahlungskarten und persönliche Dokumente sollten möglichst in verschiedenen, verschlossenen Innentaschen der Kleidung und nah am Körper getragen werden. Hand- und Umhängetaschen sollten stets verschlossen auf der Körpervorderseite getragen oder unter den Arm geklemmt werden.
In dichtem Gedränge und bei Ablenkungsversuchen sollten Kunden besonders auf ihre Wertsachen achten. Gerade beim Weihnachtseinkauf empfiehlt die Polizei, aufmerksam zu sein, da Taschendiebe gezielt Situationen nutzen, in denen die Aufmerksamkeit auf das Einkaufen oder andere Personen gerichtet ist.
Wer Opfer eines Taschendiebstahls wird, sollte umgehend Anzeige bei der Polizei erstatten.
Gestohlene Zahlungskarten sollten sofort über den Sperr-Notruf 116 116 oder direkt bei der Bank gesperrt werden. Zusätzlich kann die Polizei eine KUNO-Sperrung veranlassen, damit die Karte auch beim Bezahlen per SEPA-Lastschrift nicht mehr eingesetzt werden kann.
Wurden Mobiltelefon oder Ausweisdokumente gestohlen, sollten auch diese umgehend gesperrt oder bei den zuständigen Behörden als gestohlen gemeldet werden. Bei einem gestohlenen Smartphone empfiehlt es sich außerdem, wichtige Passwörter zu ändern.
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Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Worum geht es in einem Satz?
Die Polizei warnt vor Taschendieben beim Weihnachtseinkauf und rät, Wertsachen sicher am Körper zu tragen sowie Diebstähle sofort zu melden und gestohlene Karten sperren zu lassen.
Was war der Auslöser für den Vorfall?
- Bevorstehende Weihnachtszeit und zunehmender Einkaufsverkehr
- Taschendiebstahl in einem Geschäft in Stadland-Rodenkirchen
- Zwei angezeigte Taschendiebstähle in Wildeshausen
- Taschendiebe nutzen unaufmerksame Momente und Ablenkungen beim Einkaufen aus
- Geldbörsen in Taschen auf Einkaufswagen sind für Diebe leicht zugänglich
Welche Konsequenzen werden genannt?
- Schaden von mindestens 100 Euro
- Zwei Anzeigen bei der Polizei
- Warnung der Polizei vor Taschendieben
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