Panorama Hamburg
Hamburg () – Nach Steinwürfen auf die Autobahn 7 in Hamburg-Stellingen sind zwei Ukrainer im Alter von 14 und 18 Jahren vorläufig festgenommen worden. Das teilte die Polizei Hamburg am Mittwoch mit.
Nach den bisherigen Erkenntnissen beschädigten die beiden Personen mindestens sechs Fahrzeuge; nach aktuellem Stand wurde niemand verletzt.
Am Dienstagabend warfen die beiden nach Angaben der Polizei gegen 22:22 Uhr etwa 200 faustgroße Schottersteine von der Güterumgehungsbahnstrecke auf die darunter gelegene Autobahn. Die Bundesautobahn musste für die Reinigung und die Tatortarbeit in beide Richtungen für etwa eine Stunde voll gesperrt werden, wodurch ein erheblicher Rückstau entstand.
Auch der Bahnverkehr wurde auf der Strecke zunächst eingestellt.
Im Rahmen umgehend eingeleiteter Fahndungsmaßnahmen mit rund einem Dutzend Funkstreifenwagenbesatzungen trafen Polizeibeamte die beiden in Tatortnähe an. Beamte des Kriminaldauerdienstes (LKA 26) übernahmen den Sachverhalt noch in der Nacht und führten die ersten Ermittlungen.
Nach erkennungsdienstlicher Behandlung wurde der 18-Jährige entlassen; der 14-Jährige wurde seiner Mutter übergeben.
Die Ermittlungen werden nun vom zuständigen Landeskriminalamt (LKA 134) geführt. Dieses prüft, inwieweit die beiden für weitere Taten im Hamburger Stadtgebiet verantwortlich sein könnten.
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Polizei (Archiv)
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Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Worum geht es in einem Satz?
Die Polizei nahm in Hamburg-Stellingen zwei 14 und 18 Jahre alte Ukrainer vorläufig fest, die mutmaßlich rund 200 Steine auf die A7 geworfen, mindestens sechs Fahrzeuge beschädigt und eine etwa einstündige Vollsperrung verursacht hatten, wobei niemand verletzt wurde.
Was war der Auslöser für den Vorfall?
- Zwei 14 und 18 Jahre alte Ukrainer sollen etwa 200 faustgroße Schottersteine von einer Güterumgehungsbahnstrecke auf die darunterliegende A7 in Hamburg-Stellingen geworfen haben
- Über die Beweggründe für die Steinwürfe enthält der Bericht keine Angaben
Welche Konsequenzen werden genannt?
- Mindestens sechs Fahrzeuge beschädigt
- Keine Verletzten
- Autobahn für Reinigung und Tatortarbeit etwa eine Stunde in beide Richtungen voll gesperrt
- Erheblicher Rückstau
- Bahnverkehr auf der betroffenen Strecke vorübergehend eingestellt
- Zwei Tatverdächtige vorläufig festgenommen und erkennungsdienstlich behandelt
- 18-Jähriger anschließend entlassen, 14-Jähriger seiner Mutter übergeben
- Ermittlungen durch das Landeskriminalamt und Prüfung einer möglichen Verantwortung für weitere Taten im Hamburger Stadtgebiet
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