Politik: Berlin und der Iran-Konflikt
Berlin () – Der CDU-Außenpolitiker Norbert Röttgen sieht im Krieg gegen Iran keine Möglichkeit für einen militärischen Sieg für die USA und Präsident Donald Trump. „Es wird aus meiner Sicht durch noch so große militärische Eskalation keine militärische Lösung, keinen Sieg geben“, sagte Röttgen am Montag in der ntv-Sendung „Pinar Atalay“.
Trump könne „viel zerstören, noch mehr zerstören, aber nicht gewinnen dadurch“. Eine weitere Eskalation wäre nicht rational und würde die USA schwer ins Unrecht setzen.
Der CDU-Außenpolitiker hält das militärische Vorgehen deshalb derzeit eher für eine Drohgebärde, um Iran zu einer politischen Lösung zu bewegen. Am wahrscheinlichsten sei allerdings „eine Fortsetzung dieses Kriegszustandes noch für längere Zeit“, so Röttgen.
Deutschland und Europa sieht er dem Konflikt ausgeliefert. „Wir haben in dieser Region, um es freundlich zu sagen, ziemlich wenig Einfluss“, sagte Röttgen. Europa habe zudem „keine Machtinstrumente, um eine Rolle zu spielen“. Man sei „auf der reaktiven Seite“ und habe auch dort „sehr bescheidene Möglichkeiten“, so der CDU-Politiker.
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Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Wie heißen die Personen in diesem Beitrag?
Norbert Röttgen, Donald Trump, Pinar Atalay
Welche Organisationen oder Institutionen werden genannt?
dts Nachrichtenagentur, CDU, ntv
Wann ist das Ereignis passiert?
Am Montag.
Wo spielt die Handlung des Artikels?
Berlin
Worum geht es in einem Satz?
Norbert Röttgen hält einen militärischen Sieg der USA im Krieg gegen Iran für unmöglich, erwartet einen länger anhaltenden Konflikt und sieht Deutschland und Europa weitgehend ohne Einfluss.
Was war der Auslöser für den Vorfall?
- Anhaltender Krieg der USA gegen Iran
- Drohende weitere militärische Eskalation durch US-Präsident Donald Trump
- Von Röttgen vermuteter Versuch, Iran durch militärischen Druck zu einer politischen Lösung zu bewegen
Wie hat die Öffentlichkeit oder Politik reagiert?
- CDU-Außenpolitiker Norbert Röttgen sieht keine Möglichkeit für einen militärischen Sieg der USA im Krieg gegen Iran und warnt vor einer weiteren Eskalation, die die USA schwer ins Unrecht setzen würde.
- Er deutet das militärische Vorgehen eher als Drohgebärde, um Iran zu einer politischen Lösung zu bewegen, erwartet aber einen länger anhaltenden Kriegszustand.
- Deutschland und Europa sieht Röttgen mangels Einfluss und Machtinstrumenten weitgehend auf eine reaktive Rolle mit begrenzten Möglichkeiten beschränkt.
Welche Konsequenzen werden genannt?
- Laut Röttgen auch durch weitere militärische Eskalation keine militärische Lösung und kein Sieg für die USA
- Mögliche weitere Zerstörungen und schweres Unrecht aufseiten der USA bei zusätzlicher Eskalation
- Wahrscheinliche Fortsetzung des Kriegszustands über längere Zeit
- Deutschland und Europa bleiben weitgehend ohne Einfluss und mit sehr begrenzten Reaktionsmöglichkeiten
Gibt es bereits eine Stellungnahme?
Ja, CDU-Außenpolitiker Norbert Röttgen wird mit der Einschätzung zitiert, dass die USA den Krieg gegen Iran nicht militärisch gewinnen könnten und Europa kaum Einfluss auf den Konflikt habe.
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