Verkehr in Hamburg
Hamburg () – Sechs Hilfsbrücken sind an der Eisenbahnüberführung Holstenstraße und dem dazugehörigen Kreuzungsbauwerk in Hamburg vollständig eingehoben worden. Das teilte die Deutsche Bahn mit.
Das letzte Brückenteil ist in der Nacht zum Sonntag auf den vorbereiteten Widerlagern abgelegt worden. Damit ist nach Angaben des Unternehmens ein Meilenstein für die Wiederinbetriebnahme der Eisenbahnbrücke erreicht.
Für die Arbeiten war eine Sperrzeit von Freitag, 30. Oktober, bis einschließlich Sonntag, 1. November, für den S-Bahn-Verkehr erforderlich.
Mit Betriebsbeginn am Montag fährt die S7 wieder von Altona über Sternschanze und Dammtor nach Bergedorf. Die rund 30 Meter langen und zwischen 50 und 80 Tonnen schweren Brückenteile sind nacheinander in die Eisenbahnüberführung Holstenstraße und das verbundene Kreuzungsbauwerk eingehoben worden.
Zuvor sind die Spezialanfertigungen aus Dessau-Roßlau und Konz mit Schwertransporten nach Hamburg gebracht worden.
Nach dem Einhub beginnen nun die weiteren Arbeiten, um den Oberbau wiederherzustellen. Die Bauteams bringen Schienen und Schwellen ein, verlegen Schotter und montieren die seitlich am Gleis verlaufende Stromschiene.
Anschließend wird die Leit- und Sicherungstechnik eingerichtet, die den Zugverkehr steuert und sichert.
Im vergangenen Sommer waren an den Bauwerken aus den 1960er Jahren bei turnusmäßigen Inspektionen Mängel festgestellt worden. Seitdem ist das Gleis von Holstenstraße nach Altona für den S-Bahn-Verkehr gesperrt.
Mit Abschluss der Bauarbeiten kann die Bergedorfer S-Bahn ab dem 13. Dezember auf ihren gewohnten Linienweg zurückkehren. Alle Bergedorfer S-Bahnen fahren dann wieder einheitlich als S2 von Aumühle beziehungsweise Bergedorf über Dammtor nach Altona und zurück.
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Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Wie heißen die Personen in diesem Beitrag?
Keine Personennamen genannt.
Welche Organisationen oder Institutionen werden genannt?
dts Nachrichtenagentur, Deutsche Bahn
Wann ist das Ereignis passiert?
Vom 30. Oktober bis zum 1. November; der letzte Einhub erfolgte in der Nacht zum Sonntag, 1. November.
Wo spielt die Handlung des Artikels?
Hamburg
Worum geht es in einem Satz?
Mit dem Einbau von sechs Hilfsbrücken an der Hamburger Holstenstraße ist ein wichtiger Schritt zur Wiederinbetriebnahme der gesperrten S-Bahn-Strecke geschafft, auf der die Bergedorfer S-Bahn ab dem 13. Dezember wieder regulär als S2 nach Altona fahren soll.
Was war der Auslöser für den Vorfall?
- Bei turnusmäßigen Inspektionen im vergangenen Sommer wurden Mängel an der Eisenbahnüberführung Holstenstraße und dem dazugehörigen Kreuzungsbauwerk festgestellt
- Die betroffenen Bauwerke stammen aus den 1960er Jahren
Wie hat die Öffentlichkeit oder Politik reagiert?
Im Artikel werden keine Reaktionen aus Politik, Öffentlichkeit oder Medien beschrieben.
Welche Konsequenzen werden genannt?
- Sperrung des S-Bahn-Verkehrs von Freitag, 30. Oktober, bis einschließlich Sonntag, 1. November
- Wiederaufnahme des S7-Betriebs von Altona über Sternschanze und Dammtor nach Bergedorf ab Montag
- Wiederherstellung des Oberbaus mit Schienen, Schwellen, Schotter und seitlicher Stromschiene
- Anschließende Einrichtung der Leit- und Sicherungstechnik
- Rückkehr der Bergedorfer S-Bahn auf ihren gewohnten Linienweg ab dem 13. Dezember
- Einheitlicher Betrieb aller Bergedorfer S-Bahnen als S2 von Aumühle beziehungsweise Bergedorf über Dammtor nach Altona und zurück
Gibt es bereits eine Stellungnahme?
Ja, die Deutsche Bahn teilt mit, dass mit dem vollständigen Einhub der sechs Hilfsbrücken ein Meilenstein für die Wiederinbetriebnahme der Eisenbahnbrücke erreicht sei.
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