GKV: Mehr Geld für Hebammen verbessert Geburtsbetreuung

GKV: Mehr Geld für Hebammen verbessert Geburtsbetreuung

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Gesundheitspolitik in Berlin

() – Ein Jahr nach Inkrafttreten des Hebammenhilfevertrags hat sich die Versorgung von Schwangeren deutlich verbessert. „Der Anteil an Eins-zu-eins-Betreuungen während der wesentlichen Phase der Geburt hat sich von jeder Vierten auf jede Zweite verdoppelt“, sagte Stefanie Stoff-Ahnis, stellvertretende Vorstandsvorsitzende des GKV-Spitzenverbandes, der „Neuen Osnabrücker Zeitung“. Dies sei ein schöner Erfolg für mehr Qualität in der Versorgung.

Der am 1. November 2025 in Kraft getretene bundeseinheitliche Hebammenhilfevertrag regelt den Angaben zufolge die Betreuung durch die rund 18.000 bundesweit freiberuflichen Hebammen. Er habe zu weniger Bürokratie und einer besseren Vergütung der Hebammen geführt, hieß es. „Dadurch haben wir es geschafft, dass Hebammen trotz der sinkenden Geburtenzahlen in der Versorgung bleiben und sich die Betreuungsquote verbessert“, so Stoff-Ahnis weiter.

Bei außerklinischer sei die Stundenvergütung um gut 33 Prozent auf rund 74 gestiegen. Bei der Eins-zu-eins-Betreuung im habe sich der Satz auf 85,40 Euro pro Stunde mehr als verdoppelt.

Da die Zahl der freiberuflichen Hebammen konstant bleibe, die Geburtenrate aber sinke, sei die Versorgungsdichte von 22,7 Hebammen je 1.000 Geburten im Jahr 2023 auf aktuell 28,5 gestiegen. Parallel dazu steigen den Angaben zufolge die Kassenausgaben für die Hebammenhilfe 2026 voraussichtlich auf 850 Millionen.

Die Zahl der sogenannten Begleit-Beleghebammen, die kontinuierlich von der Schwangerschaft bis ins Wochenbett betreuen, habe sich binnen eines Jahres von 250 auf rund 550 mehr als verdoppelt. Gleichzeitig sei die Zahl der im Schichtsystem tätigen Dienst-Beleghebammen zurückgegangen.

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Text-/Bildquelle:
Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
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GKV-Spitzenverband (Archiv)

💬 Zu den Kommentaren

Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Wie heißen die Personen in diesem Beitrag?

Stefanie Stoff-Ahnis

Welche Organisationen oder Institutionen werden genannt?

GKV-Spitzenverband, dts Nachrichtenagentur, Neue Osnabrücker Zeitung

Wann ist das Ereignis passiert?

Ein Jahr nach dem 1. November 2025, also im November 2026.

Wo spielt die Handlung des Artikels?

Berlin

Worum geht es in einem Satz?

Laut GKV-Spitzenverband hat der neue Hebammenhilfevertrag durch höhere Vergütungen und weniger Bürokratie die Versorgung verbessert und den Anteil der Eins-zu-eins-Betreuung während der wesentlichen Geburtsphase von 25 auf 50 Prozent verdoppelt.

Was war der Auslöser für den Vorfall?

  • Inkrafttreten des bundeseinheitlichen Hebammenhilfevertrags am 1. November 2025
  • Bürokratieabbau bei der freiberuflichen Hebammentätigkeit
  • Höhere Vergütung für außerklinische Leistungen und Eins-zu-eins-Betreuung im Krankenhaus
  • Sinkende Geburtenzahlen bei gleichbleibender Zahl freiberuflicher Hebammen

Wie hat die Öffentlichkeit oder Politik reagiert?

Nein, im Artikel werden keine Reaktionen aus Politik, Öffentlichkeit oder Medien beschrieben.

Welche Konsequenzen werden genannt?

  • Verdopplung des Anteils der Eins-zu-eins-Betreuungen während der wesentlichen Geburtsphase von 25 auf 50 Prozent
  • Weniger Bürokratie und bessere Vergütung für Hebammen
  • Verbleib der Hebammen in der Versorgung trotz sinkender Geburtenzahlen
  • Anstieg der Stundenvergütung bei außerklinischer Arbeit um gut 33 Prozent auf rund 74 Euro
  • Mehr als Verdopplung der Stundenvergütung bei Eins-zu-eins-Betreuung im Krankenhaus auf 85,40 Euro
  • Anstieg der Versorgungsdichte von 22,7 auf 28,5 Hebammen je 1.000 Geburten
  • Voraussichtlicher Anstieg der Kassenausgaben für Hebammenhilfe auf 850 Millionen Euro im Jahr 2026
  • Anstieg der Zahl der Begleit-Beleghebammen von 250 auf rund 550 binnen eines Jahres
  • Rückgang der Zahl der im Schichtsystem tätigen Dienst-Beleghebammen

Gibt es bereits eine Stellungnahme?

Ja, Stefanie Stoff-Ahnis, stellvertretende Vorstandsvorsitzende des GKV-Spitzenverbandes, bezeichnet die verbesserte Eins-zu-eins-Betreuung bei Geburten als Erfolg des Hebammenhilfevertrags und hebt bessere Vergütung sowie weniger Bürokratie hervor.

Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH
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