Frei lässt Aigner-Festlegung offen

Frei lässt Aigner-Festlegung offen

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Politik in Berlin

() – Unionsfraktionschef Thorsten Frei (CDU) will sich nicht auf die CSU-Politikerin Ilse Aigner als Unionskandidatin für das Amt der Bundespräsidentin festlegen.

„Ich glaube, es spricht sehr viel dafür, dass es jemand ist, der entweder selbst Politiker war oder ist; jedenfalls ein sehr umfassendes Verständnis der politischen Prozesse bei uns im Land hat“, sagte Frei dem Fernsehsender „Welt“. Ein Jurist müsse es hingegen „nicht zwingend“ sein. Grundsätzlich hält es Frei auch nicht für ausgeschlossen, geeignete Kandidaten aus einem erst kürzlich angetretenen Amt herauszuholen, wie es etwa bei Bundestagspräsidentin Julia Klöckner oder der Chefin der Konrad-Adenauer-Stiftung Annegret Kramp-Karrenbauer der Fall wäre.

„Das ist alles nichts, was gegen jemanden spricht“, sagte Frei – ohne auf die genannten Kandidatinnen namentlich einzugehen. Auch auf Bildungsministerin Karin wollte sich Frei nicht festlegen lassen, aber alle genannten Kandidatinnen sieht Frei weiter als Option: „Wir haben ja Gott sei Dank einige Frauen, die dafür sehr, sehr gut geeignet sind. Sie haben einige davon genannt.“

Vorwürfe, er habe sich in der Diskussion um die Steinmeier-Nachfolge nicht eindeutig genug auf eine Frau im Bellevue festgelegt, will Frei nicht gelten lassen. Er habe „im ein Interview gegeben, wo ich gesagt habe, ich finde es nicht gut, wenn man die eine der von vornherein ausschließt“, so Frei. „Ich habe aber im gleichen Interview gesagt, dass ich persönlich es begrüßen würde, wenn eine Frau Bundespräsidentin würde. Ich glaube auch, dass es da genügend geeignete Frauen dafür gäbe.“ Er habe damals nur vermeiden wollen, „dass man sozusagen über die eine Hälfte der Bevölkerung überhaupt nicht sprechen kann“. Es sei aber immer klar gewesen, dass er persönlich eine Frau im Amt bevorzuge, daher sei es „jetzt wirklich auch für eine Debatte um des Kaisers Bart“.

Frei wünscht sich eine „zügige“ Entscheidung in der Bundespräsidenten-Frage. Man stehe zwar „nicht unter Zeitdruck“, aber: „Ich finde, der Respekt vor dem Amt des Bundespräsidenten gebietet es auch, dass man da jetzt nicht monatelange Debatten führt über die Frage, wer geeignete Kandidatin sein kann.“

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Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
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Thorsten Frei (Archiv)

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Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Wie heißen die Personen in diesem Beitrag?

Thorsten Frei, Ilse Aigner, Julia Klöckner, Annegret Kramp-Karrenbauer, Karin Prien

Welche Organisationen oder Institutionen werden genannt?

dts Nachrichtenagentur, Unionsfraktion, CDU, CSU, Welt, Konrad-Adenauer-Stiftung

Wann ist das Ereignis passiert?

Nicht erwähnt

Wo spielt die Handlung des Artikels?

Berlin

Worum geht es in einem Satz?

Thorsten Frei bevorzugt eine politisch erfahrene Frau als Nachfolgerin von Bundespräsident Steinmeier und drängt auf eine zügige Entscheidung, ohne sich auf eine bestimmte Kandidatin festzulegen.

Was war der Auslöser für den Vorfall?

  • Debatte über die Nachfolge von Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier
  • Diskussion über eine Frau als künftige Bundespräsidentin und mögliche Kandidatinnen wie Ilse Aigner, Julia Klöckner, Annegret Kramp-Karrenbauer und Karin Prien
  • Vorwürfe gegen Frei, sich bislang nicht eindeutig genug für eine Frau im Bundespräsidentenamt ausgesprochen zu haben
  • Frühere Äußerungen Freis, wonach er eine Frau bevorzuge, Männer aber nicht grundsätzlich ausschließen wolle

Wie hat die Öffentlichkeit oder Politik reagiert?

  • Frei weist Vorwürfe zurück, sich nicht eindeutig genug für eine Bundespräsidentin ausgesprochen zu haben, und betont seine persönliche Präferenz für eine Frau im Amt.
  • Er legt sich auf keine Kandidatin fest und hält mehrere der genannten Politikerinnen weiterhin für geeignet.
  • Er fordert eine zügige Entscheidung und lehnt monatelange Personaldebatten aus Respekt vor dem Amt ab.

Welche Konsequenzen werden genannt?

Nein.

Gibt es bereits eine Stellungnahme?

Ja, Thorsten Frei (CDU) äußert sich gegenüber „Welt“ zur Bundespräsidenten-Nachfolge, bevorzugt eine Frau im Amt und fordert eine zügige Entscheidung, ohne sich auf eine Kandidatin festzulegen.

Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH
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