Dax am Mittag weiter schwach – SAP trotz guter Zahlen unter Druck

Dax am Mittag weiter schwach – SAP trotz guter Zahlen unter Druck

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Wirtschaft: DAX-Verlauf in Frankfurt

Frankfurt/Main () – Der Dax ist am Donnerstag nach einem bereits schwachen Start in den Handelstag bis zum Mittag weiter klar im roten Bereich geblieben. Gegen 12:30 Uhr wurde der Leitindex mit rund 25.425 Punkten berechnet, 0,9 Prozent unter dem Schlussniveau vom Vortag.

Am unteren Ende der Kursliste rangierten Infineon, SAP und Siemens Energy. Dem trotzen konnten dagegen unter anderem die Aktien von Merck, Zalando und der Hannover Rück.

„Die Nervosität an den europäischen Aktienmärkten bleibt hoch“, sagte Andreas Lipkow, Chef-Marktanalyst bei CMC Markets. Immer mehr Unternehmen scheiterten selbst an den bereits gesenkten Erwartungen und würden dafür von den Anlegern konsequent abgestraft. „Die enttäuschenden des französischen Luxusgüterkonzerns Hermès belasten den gesamten Sektor. Auch SAP kann aus überzeugenden Quartalsergebnissen kein Kapital schlagen. Stattdessen nutzen Investoren die Gelegenheit für Gewinnmitnahmen.“

Gleichzeitig bleibe die Entwicklung an den Anleihemärkten und bei der ein entscheidender Belastungsfaktor. „Die hohen Energiepreise halten den Kostendruck aufrecht, während eine nachhaltige Entspannung bei den Staatsanleiherenditen ausbleibt. Damit fehlt den Aktienmärkten ein wichtiger Impuls für eine dauerhafte Erholung. Solange weder von der Zins- noch von der Inflationsseite Entlastung kommt, dürften viele Anleger Gewinne sichern und ihre Risiken reduzieren“, so Lipkow.

Die europäische Gemeinschaftswährung war am Donnerstagnachmittag etwas schwächer: Ein kostete 1,1220 US-Dollar, ein Dollar war dementsprechend für 0,8913 Euro zu haben.

Der ließ deutlich nach, am Nachmittag wurden für eine Feinunze 4.091 US-Dollar gezahlt (-1,2 Prozent). Das entspricht einem Preis von 117,24 Euro pro Gramm.

Der Ölpreis stieg unterdessen stark: Ein Fass der Nordsee-Sorte Brent kostete am Donnerstagnachmittag gegen 12 Uhr deutscher Zeit 111,90 US-Dollar, das waren 2,9 Prozent mehr als am Schluss des vorherigen Handelstags.

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Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
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Frankfurter Börse

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Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Wie heißen die Personen in diesem Beitrag?

Andreas Lipkow

Welche Organisationen oder Institutionen werden genannt?

CMC Markets, Andreas Lipkow, Infineon, SAP, Siemens Energy, Merck, Zalando, Hannover Rück, Hermès

Wann ist das Ereignis passiert?

Das Ereignis fand am Donnerstag statt (konkret: Donnerstag, 22. Oktober 2026), da der Text „am Donnerstag“ und „gegen 12:30 Uhr / gegen 12 Uhr deutscher Zeit“ nennt.

Wo spielt die Handlung des Artikels?

Frankfurt/Main (Frankfurter Börse)

Worum geht es in einem Satz?

Der Dax blieb am Donnerstag bis zum Mittag klar im Minus, während unter anderem Hermès-Enttäuschungen, anhaltender Kostendruck durch Energiepreise sowie fehlende Entspannung bei Zinsen und Inflation die Anleger zu Gewinnmitnahmen zwangen, und zugleich Euro schwächer, Gold deutlich niedriger und Öl stark fester notierten.

Was war der Auslöser für den Vorfall?

  • Schwache Entwicklung der europäischen Aktienmärkte und hohe Nervosität
  • Enttäuschende Zahlen des französischen Luxusgüterkonzerns Hermès belastend für den Sektor
  • SAP kann trotz überzeugender Quartalsergebnisse nicht überzeugen; Investoren nutzen die Gelegenheit für Gewinnmitnahmen
  • Belastungsfaktor Entwicklung an den Anleihemärkten und bei der Inflation
  • Hohe Energiepreise halten den Kostendruck aufrecht
  • Nachhaltige Entspannung bei den Staatsanleiherenditen bleibt aus

Wie hat die Öffentlichkeit oder Politik reagiert?

  • Keine Reaktion von Politik oder Öffentlichkeit beschrieben
  • keine Reaktion von Medien beschrieben
  • Anlegerreaktionen werden erwähnt
    • Gewinnmitnahmen wegen enttäuschender Unternehmenszahlen und gesenkter Erwartungen
    • Aktien werden von Anlegern abgestraft, insbesondere wegen Hermès-Enttäuschung und bei SAP wegen fehlendem Kurstreiz

Welche Konsequenzen werden genannt?

  • Nervosität an den europäischen Aktienmärkten bleibt hoch
  • Anleger bestrafen immer mehr Unternehmen, die an den Erwartungen scheitern
  • Enttäuschende Unternehmenszahlen belasten den gesamten betroffenen Sektor
  • Anleger nutzen Gewinnmitnahmen und sichern Erträge
  • Entwicklung an den Anleihemärkten und der Inflation bleibt ein zentraler Belastungsfaktor
  • Hohe Energiepreise halten den Kostendruck aufrecht
  • Eine nachhaltige Entspannung bei den Staatsanleiherenditen bleibt aus
  • Es fehlt ein wichtiger Impuls für eine dauerhafte Erholung an den Aktienmärkten
  • Viele Anleger reduzieren Risiken, solange keine Entlastung von Zins- und Inflationsseite kommt
  • Der Goldpreis fällt deutlich
  • Der Ölpreis steigt stark

Gibt es bereits eine Stellungnahme?

Ja. Andreas Lipkow, Chef-Marktanalyst bei CMC Markets, wird mit zwei Zitaten („Die Nervosität… bleibt hoch“ sowie „…so Lipkow“) wiedergegeben.

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