Studie: Gezielte Programme helfen älteren Arbeitslosen

Studie: Gezielte Programme helfen älteren Arbeitslosen

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Wirtschaft in München: Arbeitsmarkt-Programme für Ältere

() – Maßgeschneiderte Programme können älteren Arbeitslosen helfen, wieder ins Berufsleben zurückzukehren. Das zeigt eine des Ifo-Instituts, in der neue Evidenz aus Österreich und den Niederlanden eingeordnet und die Kosten solcher Programme verglichen werden.

„Längere Arbeitslosigkeit kostet den Staat doppelt: Er zahlt Sozialleistungen und verliert Steuereinnahmen. Daher können sich auch teurere Programme lohnen, wenn sie Arbeitslose zurück ins Berufsleben bringen“, sagte Ifo-Forscherin Pia Heckl.

In waren 2025 knapp 47 Prozent der Arbeitslosen ab 55 Jahren langzeitarbeitslos, während es bei den 25- bis 54-Jährigen nur 34 Prozent waren. Je länger die Arbeitslosigkeit dauere, desto schwieriger sei die Rückkehr, und bei Älteren könne sie häufig im vorzeitigen Ausstieg aus dem Erwerbsleben enden.

Ein österreichisches bot Langzeitarbeitslosen zuletzt vollständig vom Staat geförderte Stellen befristet an. Zwei Jahre nach dem Ende des Programms lag die Wahrscheinlichkeit, wieder in Beschäftigung zu sein, um 43 Prozentpunkte höher als in der Vergleichsgruppe. Dieser Effekt beruhte vollständig auf regulärer, nicht geförderter Beschäftigung, sagte Martin Halla von der Wirtschaftsuniversität Wien.

Die Analyse untersuchte auch ein Beispiel aus den Niederlanden, wo ältere Arbeitslose umfassende Beratung erhielten, bei der Netzwerke wie frühere Kollegen, Freunde und Familie einbezogen wurden. Ein Jahr nach Beginn der Arbeitslosigkeit bezogen 40 Prozent der Eingeladenen kein Arbeitslosengeld mehr, während es in der Vergleichsgruppe 38 Prozent waren. Der Staat sparte pro Person rund 715 , während das Programm nur 470 Euro kostete. Die Erfahrungen aus anderen Ländern zeigten, dass ältere Arbeitslose keine einheitliche Gruppe seien, so Heckl. Entsprechende Programme in Deutschland sollten genau auf die jeweiligen Hürden zugeschnitten werden.

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Text-/Bildquelle:
Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
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Bundesagentur für Arbeit (Archiv)

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Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Wie heißen die Personen in diesem Beitrag?

Pia Heckl, Martin Halla

Welche Organisationen oder Institutionen werden genannt?

Ifo-Institut, Bundesagentur für Arbeit, Ifo-Forscherin Pia Heckl, Wirtschaftsuniversität Wien, Martin Halla

Wann ist das Ereignis passiert?

Datum/Zeitraum: Nicht erwähnt.

Wo spielt die Handlung des Artikels?

Deutschland, München, Österreich, Niederlande, Wien, Wirtschaftsuniversität Wien

Worum geht es in einem Satz?

Eine Ifo-Studie zeigt, dass gezielte (auch kostenintensive) Programme für ältere Langzeitarbeitslose deren Wiedereinstieg in Beschäftigung deutlich verbessern können—wie Beispiele aus Österreich und den Niederlanden belegen—und daher staatlich oft wirtschaftlich sein können, wenn sie passgenau auf die jeweiligen Hürden zugeschnitten werden.

Was war der Auslöser für den Vorfall?

Längere Arbeitslosigkeit bei Älteren ab 55 Jahren mit höherer Langzeitarbeitslosigkeit, die die Rückkehr ins Berufsleben erschwert und häufig im vorzeitigen Ausstieg aus dem Erwerbsleben enden kann

Wie hat die Öffentlichkeit oder Politik reagiert?

  • Keine Reaktion von Politik, Öffentlichkeit oder Medien beschrieben

Welche Konsequenzen werden genannt?

  • Der Staat kann durch die Rückkehr in Beschäftigung Sozialleistungen reduzieren
  • Der Staat kann durch weniger Arbeitslosigkeit Steuereinnahmen besser sichern
  • Maßgeschneiderte Programme können die Wahrscheinlichkeit erhöhen, wieder in Beschäftigung zu kommen
  • Langzeitarbeitslosigkeit kann als Folge verringert werden
  • Reguläre, nicht geförderte Beschäftigung kann wahrscheinlicher werden
  • Durch Beratung und Einbindung sozialer Netzwerke kann schnellerer Einkommensverlust durch Arbeitslosengeld verhindert werden
  • Programme können trotz höherer Kosten insgesamt wirtschaftlich sein, wenn sie Arbeitslose nachhaltig zurückbringen
  • Programme können die Erfolgschancen erhöhen, wenn sie auf die spezifischen Hürden älterer Arbeitsloser zugeschnitten sind

Gibt es bereits eine Stellungnahme?

Ja. Es wird eine Stellungnahme zitiert: „Längere Arbeitslosigkeit kostet den Staat doppelt: … Daher können sich auch teurere Programme lohnen, wenn sie Arbeitslose zurück ins Berufsleben bringen“, sagte Ifo-Forscherin Pia Heckl.

Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

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