h3: Klimawandel: Rekordhitze weltweit
Bonn () – Der September 2026 ist der zweitwärmste September gewesen, der jemals weltweit verzeichnet wurde. Das geht aus einem Bericht des EU-Klimadienstes Copernicus hervor, der am Montag veröffentlicht wurde. Die globalen Temperaturen lagen demnach um 1,63°C über dem vorindustriellen Niveau und überschritten damit zum zweiten Mal in Folge die Marke von 1,5°C.
Die Meeresoberflächentemperaturen für den Bereich von 60°S bis 60°N erreichten im September einen Rekordwert, was auf die sich verstärkenden El-Nino-Bedingungen zurückzuführen ist. Diese Bedingungen könnten zu einem der stärksten El-Nino-Ereignisse führen, die jemals aufgezeichnet wurden. Gleichzeitig erreichte das Meereis um die Antarktis sein drittniedrigstes jährliches Wintermaximum.
In Europa hielt der September die ungewöhnlich warmen und trockenen Bedingungen des Sommers aufrecht. Es war der drittwärmste September für Europa insgesamt, während Westeuropa seinen gemeinsam wärmsten September verzeichnete. Die anhaltende Trockenheit führte zu extrem niedrigen Flusspegeln in Teilen des Rheins, der Donau, der Weichsel und der Garonne-Dordogne, was zu Störungen in der Schifffahrt, der Wasserversorgung und der Landwirtschaft führte. Später im Monat brachte Regen in einigen Gebieten Erleichterung, während in Teilen Nord- und Nordosteuropas sowie in der Türkei überdurchschnittlich nasse Bedingungen herrschten.
„Das Überschreiten der langfristigen Grenze des Pariser Abkommens ist nur eine Frage der Zeit“, sagte Carlo Buontempo, Direktor des Copernicus-Klimadienstes. „Wie weit wir diese Grenze überschreiten und wie lange dies andauern wird, liegt noch in unserer Hand.“
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Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Wie heißen die Personen in diesem Beitrag?
Carlo Buontempo
Welche Organisationen oder Institutionen werden genannt?
Copernicus-Klimadienst (EU-Klimadienst), Europäische Union (EU), Pariser Abkommen, Carlo Buontempo
Wann ist das Ereignis passiert?
Datum / Zeitraum des beschriebenen Ereignisses: September 2026.
(Veröffentlicht wurde der Bericht am Montag; da im Text kein konkretes Datum genannt ist, ist der Ereigniszeitraum der Hauptfokus: September 2026.)
Wo spielt die Handlung des Artikels?
Bonn, EU (Copernicus-Klimadienst), Europa (insbesondere Westeuropa), der Bereich 60°S bis 60°N (weltweit/Meeresoberflächentemperaturen), Antarktis (Meereis), Teile des Rheins, der Donau, der Weichsel, der Garonne-Dordogne, Teile von Nord- und Nordosteuropa, Türkei.
Worum geht es in einem Satz?
Der September 2026 war laut Copernicus der zweitwärmste September weltweit, wobei besonders hohe Meeres- und Wetterrekorde (u. a. durch sich verstärkende El-Nino-Bedingungen) sowie anhaltende Wärme und Trockenheit in Europa zu massiven Folgen wie stark niedrigen Flusspegeln führten.
Was war der Auslöser für den Vorfall?
Der September 2026 war der zweitwärmste September gewesen, weltweit verzeichnet, und die globalen Temperaturen lagen um 1,63°C über dem vorindustriellen Niveau, weil sich die sich verstärkenden El-Nino-Bedingungen ergaben, die auch zu Rekordwerten bei den Meeresoberflächentemperaturen im Bereich 60°S bis 60°N führten
Wie hat die Öffentlichkeit oder Politik reagiert?
- Keine Reaktion von Politik, Öffentlichkeit oder Medien beschrieben.
Welche Konsequenzen werden genannt?
- Überschreitung der langfristigen Temperaturgrenze des Pariser Abkommens über 1,5°C hinaus
- Störungen in der Schifffahrt durch extrem niedrige Flusspegel
- Probleme in der Wasserversorgung durch extrem niedrige Flusspegel
- Ernteausfälle und Einschränkungen in der Landwirtschaft durch Trockenheit und geringe Wasserverfügbarkeit
Gibt es bereits eine Stellungnahme?
Ja—es wird eine Stellungnahme von Carlo Buontempo, Direktor des Copernicus-Klimadienstes, zitiert (u. a. zur Überschreitung der Pariser-Abkommens-Grenze).
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