Zoll in Nürnberg: Fälschungen gestoppt
Nürnberg () – Der Zoll hat am Zollamt Nürnberg-Flughafen mehr als 3,5 Tonnen gefälschte Druckerpatronen sichergestellt. Das teilte das Hauptzollamt Nürnberg am Freitag mit.
Bei der regulären Abfertigung einer Warenlieferung fiel den Zollbeamten die Transportroute über die Türkei auf. Weil sie für diese Warengruppe ungewöhnlich war, stoppte der Zoll die Fracht für eine eingehendere Kontrolle.
Die Prüfung erhärtete den Verdacht auf massive Verstöße gegen Zollvorschriften.
Der Importeur mit Sitz in Nordrhein-Westfalen konnte die für die Einfuhr erforderlichen zollrechtlichen Dokumente und Nachweise nicht vorlegen. Daraufhin dehnte das Zollamt die Kontrollen auf alle Folgesendungen des Importeurs aus.
Zusätzlich kontaktierte der Zoll den Rechteinhaber. Dieser bestätigte, dass geschütztes geistiges Eigentum verletzt wurde und es sich um nicht lizenzierte Artikel handelte.
Die Druckerpatronen wurden sichergestellt, und der Zoll leitete ein Verfahren wegen des Verdachts auf Verstoß gegen den gewerblichen Rechtsschutz ein.
Markus Jeske, Sprecher des Hauptzollamts Nürnberg, betonte, durch die Arbeit der Zollbeamten am Zollamt Nürnberg-Flughafen sei verhindert worden, dass eine große Menge womöglich gefährlicher und rechtsverletzender Produkte in den Verkauf gelangt sei. Europaweit seien diese gestoppten Sendungen mit einem Verkaufswert von rund 250.000 Euro seit Jahren die größten Aufgriffe dieser Art.
Das habe der Rechteinhaber während der kooperativen Zusammenarbeit bestätigt. Die beanstandeten Waren wurden unter Überwachung des Zolls bereits vernichtet, das Verfahren ist zollseitig abgeschlossen.
Die Marken- und Produktpiraterie ist nach Angaben des Hauptzollamts ein Hemmschuh für fairen Wettbewerb und neue Arbeitsplätze.
Der Zoll gehe gegen den illegalen Handel mit gefälschten Produkten vor, um die Bevölkerung vor gesundheitsschädlicher und minderwertiger Ware zu schützen. Im Jahr 2025 wurden Zollbeamte in über 19.000 Fällen fündig und beschlagnahmten gefälschte Waren im Wert von rund 446 Millionen Euro.
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Sichergestellte Ware (Archiv), Zoll via
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Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Wie heißen die Personen in diesem Beitrag?
Markus Jeske
Welche Organisationen oder Institutionen werden genannt?
Zoll, Hauptzollamt Nürnberg, Zollamt Nürnberg-Flughafen, Rechteinhaber, Importeur, Zollbeamte, dts Nachrichtenagentur
Wann ist das Ereignis passiert?
Das Ereignis fand am Freitag statt (genannt wird kein konkretes Datum).
Wo spielt die Handlung des Artikels?
Nürnberg (Zollamt Nürnberg-Flughafen)
Worum geht es in einem Satz?
Der Zoll hat am Zollamt Nürnberg-Flughafen im Rahmen einer Kontrolle mehr als 3,5 Tonnen gefälschte, nicht lizenzierte Druckerpatronen sichergestellt, ein entsprechendes Verfahren wegen Verstoßes gegen den gewerblichen Rechtsschutz eingeleitet und die Ware unter Zollaufsicht vernichten lassen.
Was war der Auslöser für den Vorfall?
- Ungewöhnliche Transportroute der Warenlieferung über die Türkei bei der regulären Abfertigung
- Nichtvorlage der für die Einfuhr erforderlichen zollrechtlichen Dokumente und Nachweise durch den Importeur
- Bestätigung des Rechteinhabers, dass geschütztes geistiges Eigentum verletzt wurde und es sich um nicht lizenzierte Artikel handelte
Wie hat die Öffentlichkeit oder Politik reagiert?
- In dem Artikel wird keine Reaktion von Politik, Öffentlichkeit oder Medien beschrieben
- Der Text beschreibt stattdessen vor allem das Vorgehen und die Aussagen des Zolls sowie die Bestätigung des Rechteinhabers
Welche Konsequenzen werden genannt?
- Verhinderung, dass eine große Menge potenziell gefährlicher und rechtsverletzender Produkte in den Verkauf gelangt
- Abfertigung weiterer Sendungen des Importeurs unter verstärkter zollrechtlicher Kontrolle
- Einleitung eines Verfahrens wegen des Verdachts auf Verstoß gegen den gewerblichen Rechtsschutz
- Bestätigung der Verletzung geschützten geistigen Eigentums durch den Rechteinhaber
- Überwachung der Vernichtung der beanstandeten Waren durch den Zoll
- Zollseitiger Abschluss des Verfahrens
- Beitrag zur Bekämpfung von Marken- und Produktpiraterie als Hemmschuh für fairen Wettbewerb und neue Arbeitsplätze
- Schutz der Bevölkerung vor gesundheitsschädlicher und minderwertiger Ware
Gibt es bereits eine Stellungnahme?
Ja. Markus Jeske, Sprecher des Hauptzollamts Nürnberg, wird mit einer Stellungnahme zitiert.
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