Wirtschaft: BASF-Übernahmepläne in Berlin
Berlin () – BASF-Chef Markus Kamieth sieht die Chemieindustrie vor einer großen Welle an Übernahmen und Fusionen. „Als Marktführer wollen wir unsere Chancen dabei nutzen“, sagte er am Mittwoch auf dem Deutschland-Gipfel von „Handelsblatt“ und WirtschaftsWoche in Berlin.
BASF hat vor wenigen Wochen eine Kaufofferte für den Essener Konkurrenten Evonik über rund zehn Milliarden Euro abgegeben. Der Vorstand von Evonik hat das Angebot zurückgewiesen. Kamieth ging auf dem Podium des Deutschland-Gipfels nicht konkret auf das vorliegende Angebot an Evonik ein. Er begründete aber das Interesse an Übernahmen mit der industriellen Logik. „Eine Kombination von BASF und einem anderen starken Spieler aus der Spezialchemie ergibt sehr viel Sinn“, sagte er. BASF könne in einer solchen Verbindung auch seine Stärke in der Basischemie einbringen.
Evonik ist nach BASF die Nummer zwei in Deutschland und fokussiert sich auf lukrative Spezialchemie-Produkte. Es waren die ersten öffentlichen Worte des Vorstandschefs nach Bekanntwerden des Vorstoßes. Bisher hatte BASF nur Sondierungen mit Evonik bestätigt, deren Fortgang und Ausgang offen sei.
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Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Wie heißen die Personen in diesem Beitrag?
Markus Kamieth
Welche Organisationen oder Institutionen werden genannt?
BASF, Evonik, Evonik Industries, Handelsblatt, WirtschaftsWoche, Deutschland-Gipfel, Deutschland
Wann ist das Ereignis passiert?
Das Ereignis (Aussage von BASF-Chef Markus Kamieth auf dem Deutschland-Gipfel) fand am Mittwoch statt. Ein konkretes Datum ist im Text nicht erwähnt.
Wo spielt die Handlung des Artikels?
Berlin
Worum geht es in einem Satz?
BASF-Chef Markus Kamieth sieht die Chemieindustrie vor einer neuen Welle von Übernahmen und Fusionen und begründet das strategische Interesse an solchen Deals mit industrieller Logik, ohne dabei konkret auf das rund zehn Milliarden Euro umfassende BASF-Kaufangebot für Evonik einzugehen.
Was war der Auslöser für den Vorfall?
- Vorstoß von BASF mit einer Kaufofferte für den Essener Konkurrenten Evonik in Höhe von rund zehn Milliarden Euro
Wie hat die Öffentlichkeit oder Politik reagiert?
- Evonik-Verhalten und Politik oder Öffentlichkeit werden nicht beschrieben
- Medienreaktionen werden nicht beschrieben
- Es werden keine konkreten Reaktionen von Öffentlichkeit oder Politik auf das Kaufsangebot erwähnt
Welche Konsequenzen werden genannt?
- Erwartung einer großen Welle an Übernahmen und Fusionen in der Chemieindustrie
- Nutzung von Chancen durch BASF als Marktführer
- Industrielle Logik für Zusammenschlüsse zwischen BASF und einem weiteren starken Akteur der Spezialchemie
- Potenzial zur Kombination von Stärken im Bereich Spezialchemie und Basischemie
- Fortsetzung und mögliche Intensivierung von strategischen Sondierungen im Chemiesektor
Gibt es bereits eine Stellungnahme?
Ja – BASF-Chef Markus Kamieth wird mit wörtlichen Aussagen zitiert („Als Marktführer wollen wir unsere Chancen dabei nutzen“ sowie „Eine Kombination von BASF und einem anderen starken Spieler aus der Spezialchemie ergibt sehr viel Sinn“).
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