Wirtschaft: Wohnbaupreise in Sachsen-Anhalt steigern
Halle (Saale) () – Die Preise für den Neubau konventionell gefertigter Wohngebäude in Sachsen-Anhalt sind im August gegenüber dem Vorjahresmonat um 6,0 Prozent auf einen Indexstand von 147,9 Punkten gestiegen (Basis 2021 = 100). Das Statistische Landesamt Sachsen-Anhalt teilte mit, dass sich der Bau von Wohngebäuden im Vergleich zum Mai um 1,0 Prozent verteuerte.
Für Rohbauarbeiten an Wohngebäuden erhöhten sich die Preise um 6,5 Prozent gegenüber dem Vorjahr; im Vergleich zum Mai gab es einen Anstieg um 0,7 Prozent auf einen Indexstand von 141,9. Entwässerungskanalarbeiten verzeichneten mit plus 10,9 Prozent die höchste Steigerung zum Vorjahr und erreichten einen Indexstand von 187,6. Auch Erdarbeiten stiegen deutlich um 10,3 Prozent, während Ramm-, Rüttel- und Pressarbeiten einen leichten Preisrückgang um 0,4 Prozent zeigten.
Im Ausbaugewerbe waren Ausbauarbeiten an Wohngebäuden im Jahresvergleich um 5,8 Prozent teurer. Zum Mai gab es einen Anstieg um 1,1 Prozent auf einen Indexstand von 152,6. Den höchsten Preisanstieg verzeichneten Maler- und Lackierarbeiten – Beschichtungen sowie Bodenbelagarbeiten mit plus 10,4 Prozent zum Vorjahr.
Für Dämm- und Brandschutzarbeiten an technischen Anlagen stiegen die Preise um 9,8 Prozent. Die Preise für Beschlagarbeiten stagnierten, während Aufzugsanlagen, Fahrtreppen, Fahrsteige und Förderanlagen um 0,3 Prozent sowie Betonwerksteinarbeiten um 1,9 Prozent zurückgingen.
Im Vergleich zum Vorquartal gab es bei Rollladenarbeiten einen deutlichen Preisanstieg um 3,0 Prozent.
Für Schönheitsreparaturen in Wohnungen stiegen die Kosten im Vorjahresvergleich um 8,4 Prozent. Im Quartalsvergleich zeigte sich in dieser Hauptgruppe mit 1,8 Prozent die größte Preissteigerung; der Indexstand betrug 162,0. Den höchsten Indexstand erreichte die Hauptgruppe Ortskanäle mit 163,6 und einem Preisanstieg von 8,8 Prozent zum Vorjahr.
Weitere Angaben betreffen Bürogebäude mit einem Indexstand von 149,5 und plus 5,8 Prozent zum Vorjahr, gewerbliche Betriebsgebäude mit 146,9 und plus 5,8 Prozent, Straßenbau mit 161,9 und plus 8,4 Prozent sowie Außenanlagen mit 156,2 und plus 7,2 Prozent. Die Angaben stammen aus der Statistik der Bauleistungspreise, die vierteljährlich die Preisentwicklung von etwa 170 repräsentativen Bauleistungen misst.
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Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de |
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Bauarbeiter auf einer Baustelle (Archiv)
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Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Wie heißen die Personen in diesem Beitrag?
Im bereitgestellten Text kommt keine Person mit einem Namen vor.
Welche Organisationen oder Institutionen werden genannt?
Statistisches Landesamt Sachsen-Anhalt, dts Nachrichtenagentur
Wann ist das Ereignis passiert?
August (gegenüber dem Vorjahresmonat); Vergleichswerte außerdem: Mai.
Nicht genannt ist das genaue Jahr des Ereignisses (nur „gegenüber dem Vorjahresmonat“).
Wo spielt die Handlung des Artikels?
Sachsen-Anhalt (Ort: Halle (Saale))
Worum geht es in einem Satz?
In Sachsen-Anhalt sind die Preise für den Neubau konventionell gefertigter Wohngebäude im August gegenüber dem Vorjahr um 6,0 % gestiegen, während sich besonders Rohbau (+6,5 %), Ausbau (+5,8 %) sowie Dämm- und Brandschutzarbeiten (+9,8 %) verteuerten.
Was war der Auslöser für den Vorfall?
- Keine konkrete Ereignisbeschreibung im Text
- Nur Preisentwicklung im Baugewerbe/Neubau (Indexstände, Preissteigerungen) ohne Hinweis auf einen Auslöser oder Hintergrund eines „beschriebenen Ereignisses“
Wie hat die Öffentlichkeit oder Politik reagiert?
Keine Reaktion von Politik, Öffentlichkeit oder Medien beschrieben
Welche Konsequenzen werden genannt?
- Wohngebäude Neubau konventionell gefertigter Wohngebäude in Sachsen-Anhalt verteuerten sich im Jahresvergleich um 6,0 Prozent
- Bau von Wohngebäuden im Vergleich zum Mai verteuerte sich um 1,0 Prozent
- Rohbauarbeiten an Wohngebäuden verteuerten sich im Jahresvergleich um 6,5 Prozent
- Rohbauarbeiten stiegen im Vergleich zum Mai um 0,7 Prozent
- Entwässerungskanalarbeiten verteuerten sich im Jahresvergleich um 10,9 Prozent
- Erdarbeiten verteuerten sich im Jahresvergleich um 10,3 Prozent
- Ramm Rüttel und Pressarbeiten gingen im Jahresvergleich um 0,4 Prozent leicht zurück
- Ausbauarbeiten an Wohngebäuden verteuerten sich im Jahresvergleich um 5,8 Prozent
- Ausbauarbeiten stiegen im Vergleich zum Mai um 1,1 Prozent
- Maler und Lackierarbeiten Beschichtungen sowie Bodenbelagarbeiten verteuerten sich im Jahresvergleich um 10,4 Prozent
- Dämm und Brandschutzarbeiten an technischen Anlagen verteuerten sich im Jahresvergleich um 9,8 Prozent
- Beschlagarbeiten stagnierten
- Aufzugsanlagen Fahrtreppen Fahrsteige und Förderanlagen gingen um 0,3 Prozent zurück
- Betonwerksteinarbeiten gingen um 1,9 Prozent zurück
- Rollladenarbeiten stiegen im Vergleich zum Vorquartal um 3,0 Prozent
- Schönheitsreparaturen in Wohnungen verteuerten sich im Jahresvergleich um 8,4 Prozent
- Im Quartalsvergleich stiegen Schönheitsreparaturen in Wohnungen um 1,8 Prozent
- Ortskanäle erreichten den höchsten Indexstand innerhalb der Hauptgruppe mit 8,8 Prozent Preisanstieg zum Vorjahr
- Bürogebäude verteuerten sich im Jahresvergleich um 5,8 Prozent
- Gewerbliche Betriebsgebäude verteuerten sich im Jahresvergleich um 5,8 Prozent
- Straßenbau verteuerte sich im Jahresvergleich um 8,4 Prozent
- Außenanlagen verteuerten sich im Jahresvergleich um 7,2 Prozent
Gibt es bereits eine Stellungnahme?
Nein. Es wird keine Stellungnahme oder Reaktion einer konkreten Person oder Organisation zitiert, sondern nur Bericht über die Mitteilung des Statistischen Landesamts Sachsen-Anhalt und die Preisindizes.
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