Auftragseingang im Verarbeitenden Gewerbe im August niedriger

Auftragseingang im Verarbeitenden Gewerbe im August niedriger

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Wirtschaft in Wiesbaden: Industrie-Aufträge sinken

() – Der preisbereinigte Auftragseingang im Verarbeitenden Gewerbe ist nach vorläufigen Angaben des Statistischen Bundesamtes (Destatis) im August 2026 gegenüber Juli 2026 saison- und kalenderbereinigt um 10,6 Prozent gesunken.

Ohne die Berücksichtigung von Großaufträgen war der Auftragseingang um 0,1 Prozent niedriger als im Vormonat. Im weniger volatilen Dreimonatsvergleich lag der Auftragseingang von Juni 2026 bis August 2026 um 1,3 Prozent höher als in den drei Monaten zuvor, ohne Großaufträge sank er um 2,6 Prozent. Im Juli 2026 stieg der Auftragseingang nach Revision der vorläufigen Ergebnisse gegenüber Juni 2026 um 3,2 Prozent (vorläufiger Wert: +2,5 Prozent).

Die negative Entwicklung der Auftragseingänge im Verarbeitenden Gewerbe im August 2026 ist fast ausschließlich auf den starken Rückgang im Bereich des Sonstigen Fahrzeugbaus (Flugzeuge, Schiffe, Züge, Militärfahrzeuge) zurückzuführen. Der Auftragseingang in diesem Bereich sank gegenüber Juli 2026 saison- und kalenderbereinigt um 61,5 Prozent, nachdem er sich im Juli 2026 wegen eines außergewöhnlich hohen Volumens an Großaufträgen im Schiff-, Schienenfahrzeug- und Flugzeugbau mehr als verdoppelt hatte (revidiert +129,4 Prozent gegenüber Juni 2026).

Bei den Investitionsgütern lag der Auftragseingang im August 2026 um 15,3 Prozent niedriger als im Vormonat, bei den Vorleistungsgütern sank er um 2,6 Prozent und bei den Konsumgütern um 7,3 Prozent.

Die Auslandsaufträge fielen im August 2026 um 5,4 Prozent. Dabei verzeichneten die Aufträge aus der Eurozone einen Rückgang von 5,4 Prozent und die Aufträge von außerhalb der Eurozone einen Rückgang von 5,5 Prozent. Die Inlandsaufträge fielen um 17,3 Prozent.

Der reale Umsatz im Verarbeitenden Gewerbe blieb nach vorläufigen Angaben im August 2026 saison- und kalenderbereinigt unverändert zum Vormonat (0,0 Prozent). Im Vergleich zum Vorjahresmonat August 2025 war der Umsatz kalenderbereinigt 0,9 Prozent höher. Für Juli 2026 ergab sich nach Revision der vorläufigen Ergebnisse ein Rückgang von 1,4 Prozent gegenüber Juni 2026 (vorläufiger Wert: -1,5 Prozent), so die Statistiker.

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Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
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Industrieanlagen (Archiv)

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Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Wie heißen die Personen in diesem Beitrag?

Es kommen keine Personen (mit Namen) im Artikel vor.

Welche Organisationen oder Institutionen werden genannt?

Destatis, Statistisches Bundesamt, Verarbeitendes Gewerbe

Wann ist das Ereignis passiert?

August 2026 (im Vergleich zu Juli 2026; außerdem werden Juni 2026 bis August 2026 im Dreimonatsvergleich sowie der Juli 2026 gesondert erwähnt).

Wo spielt die Handlung des Artikels?

Wiesbaden, Deutschland

Worum geht es in einem Satz?

Der preisbereinigte Auftragseingang im Verarbeitenden Gewerbe ist im August 2026 gegenüber Juli saison- und kalenderbereinigt um 10,6 % gesunken, vor allem wegen des starken Einbruchs im Sonstigen Fahrzeugbau, während der reale Umsatz im August unverändert blieb.

Was war der Auslöser für den Vorfall?

  • Starker Rückgang im Bereich des Sonstigen Fahrzeugbaus (Flugzeuge, Schiffe, Züge, Militärfahrzeuge)
  • Rückgang um 61,5 Prozent gegenüber Juli 2026 saison- und kalenderbereinigt
  • Vorausgehend im Juli 2026 wegen außergewöhnlich hohen Volumens an Großaufträgen mehr als Verdopplung (revidiert +129,4 Prozent gegenüber Juni 2026)
  • Rückgang bei Investitionsgütern um 15,3 Prozent gegenüber dem Vormonat
  • Rückgang der Inlandsaufträge um 17,3 Prozent

Wie hat die Öffentlichkeit oder Politik reagiert?

  • keine Reaktion von Politik, Öffentlichkeit oder Medien beschrieben

Welche Konsequenzen werden genannt?

  • Rückgang des preisbereinigten Auftragseingangs im verarbeitenden Gewerbe im August 2026 gegenüber Juli 2026
  • Schwächere Entwicklung der Aufträge ohne Großaufträge, während im Dreimonatsvergleich mit Großaufträgen ein Anstieg sichtbar war
  • Rückgänge bei Aufträgen für Investitionsgüter, Vorleistungsgüter und Konsumgüter
  • Rückgang sowohl der Auslandsaufträge als auch der Inlandsaufträge
  • Reales Umsatzniveau im verarbeitenden Gewerbe blieb im August 2026 unverändert gegenüber dem Vormonat
  • Umsatz im Vergleich zum Vorjahresmonat lag kalenderbereinigt höher
  • Für Juli 2026 ergab sich nach Revision ein stärkerer Rückgang des Umsatzes gegenüber Juni 2026

Gibt es bereits eine Stellungnahme?

Nein, im Artikel wird keine Stellungnahme oder Reaktion einer Person oder Organisation zitiert.

Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

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