Politik: Welt-Ungleichheit bei den UN
Berlin () – Mehr als 200 deutsche Professoren fordern einen „Welt-Ungleichheitsrat“ bei den Vereinten Nationen. Die Wissenschaftler haben einen offenen Brief an Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) geschrieben, aus dem die „Süddeutsche Zeitung“ zitiert.
Sie knüpfen damit an eine Initiative des früheren Weltbank-Chefökonoms Joseph Stiglitz an. Der Nobelpreisträger wirbt für das Anliegen dieser Tage im Rahmen der UN-Generalversammlung in New York. Er attestiert der Welt eine „Ungleichheitsnotlage“, die unter anderem die Demokratien gefährde.
Die Briefunterzeichner fordern mehr koordinierte internationale Forschung, um faktenbasierte Grundlagen für politisches Handeln zu schaffen. Das Konzept eines Ungleichheitsrates lehnt an das des Weltklimarates an. Offizielle Unterstützung gibt es bereits unter anderem von Brasilien, Norwegen und Südafrika.
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Vereinte Nationen, Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU), Süddeutsche Zeitung, Joseph Stiglitz, Weltbank, UN-Generalversammlung, New York, Weltklimarat, Brasilien, Norwegen, Südafrika
Wann ist das Ereignis passiert?
Nicht erwähnt
Wo spielt die Handlung des Artikels?
Berlin, New York (UN-Generalversammlung), Vereinte Nationen
Worum geht es in einem Satz?
Mehr als 200 deutsche Professoren fordern in einem offenen Brief an Kanzler Friedrich Merz einen „Welt-Ungleichheitsrat“ bei den Vereinten Nationen, um mit internationaler Forschung bessere Grundlagen gegen zunehmende Ungleichheit zu schaffen – angelehnt an den Weltklimarat und unterstützt u. a. von Brasilien, Norwegen und Südafrika.
Was war der Auslöser für den Vorfall?
- Offener Brief von mehr als 200 deutschen Professoren an Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU)
- Initiative von Joseph Stiglitz (früherer Weltbank-Chefökonom) für einen Welt-Ungleichheitsrat bei den Vereinten Nationen
- Von Stiglitz beschriebene Ungleichheitsnotlage, die unter anderem die Demokratien gefährde
Wie hat die Öffentlichkeit oder Politik reagiert?
- Zitiert wird, dass die Initiative der Wissenschaftler von der Süddeutschen Zeitung aufgegriffen wurde
- Es wird berichtet, dass die Professoren einen offenen Brief an Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) richten, ohne eine konkrete Reaktion von Politik, Öffentlichkeit oder Medien zu beschreiben
Welche Konsequenzen werden genannt?
- Die Schaffung besserer, faktenbasierter Grundlagen für politisches Handeln zur Verringerung von Ungleichheit
- Mehr koordinierte internationale Forschung zu Ungleichheitsthemen
- Eine mögliche Stärkung demokratischer Systeme durch den Umgang mit Ungleichheitsfolgen
- Die Übernahme eines koordinierenden Konzepts ähnlich dem Weltklimarat zur internationalen Steuerung und Abstimmung
Gibt es bereits eine Stellungnahme?
Ja – die „Süddeutsche Zeitung“ zitiert einen offenen Brief der mehr als 200 deutschen Professoren an Bundeskanzler Friedrich Merz.
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