Politik: UN fordert KI-Dialog der Supermächte
New York () – UN-Generalsekretär António Guterres ruft mit Blick auf das KI-Wettrüsten die Supermächte USA, China und Europa zu einem Dialog über Künstliche Intelligenz auf.
Entscheidend sei, dass es unter den Ländern mit dem größten KI-Potenzial einen ernsthaften Dialog gebe – und das seien nicht nur China und die Vereinigten Staaten, auch Europa gehöre dazu, sagte Guterres dem „Redaktionsnetzwerk Deutschland“. In diesem ernsthaften Dialog müssten alle begreifen, dass das Tempo der KI-Entwicklung angemessen gesteuert werden müsse und es eine Reihe von Leitplanken brauche, an die sich alle halten. Dass sich US-Finanzminister Scott Bessent gerade für ein Gespräch über KI-Sicherheit mit China offen zeigte, sei dabei ein gutes Zeichen.
Guterres warnte vor einem ungebremsten KI-Ausbau: Eine Katastrophe wäre es, wenn Staaten – und vor allem Supermächte – glaubten, sie müssten so schnell wie möglich rennen, um die jeweils andere Supermacht zu besiegen, sagte der UN-Generalsekretär. Im Kalten Krieg sei nach der Kubakrise und anderen Zwischenfällen ein Dialog zwischen den USA und der Sowjetunion und schließlich sogar eine Abrüstung zustande gekommen. Ich glaube, wir brauchen dieselbe Art von Vertrauen zwischen den entscheidenden Staaten, so Guterres. Denn die Hauptverantwortung dafür, die Sicherheit von KI zu gewährleisten, liege bei den Regierungen – sie seien es, die das Leben und die Sicherheit ihrer Bürger schützen müssten.
Guterres hat seine Reden laut eigener Aussage noch nie mit Künstlicher Intelligenz erstellt. „Natürlich arbeite ich dabei immer mit meinem Team zusammen. Aber wir nutzen keine KI, um meine Reden vorzubereiten“, sagte Guterres.
Bei den Vereinten Nationen werde Künstliche Intelligenz zum Beispiel für Übersetzungen und in der Verwaltung der Organisation eingesetzt, so der UN-Generalsekretär. „Aber bei dem, was ich als Generalsekretär vermitteln will, soll der Mensch das Heft in der Hand behalten“, sagte er.
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Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de |
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KI-Roboter am 16.09.2026
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Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Wie heißen die Personen in diesem Beitrag?
António Guterres, Scott Bessent
Welche Organisationen oder Institutionen werden genannt?
Vereinte Nationen, UN-Generalsekretär António Guterres, USA, Vereinigte Staaten, China, Europa, UN-Generalsekretär, Scott Bessent, Sowjetunion, Redaktionsnetzwerk Deutschland, dts Nachrichtenagentur
Wann ist das Ereignis passiert?
Das beschriebene Ereignis fand am 16.09.2026 statt (angegeben im Bildhinweis: „KI-Roboter am 16.09.2026“).
Wo spielt die Handlung des Artikels?
New York
Worum geht es in einem Satz?
UN-Generalsekretär António Guterres fordert angesichts des KI-Wettrüstens einen ernsthaften Dialog zwischen USA, China und Europa, um das Entwicklungstempo mit gemeinsamen Leitplanken zu steuern und vor einem ungebremsten Ausbau zu warnen, wobei die Verantwortung für KI-Sicherheit vor allem bei den Regierungen liegt.
Was war der Auslöser für den Vorfall?
- KI-Wettrüsten der Supermächte USA, China und Europa
- fehlender bzw. nicht ausreichender Dialog zwischen den Ländern mit dem größten KI-Potenzial
- Befürchtung eines ungebremsten KI-Ausbaus durch ein Wettrennen zum „Besiegen“ der jeweils anderen Supermacht
- Bedarf an Leitplanken/Regeln für die angemessene Steuerung des Entwicklungstempos
Wie hat die Öffentlichkeit oder Politik reagiert?
- UN-Generalsekretär António Guterres ruft die Supermächte USA, China und Europa zu einem Dialog über Künstliche Intelligenz auf
- Thema Gespräch über KI-Sicherheit als positives Zeichen, weil sich US-Finanzminister Scott Bessent dafür offen zeigte
- Warnung vor ungebremstem KI-Ausbau und dem Wettlauf zwischen Supermächten
- Verweis auf Dialog und Vertrauen zwischen USA und Sowjetunion nach Krisen als Vorbild für heute
- Hinweis, dass Regierungen die Verantwortung für KI-Sicherheit tragen und Bürger schützen müssen
Welche Konsequenzen werden genannt?
- Erfordernis eines Dialogs zwischen den großen Akteuren USA, China und Europa über Künstliche Intelligenz
- Notwendigkeit, das Entwicklungstempo von KI angemessen zu steuern
- Einrichtung und Einhaltung gemeinsamer Leitplanken für den Umgang mit KI
- Vermeidung eines ungebremsten KI-Ausbaus durch Supermächte
- Gefahr von schwerwiegenden Konsequenzen, falls Staaten KI beschleunigen, um andere zu überholen
- Bedeutung von Vertrauen zwischen den entscheidenden Staaten zur Stabilisierung und für mögliche Sicherheitszusammenarbeit
- Sicherstellung der KI-Sicherheit als Regierungsverantwortung zum Schutz von Leben und Sicherheit der Bürger
Gibt es bereits eine Stellungnahme?
Ja – UN-Generalsekretär António Guterres wird mit mehreren Zitaten und einer Reaktion im Artikel zitiert.
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