Wirtschaft in Frankfurt/Main
Frankfurt/Main () – Der Dax ist am Mittwoch mit leichten Gewinnen in den Handelstag gestartet. Gegen 9:30 Uhr wurde der Leitindex mit rund 25.490 Punkten berechnet und damit 0,3 Prozent über dem Schlussniveau vom Vortag. An der Spitze der Kursliste rangierten Hochtief, Siemens Energy und Infineon, am Ende Zalando, SAP und Volkswagen.
Termin des Tages ist der neueste Zinsentscheid der US-Notenbank Federal Reserve am Abend. „Es ist wieder Fed-Tag. Und es ist damit einer dieser Börsentage, die erst abends so richtig losgehen“, sagte Thomas Altmann von QC Partners. Die Börsen preisten die Wahrscheinlichkeit einer Zinserhöhung um 25 Basispunkte mit 94 Prozent. Damit würde der US-Leitzins zwischen 3,75 Prozent und 4 Prozent liegen. Es wäre die erste Zinserhöhung seit dem Jahr 2023.
„Der 2024 begonnene Senkungszyklus wäre damit nicht mehr unterbrochen, er wäre beendet“, so Altmann. „Die hohe Inflationsrate und die zugleich robuste US-Wirtschaft machen einen Zinsschritt wahrscheinlich. Sicher ist aber nicht. Fed-Chef Kevin Warsh lässt sich im Vorfeld bekanntlich deutlich weniger in die Karten schauen als seine Vorgänger.“ Neben der Zinsentscheidung an sich werde es auch spannend, das Abstimmungsergebnis zu beobachten. „Dieses wird zeigen, wie sehr sich die Fed hinter Warsh versammelt oder eben nicht versammelt.“
Die europäische Gemeinschaftswährung war am Mittwochmorgen etwas stärker: Ein Euro kostete 1,1547 US-Dollar, ein Dollar war dementsprechend für 0,8660 Euro zu haben.
Der Ölpreis sank unterdessen etwas: Ein Fass der Nordsee-Sorte Brent kostete gegen 9 Uhr deutscher Zeit 107,50 US-Dollar; das waren 126 Cent oder 1,2 Prozent weniger als am Schluss des vorherigen Handelstags.
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Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de |
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Frankfurter Börse
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Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Wie heißen die Personen in diesem Beitrag?
Thomas Altmann, Kevin Warsh
Welche Organisationen oder Institutionen werden genannt?
Frankfurt/Main, dts Nachrichtenagentur, Dax, Hochtief, Siemens Energy, Infineon, Zalando, SAP, Volkswagen, Federal Reserve, QC Partners, Kevin Warsh, Warsh, US-Leitzins, Euro, US-Dollar, Nordsee-Sorte Brent
Wann ist das Ereignis passiert?
Datum/Zeitraum: Mittwoch (ohne konkretes Datum genannt).
Wo spielt die Handlung des Artikels?
Frankfurt/Main, Frankfurter Börse
Worum geht es in einem Satz?
Der DAX startete am Mittwoch mit leichten Gewinnen (rund 25.490 Punkte, +0,3 %) und rückte insbesondere mit Blick auf den abendlichen Zinsentscheid der US-Notenbank Federal Reserve in den Fokus, während der Euro leicht fester und der Ölpreis (Brent) nachgab.
Was war der Auslöser für den Vorfall?
Fed-Tag mit dem am Abend anstehenden Zinsentscheid der US-Notenbank Federal Reserve und den damit verbundenen Erwartungen einer möglichen Zinserhöhung um 25 Basispunkte
Wie hat die Öffentlichkeit oder Politik reagiert?
- Politik- und Medienreaktionen werden im Artikel nicht beschrieben
- Öffentlichkeit reagiert nicht; der Text bleibt bei Börsen- und Marktdaten sowie der erwarteten Fed-Zinsentscheidung
Welche Konsequenzen werden genannt?
- Leichte Kursgewinne im Dax zum Handelsstart, mit rund 0,3 Prozent über dem Schlussniveau vom Vortag
- Erwartung einer möglichen US-Zinserhöhung um 25 Basispunkte, wodurch der US-Leitzins voraussichtlich zwischen 3,75 Prozent und 4 Prozent liegen könnte
- Ende des seit 2024 begonnenen Senkungszyklus, sofern die Zinserhöhung erfolgt
- Stärkere Marktaktivität und erhöhte Aufmerksamkeit am Abend aufgrund des Fed-Zinsentscheids
- Beobachtung des Abstimmungsergebnisses zur Einschätzung der internen Positionierung der Fed hinter dem neuen Fed-Chef Kevin Warsh
- Leichte Aufwertung des Euro gegenüber dem US-Dollar, Euro bei 1,1547 US-Dollar
- Rückgang des Ölpreises, Brent bei etwa 107,50 US-Dollar mit einem Minus von rund 1,2 Prozent gegenüber dem Schluss des vorherigen Handelstags
Gibt es bereits eine Stellungnahme?
Ja. Es wird eine Stellungnahme von Thomas Altmann (QC Partners) zitiert (u. a. zur Bedeutung des „Fed-Tags“ und zur erwarteten Zinserhöhung).
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