Bildungsranking in Deutschland (INSM)
Berlin () – Sachsen hat im sogenannten Bildungsmonitor 2026 der Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft (INSM) erneut den ersten Platz im Bildungsranking der deutschen Bundesländer belegt. Wie die INSM am Montag mitteilte, landet Bayern auf dem zweiten Platz. Dahinter folgen Hamburg, Baden-Württemberg und das Saarland. Am Ende des Feldes liegen Brandenburg, Nordrhein-Westfalen und Sachsen-Anhalt, Schlusslicht bleibt Bremen.
Der Bildungsmonitor zeigt, dass das Bildungsniveau in allen Bundesländern gesunken ist und der Bildungserfolg stark von der sozialen Herkunft abhängt. Trotz einer Zunahme der Bildungsmobilität bleibt diese schwach ausgeprägt. Studienleiter und Bildungsökonom Axel Plünnecke vom Institut der deutschen Wirtschaft erklärte, dass Bildung in Deutschland weiterhin Aufstieg ermögliche, jedoch auch die Bildungsarmut gestiegen sei. Der Bildungserfolg entscheide zunehmend darüber, ob Menschen dauerhaft am Arbeitsmarkt und am gesellschaftlichen Leben teilhaben können.
Ein weiteres Problem ist der hohe Anteil an jungen Erwachsenen ohne formalen Berufsabschluss, der den Fachkräftemangel verschärft und die wirtschaftliche Entwicklung belastet. INSM-Geschäftsführer Thorsten Alsleben bezeichnete den Bildungsmonitor als „Armutszeugnis“ für den Bildungsstandort Deutschland und forderte gezielte Reformen von der frühkindlichen Bildung bis zur beruflichen Nachqualifizierung.
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Top 3
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Kinder in einer Schule (Archiv)
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Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Wie heißen die Personen in diesem Beitrag?
Axel Plünnecke, Thorsten Alsleben
Welche Organisationen oder Institutionen werden genannt?
Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft (INSM), dts Nachrichtenagentur, Sachsen, Bayern, Hamburg, Baden-Württemberg, Saarland, Brandenburg, Nordrhein-Westfalen, Sachsen-Anhalt, Bremen, Institut der deutschen Wirtschaft, Axel Plünnecke, Thorsten Alsleben
Wann ist das Ereignis passiert?
Datum: Montag, 14. September 2026
Wo spielt die Handlung des Artikels?
Sachsen, Bayern, Hamburg, Baden-Württemberg, Saarland, Brandenburg, Nordrhein-Westfalen, Sachsen-Anhalt, Bremen, Berlin
Worum geht es in einem Satz?
Sachsen belegt im Bildungsmonitor 2026 der INSM erneut den ersten Platz, während zugleich das Bildungsniveau bundesweit gesunken ist, Bildung stark von der sozialen Herkunft abhängt und der wachsende Anteil junger Erwachsener ohne Berufsabschluss den Fachkräftemangel verstärkt.
Was war der Auslöser für den Vorfall?
- Hoher Anteil junger Erwachsener ohne formalen Berufsabschluss
- Bildungsniveau sinkt in allen Bundesländern
- Bildungserfolg hängt stark von der sozialen Herkunft ab
- Bildungserfolg entscheidet zunehmend über dauerhafte Teilhabe am Arbeitsmarkt und am gesellschaftlichen Leben
- Bildungsarmut gestiegen trotz Zunahme der Bildungsmobilität (weiterhin schwach ausgeprägt)
Wie hat die Öffentlichkeit oder Politik reagiert?
- INSM kritisiert den Bildungsmonitor als Armutszeugnis für den Bildungsstandort Deutschland
- Thorsten Alsleben fordert gezielte Reformen von der frühkindlichen Bildung bis zur beruflichen Nachqualifizierung
- Axel Plünnecke warnt, dass der Bildungserfolg zunehmend darüber entscheidet, ob Menschen dauerhaft am Arbeitsmarkt und am gesellschaftlichen Leben teilhaben können
Welche Konsequenzen werden genannt?
- Bildungsniveau in allen Bundesländern gesunken
- Bildungserfolg stärker von sozialer Herkunft abhängig
- Bildungserfolg zunehmend davon abhängig, ob Menschen dauerhaft am Arbeitsmarkt und am gesellschaftlichen Leben teilhaben können
- Bildungsarmut gestiegen
- Fachkräftemangel verschärft durch höheren Anteil junger Erwachsener ohne formalen Berufsabschluss
- Wirtschaftliche Entwicklung belastet
- Bedarf an gezielten Reformen von der frühkindlichen Bildung bis zur beruflichen Nachqualifizierung
Gibt es bereits eine Stellungnahme?
Ja. Es wird eine Reaktion zitiert: INSM-Geschäftsführer Thorsten Alsleben bezeichnet den Bildungsmonitor als „Armutszeugnis“ und fordert gezielte Reformen.
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