Gesellschaft: Eingliederungshilfe in Nordrhein-Westfalen
Düsseldorf () – Im Jahr 2025 beliefen sich die Ausgaben für Leistungen der Eingliederungshilfe in Nordrhein-Westfalen nach Abzug der Einnahmen auf 7,7 Milliarden Euro. Wie das Statistische Landesamt mitteilte, waren das 7 % mehr als ein Jahr zuvor.
Die Leistungen der Eingliederungshilfe sollen Menschen mit Behinderung eine individuelle Lebensführung ermöglichen und die Teilhabe am Leben in der Gesellschaft fördern.
Für die Leistungen zur sozialen Teilhabe wurden 2025 insgesamt 5,1 Milliarden Euro brutto aufgewendet. Den größten Teil dieser Ausgaben machten die Assistenzleistungen zur selbstbestimmten und eigenständigen Bewältigung des Alltags aus.
Die Bruttoausgaben für diese Leistungen betrugen 4,1 Milliarden Euro und damit +5 % mehr als im Vorjahr. Die Zahl der Empfänger dieser Leistungen ist um +2 % gestiegen: Im Jahr 2025 erhielten 142.800 Menschen Assistenzleistungen.
Diese waren zu 52 % männlich und durchschnittlich 48,2 Jahre alt.
Für Leistungen zur Teilhabe am Arbeitsleben wurden 2025 insgesamt 1,7 Milliarden Euro brutto aufgewendet. Diese Ausgaben entfielen zu 99 % auf die Leistungen im Arbeitsbereich anerkannter Werkstätten für behinderte Menschen.
2025 wurden für diese Leistungen +8 % mehr aufgewendet als ein Jahr zuvor. Von den 73.520 Menschen, die 2025 Leistungen in Werkstätten für behinderte Menschen erhielten, waren 59 % Männer und das Durchschnittsalter lag bei 42,6 Jahren.
Gegenüber dem Vorjahr ist die Zahl der Empfänger dieser Leistungen um −1 % gesunken.
Die Ausgaben für die Leistungen zur Teilhabe an Bildung lagen 2025 bei 753 Millionen Euro und damit um ca. +12 % höher als im Vorjahr. Diese Ausgaben wurden zu 79 % direkt von den nordrhein-westfälischen Kommunen erbracht, die wesentlich für die Eingliederungshilfeleistungen für Schüler zuständig sind.
Die Ausgaben für Leistungen der Eingliederungshilfe insgesamt wurden zu 8 % direkt von den Kommunen und zu 92 % über die Landschaftsverbände erbracht.
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Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Wie heißen die Personen in diesem Beitrag?
Es werden in dem Artikel keine Personen mit vollständigen Namen genannt.
Welche Organisationen oder Institutionen werden genannt?
Statistisches Landesamt, Nordrhein-Westfalen, dts Nachrichtenagentur, Landschaftsverbände
Wann ist das Ereignis passiert?
Zeitraum/Datum: 2025 (Ereignis/Angaben bezogen auf das Jahr 2025; Vergleich jeweils „im Vorjahr“/„ein Jahr zuvor“ wird genannt, aber ohne konkretes Jahr).
Wo spielt die Handlung des Artikels?
Düsseldorf, Nordrhein-Westfalen (NRW)
Worum geht es in einem Satz?
Im Jahr 2025 stiegen die Ausgaben der Eingliederungshilfe in Nordrhein-Westfalen (nach Abzug der Einnahmen) auf 7,7 Milliarden Euro (+7%), wobei insbesondere die sozialen Teilhabe-Assistenzleistungen, Leistungen in Werkstätten sowie die Bildungsteilhabe deutlich mehr Mittel benötigten.
Was war der Auslöser für den Vorfall?
- In dem beschriebenen Ereignis wird kein Auslöser oder Hintergrund genannt.
Wie hat die Öffentlichkeit oder Politik reagiert?
- Im Artikel wird beschrieben, wie hoch die Ausgaben waren und wie viele Menschen Leistungen erhalten haben
- Es wird keine Reaktion von Politik, Öffentlichkeit oder Medien beschrieben
Welche Konsequenzen werden genannt?
- Ausgaben für Leistungen der Eingliederungshilfe in Nordrhein-Westfalen nach Abzug der Einnahmen stiegen auf 7,7 Milliarden Euro
- Ausgaben lagen 7 Prozent über dem Vorjahr
- Bruttoaufwendungen für Leistungen zur sozialen Teilhabe stiegen auf 5,1 Milliarden Euro
- Bruttoausgaben für Assistenzleistungen zur selbstbestimmten und eigenständigen Bewältigung des Alltags stiegen auf 4,1 Milliarden Euro
- Zahl der Empfänger von Assistenzleistungen stieg um 2 Prozent auf 142.800 Menschen
- Bruttoaufwendungen für Leistungen zur Teilhabe am Arbeitsleben stiegen auf 1,7 Milliarden Euro
- Ausgaben für Leistungen zur Teilhabe am Arbeitsleben lagen 8 Prozent über dem Vorjahr
- Zahl der Empfänger von Leistungen in Werkstätten für behinderte Menschen lag bei 73.520
- Zahl der Empfänger von Leistungen zur Teilhabe am Arbeitsleben sank um 1 Prozent
- Ausgaben für Leistungen zur Teilhabe an Bildung stiegen auf 753 Millionen Euro
- Ausgaben für Leistungen zur Teilhabe an Bildung lagen etwa 12 Prozent über dem Vorjahr
- 79 Prozent der Ausgaben für Bildung wurden direkt von nordrhein-westfälischen Kommunen erbracht
- Eingliederungshilfe insgesamt wurde zu 8 Prozent direkt von den Kommunen und zu 92 Prozent über die Landschaftsverbände erbracht
Gibt es bereits eine Stellungnahme?
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