Wirtschaft: NRW wächst weiter
Düsseldorf () – Im Jahr 2024 ist die Wirtschaftsleistung (gemessen am Bruttoinlandsprodukt) in fast allen nordrhein-westfälischen Kreisen und kreisfreien Städten gestiegen. Wie das Statistische Landesamt mitteilte, belief sich der Wert der Wirtschaftsleistung insgesamt auf rund 880 Milliarden Euro.
Das entspricht einem Anstieg von +2,5 % (in jeweiligen Preisen, d. h. nicht preisbereinigt) im Vergleich zum Vorjahr.
Zur Einordnung wird darauf hingewiesen, dass es sich bei den dargestellten Kennzahlen um nominale Werte handelt. Die ausgewiesenen Veränderungsraten sind nicht preisbereinigt und bilden somit nicht die realen Entwicklungen ab.
Aussagen zur realen wirtschaftlichen Entwicklung können daher aus den nominalen Veränderungsraten nur eingeschränkt abgeleitet werden. Als Anhaltspunkt kann das Ergebnis für NRW insgesamt dienen, das 2024 einen preisbereinigten Rückgang des Bruttoinlandsprodukts von −0,5 % (nominal +2,5 %) aufwies.
Wie das Statistische Landesamt weiter mitteilt, erreichte der Kreis Recklinghausen mit einem Anstieg von +7,3 % die höchste Zuwachsrate in NRW gegenüber dem Vorjahr.
Darauf folgten Bochum mit einem Anstieg von +5,2 % und Duisburg mit +5,1 %. Maßgebliche Wachstumsimpulse für den Kreis Recklinghausen kamen aus dem Produzierenden Gewerbe und für Bochum und Duisburg aus den Dienstleistungsbereichen. Der höchste Rückgang in NRW wurde im Kreis Mettmann mit −5,0 % verzeichnet.
Darüber hinaus wurde für den Kreis Gütersloh (−2,0 %), Gelsenkirchen (−1,4 %), Kreis Olpe (−1,2 %) und Solingen (−0,8 %) ein Rückgang ermittelt. Im Kreis Mettmann und in Solingen trugen die Dienstleistungsbereiche zum negativen Ergebnis bei.
Im Gegensatz dazu trug im Kreis Olpe, in Gelsenkirchen und im Kreis Gütersloh das Verarbeitende Gewerbe zum negativen Ergebnis bei.
Mit 115.513 Euro erreichte Düsseldorf die höchste Wirtschaftsleistung je erwerbstätige Person in NRW (+2,6 % im Vergleich zum Vorjahr). Auf den weiteren Plätzen folgten Leverkusen mit 108.028 Euro (−0,9 % im Vergleich zum Vorjahr) und Bonn mit 106.718 Euro (+4,1 % im Vergleich zum Vorjahr).
Die niedrigsten Werte ergaben sich für den Kreis Heinsberg (77.435 Euro), Kreis Höxter (74.712 Euro) und Bottrop (74.054 Euro). NRW erzielte einen durchschnittlichen Wert von 89.556 Euro je erwerbstätige Person (+2,4 % im Vergleich zum Vorjahr).
Das Bruttoinlandsprodukt in NRW belief sich im Jahr 2024 auf rund 880 Milliarden Euro, das waren +2,5 % mehr als im Jahr 2023.
Köln trug 9,3 % und Düsseldorf 7,7 % zum Bruttoinlandsprodukt des Landes bei – diese beiden Städte stellten damit etwa ein Sechstel der Wirtschaftskraft Nordrhein-Westfalens. Alle angegebenen Werte beziehen sich auf das Bruttoinlandsprodukt in jeweiligen Preisen – sie sind also nicht preisbereinigt.
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Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Wie heißen die Personen in diesem Beitrag?
Im bereitgestellten Artikel kommen keine Personen mit vollständigen Namen vor.
Welche Organisationen oder Institutionen werden genannt?
Statistisches Landesamt Nordrhein-Westfalen, dts Nachrichtenagentur, Kreis Recklinghausen, Bochum, Duisburg, Kreis Mettmann, Kreis Gütersloh, Gelsenkirchen, Kreis Olpe, Solingen, Düsseldorf, Leverkusen, Bonn, Kreis Heinsberg, Kreis Höxter, Bottrop, Nordrhein-Westfalen, Köln, Verarbeitendes Gewerbe, Produzierendes Gewerbe, Dienstleistungsbereiche
Wann ist das Ereignis passiert?
Das Ereignis fand im Jahr 2024 statt (Vergleich mit dem Vorjahr 2023).
Wo spielt die Handlung des Artikels?
Kreis Recklinghausen, Bochum, Duisburg, Kreis Mettmann, Kreis Gütersloh, Gelsenkirchen, Kreis Olpe, Solingen, Düsseldorf, Leverkusen, Bonn, Kreis Heinsberg, Kreis Höxter, Bottrop, Köln, Nordrhein-Westfalen (NRW)
Worum geht es in einem Satz?
Im Jahr 2024 ist die Wirtschaftsleistung (nominales Bruttoinlandsprodukt) in fast allen Kreisen und kreisfreien Städten Nordrhein-Westfalens gestiegen und betrug insgesamt rund 880 Milliarden Euro (+2,5% gegenüber 2023), wobei der Kreis Recklinghausen mit +7,3% den höchsten Zuwachs und der Kreis Mettmann mit −5,0% den stärksten Rückgang verzeichnete.
Was war der Auslöser für den Vorfall?
Wirtschaftsleistung in NRW (Bruttoinlandsprodukt) steigt 2024 in fast allen Kreisen und kreisfreien Städten gegen Vorjahr
Wachstumsimpulse im Kreis Recklinghausen aus dem Produzierenden Gewerbe
Wachstumsimpulse für Bochum und Duisburg aus den Dienstleistungsbereichen
Negative Entwicklung in einzelnen Regionen durch Dienstleistungsbereiche (Kreis Mettmann, Solingen)
Negative Entwicklung in anderen Regionen durch Verarbeitendes Gewerbe (Kreis Olpe, Gelsenkirchen, Kreis Gütersloh)
Wie hat die Öffentlichkeit oder Politik reagiert?
- Nicht beschrieben, wie Politik, Öffentlichkeit oder Medien auf die Zahlen reagiert haben
Welche Konsequenzen werden genannt?
- 2024 stieg die Wirtschaftsleistung in nahezu allen Kreisen und kreisfreien Städten in Nordrhein-Westfalen
- Der nominale Anstieg der Wirtschaftsleistung betrug insgesamt +2,5 % gegenüber 2023
- Für NRW insgesamt ergab sich preisbereinigt ein Rückgang des Bruttoinlandsprodukts von −0,5 %
- Der Kreis Recklinghausen verzeichnete mit +7,3 % die höchste Zuwachsrate in NRW
- Bochum und Duisburg lagen mit +5,2 % bzw. +5,1 % ebenfalls über dem NRW-Durchschnitt
- Produktionsnahe Bereiche wirkten im Kreis Recklinghausen besonders wachstumsfördernd
- Dienstleistungen waren in Bochum und Duisburg besonders wichtig für die Entwicklung
- In einigen Regionen wurden Rückgänge der Wirtschaftsleistung gemeldet, darunter Mettmann mit −5,0 % sowie Gütersloh, Gelsenkirchen, Olpe und Solingen
- Negative Beiträge der Dienstleistungsbereiche traten in Mettmann und Solingen auf
- Rückgänge wurden unter anderem durch negative Beiträge des Verarbeitenden Gewerbes in Olpe, Gelsenkirchen und Gütersloh beeinflusst
- Düsseldorf erreichte die höchste Wirtschaftsleistung je erwerbstätige Person in NRW, gefolgt von Leverkusen und Bonn
- NRW erzielte einen durchschnittlichen Wert von 89.556 Euro je erwerbstätige Person mit einem nominalen Plus von +2,4 %
Gibt es bereits eine Stellungnahme?
Nein. Im Artikel werden keine Stellungnahmen oder Reaktionen einzelner Personen oder Organisationen zitiert; es werden nur Mitteilungen des Statistischen Landesamts wiedergegeben.
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