Bayerns Gesundheitsministerin will pflegende Angehörige weiter entlasten

Bayerns Gesundheitsministerin will pflegende Angehörige weiter entlasten

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Pflegepolitik in Bayern

() – Bayerns Gesundheits- und Pflegeministerin Judith Gerlach will pflegende weiter entlasten. Das teilte Gerlach am Sonntag in München mit.

Nach Angaben der Ministerin werden in rund 83 Prozent der Pflegebedürftigen zu Hause betreut und versorgt.

Ihr Ministerium fördere mit dem Förderprogramm „Pflege im sozialen Nahraum“ den Ausbau von Kurzzeit-, Tages- und Nachtpflegeplätzen. Seit Programmstart im Jahr 2020 seien insgesamt 10.471 Pflegeplätze mit einer Summe von 486,6 Millionen gefördert worden.

Gerlach wies darauf hin, dass derzeit rund 630.000 in Bayern pflegebedürftig seien.

Bis 2050 werde ihre Zahl voraussichtlich auf mindestens 980.000 steigen. Um pflegende Angehörige nicht allein zu lassen, fördere das Ministerium unter anderem Pflegestützpunkte, von denen es bayernweit 59 gebe.

Seit 1998 bestehe zudem ein Netz von rund 100 Fachstellen für pflegende Angehörige, das deutschlandweit einzigartig sei. Ergänzt werde es durch eine Online-Demenzsprechstunde.

Zur Unterstützung im Alltag stünden rund 3.860 anerkannte Angebote bereit, von denen rund 660 gefördert würden.

Mehr als 13.500 ehrenamtlich tätige Einzelpersonen engagierten sich, um pflegebedürftige Menschen und ihre Familien zu unterstützen. Mit Blick auf die Reformpläne des Bundes begrüßte Gerlach den Verzicht auf geplante Einsparungen bei den Rentenansprüchen für pflegende Angehörige.

Diese versicherungsfremde Leistung müsse über Steuermittel finanziert werden.

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Text-/Bildquelle:
Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis:
Alter Mann in einem Pflegeheim (Archiv)

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Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Wie heißen die Personen in diesem Beitrag?

Judith Gerlach

Welche Organisationen oder Institutionen werden genannt?

Judith Gerlach, Bayerns Gesundheits- und Pflegeministerin, Bayerns Gesundheits- und Pflegeministerium

Wann ist das Ereignis passiert?

Zeitraum/Ereignisdatum: am Sonntag (im Text: „Das teilte Gerlach am Sonntag … mit.“).

Wo spielt die Handlung des Artikels?

München

Worum geht es in einem Satz?

Bayerns Gesundheits- und Pflegeministerin Judith Gerlach will pflegende Angehörige weiter entlasten und verweist darauf, dass Bayern u. a. den Ausbau von Kurzzeit-, Tages- und Nachtpflegeplätzen fördert sowie mit Pflegestützpunkten, Fachstellen für pflegende Angehörige, Online-Angeboten und weiteren Unterstützungsleistungen rund 630.000 (steigend bis 2050) Pflegebedürftigen und ihren Familien hilft.

Was war der Auslöser für den Vorfall?

Pflegebedürftige werden zu Hause betreut und versorgt

Wie hat die Öffentlichkeit oder Politik reagiert?

  • Die Politik reagiert bzw. wird durch die Aussage von Judith Gerlach dargestellt, jedoch ohne Beschreibung konkreter Reaktionen anderer politischer Akteure, der Öffentlichkeit oder der Medien.

Welche Konsequenzen werden genannt?

  • Entlastung pflegender Angehöriger in Bayern
  • Ausbau von Kurzzeit-, Tages- und Nachtpflegeplätzen
  • Förderung von 10.471 Pflegeplätzen seit Programmstart im Jahr 2020
  • Unterstützung von insgesamt 59 Pflegestützpunkten zur Beratung und Begleitung
  • Aufbau und Erhalt eines Netzes von rund 100 Fachstellen für pflegende Angehörige
  • Ergänzende Unterstützung durch eine Online-Demenzsprechstunde
  • Bereitstellung und Förderung anerkannter Unterstützungsangebote im Alltag
  • Stärkung ehrenamtlicher Unterstützung durch mehr als 13.500 engagierte Einzelpersonen
  • Verzicht auf geplante Einsparungen bei den Rentenansprüchen für pflegende Angehörige zur Sicherung von Rentenleistungen

Gibt es bereits eine Stellungnahme?

Ja – im Artikel wird eine Stellungnahme von Bayerns Gesundheits- und Pflegeministerin Judith Gerlach zitiert (z. B. ihre Aussagen zur Entlastung pflegender Angehöriger und den Fördermaßnahmen).

Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH
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