Proteste am Russischen Haus in Berlin-Mitte
Berlin-Mitte () – Vor dem Russischen Haus in der Friedrichstraße in Berlin-Mitte haben sich am Freitagabend bei fünf Versammlungen mehrere hundert Menschen versammelt. Wie die Polizei Berlin mitteilte, verliefen die Kundgebungen überwiegend störungsfrei.
Allerdings kam es zu einem Polizeieinsatz, bei dem eine Frau und zwei Beamte leicht verletzt wurden.
Die größte Versammlung stand demnach unter dem Motto „Brücken statt Mauern“ und hatte in der Spitze 600 Teilnehmer. An einer Dauerkundgebung unter dem Motto „Russisches Haus schließen!“ beteiligten sich bis zu 25 Menschen.
Dabei soll ein Teilnehmer polizeilichen Anweisungen zum Wechsel des Kundgebungsortes nicht gefolgt sein, woraufhin die Polizei wegen des Verdachts des Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte ermittelt. Weitere Kundgebungen unter den Motto „Kein Kreml in Berlin!“ und „Demokratische Russ:innen gegen das Russische Haus“ erreichten bis zu 100 beziehungsweise 20 Teilnehmer.
An einer Versammlung mit dem Slogan „Kein Platz für Putins Haus, Kreml-Propaganda raus!“ beteiligten sich bis zu 80 Menschen.
Nach dem Ende der Versammlungen stellten Einsatzkräfte vor dem Russischen Haus die Personalien eines 63-Jährigen fest. Er soll sich durch Redebeiträge hervorgetan und die Maßnahmen lautstark kritisiert haben.
Dabei habe er den Beamten zeitweise den Weg versperrt und sei nach dem Wegschieben durch einen Beamten zu Boden gefallen. Eine 61-Jährige soll anschließend versucht haben, ihn vom Ort wegzuführen, und einen Beamten geschlagen haben.
Danach sei sie ebenfalls zu Boden gestürzt. Sie gab eine Armverletzung an, lehnte aber eine ärztliche Versorgung ab.
Die Polizei leitete Ermittlungsverfahren wegen Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte, tätlichen Angriffs auf Polizeikräfte sowie Körperverletzung im Amt ein. Die Frau sowie zwei Polizeibeamte wurden leicht verletzt.
Die Ermittlungen dauern an.
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Russisches Haus (Archiv)
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Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Wie heißen die Personen in diesem Beitrag?
Es werden keine vollständigen Namen von Personen im Artikel genannt.
Welche Organisationen oder Institutionen werden genannt?
Polizei Berlin, Russisches Haus, Kreml, Putins Haus
Wann ist das Ereignis passiert?
Das Ereignis fand am Freitagabend in Berlin-Mitte statt. Das genaue Datum wird im Text nicht genannt.
Wo spielt die Handlung des Artikels?
Berlin-Mitte (vor dem Russischen Haus in der Friedrichstraße)
Worum geht es in einem Satz?
Vor dem „Russischen Haus“ in Berlin-Mitte versammelten sich am Freitagabend bei mehreren überwiegend störungsfreien Kundgebungen mehrere hundert Menschen, bevor es bei der Feststellung von Personalien zu leicht verletzten Beteiligten und Polizeikräften sowie laufenden Ermittlungsverfahren wegen Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte, tätlichen Angriffs und Körperverletzung im Amt kam.
Was war der Auslöser für den Vorfall?
- Eine Person soll polizeilichen Anweisungen zum Wechsel des Kundgebungsortes nicht gefolgt sein, woraufhin die Polizei wegen des Verdachts des Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte ermittelt.
Wie hat die Öffentlichkeit oder Politik reagiert?
- Polizei meldet überwiegend störungsfreien Verlauf der Kundgebungen
- 63-Jähriger soll sich durch Redebeiträge hervorgetan und Maßnahmen lautstark kritisiert haben
- Frau soll anschließend versucht haben, den 63-Jährigen wegzuführen, und einen Beamten geschlagen haben
- Ermittlungsverfahren wurden eingeleitet, Ermittlungen dauern an
Welche Konsequenzen werden genannt?
- Ermittlungsverfahren wegen Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte
- Ermittlungsverfahren wegen tätlichen Angriffs auf Polizeikräfte
- Ermittlungsverfahren wegen Körperverletzung im Amt
- Leichte Verletzungen bei einer Frau und zwei Polizeibeamten
- Einsatz eines Polizeieinsatzes im Umfeld der Versammlungen
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Nein. Im Artikel wird keine Stellungnahme oder Reaktion einer konkreten Person oder Organisation zitiert.
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