Zwölf Sprengsätze an Stromtrassen bei Lohsa und Schleife entdeckt

Zwölf Sprengsätze an Stromtrassen bei Lohsa und Schleife entdeckt

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Lohsa: Ermittlungen zu Sabotage an Stromnetzen

Lohsa () – In der Oberlausitz hat die Polizei an Hochspannungstrassen zwölf selbst gebaute Sprengvorrichtungen gefunden. Das teilten die Generalstaatsanwaltschaft , das Landeskriminalamt und die Polizeidirektion Görlitz am Samstag mit.

Die Ermittler gehen von einem Angriff auf die kritische Infrastruktur der Stromversorgung aus und prüfen den Verdacht des Herbeiführens einer Sprengstoffexplosion in Tateinheit mit versuchter Störung öffentlicher Betriebe und versuchter verfassungsfeindlicher Sabotage.

Am Freitag waren die Vorrichtungen südlich des Umspannwerks Bärwalde nahe Lippen, einem Ortsteil von Lohsa im Landkreis Bautzen, und östlich des Umspannwerks Graustein nahe Schleife im Landkreis Görlitz entdeckt worden. Acht Sprengvorrichtungen lagen demnach bei Lippen, vier bei Schleife.

Spezialkräfte des Landeskriminalamtes entschärften die Vorrichtungen und stellten sie sicher; für die Arbeiten mussten die betroffenen Hochspannungsleitungen zeitweise vom Netz genommen werden. Zu Schäden oder Beeinträchtigungen der Stromversorgung kam es nicht.

Gegen einen 48 Jahre alten deutschen Staatsangehörigen, der in Grevelsberg in gemeldet ist, wird ermittelt.

Nach Angaben der hat er ein Bekennerschreiben verfasst, das sich gegen die Stromerzeugung aus fossilen Brennstoffen richtet. Eine Verbindung zu Sabotagefällen an Umspannwerken in und Nordrhein-Westfalen wird geprüft.

Die Polizeidirektion Görlitz setzt die Absuche an der elektrischen Infrastruktur nach weiteren Sprengvorrichtungen fort.

Zeugen, die im Bereich der Hochspannungstrassen verdächtige Personen oder Fahrzeuge beobachtet haben, werden gebeten, sich über das Hinweisportal NRW unter nrw.hinweisportal.de oder telefonisch unter 0331-505950 zu melden. Auch Bild- und Videomaterial können die Ermittler nutzen.

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Text-/Bildquelle:
Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
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Polizeiauto (Archiv)

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Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Wie heißen die Personen in diesem Beitrag?

Generalstaatsanwaltschaft Dresden, Landeskriminalamt Sachsen, Polizeidirektion Görlitz, Landeskriminalamt, Polizeidirektion, Polizei, Umspannwerk Bärwalde, Umspannwerk Graustein, der 48 Jahre alte deutsche Staatsangehörige

Welche Organisationen oder Institutionen werden genannt?

Generalstaatsanwaltschaft Dresden, Landeskriminalamt Sachsen, Polizeidirektion Görlitz, Polizeidirektion Görlitz, Hinweisportal NRW

Wann ist das Ereignis passiert?

Das Ereignis fand am Samstag statt; die beschriebenen Funde wurden am Freitag gemacht.

Wo spielt die Handlung des Artikels?

Lohsa, Lippen (Ortsteil von Lohsa, Landkreis Bautzen), Schleife (in der Nähe des Umspannwerks Graustein, Landkreis Görlitz), Grevelsberg (Nordrhein-Westfalen).

Worum geht es in einem Satz?

In der Oberlausitz fand die Polizei zwölf selbst gebaute Sprengvorrichtungen an Hochspannungstrassen nahe den Umspannwerken Bärwalde und Graustein und ermittelt wegen möglicher Sabotage der Stromversorgung, wobei Spezialkräfte die Geräte entschärften und zeitweise Leitungen vom Netz nahmen.

Was war der Auslöser für den Vorfall?

  • Angriff auf die kritische Infrastruktur der Stromversorgung
  • Verdacht des Herbeiführens einer Sprengstoffexplosion
  • Versuchter Störung öffentlicher Betriebe
  • Versuchte verfassungsfeindliche Sabotage
  • Bekennerschreiben, das sich gegen die Stromerzeugung aus fossilen Brennstoffen richtet

Wie hat die Öffentlichkeit oder Politik reagiert?

  • Keine Reaktion von Politik, Öffentlichkeit oder Medien beschrieben

Welche Konsequenzen werden genannt?

  • Entschärfung und Sicherstellung der Sprengvorrichtungen durch Spezialkräfte
  • Zeitweise Abschaltung betroffener Hochspannungsleitungen während der Arbeiten
  • Keine Schäden oder Beeinträchtigungen der Stromversorgung
  • Fortsetzung der Absuche der elektrischen Infrastruktur nach weiteren Sprengvorrichtungen
  • Einleitung bzw. Durchführung von Ermittlungen gegen einen 48 Jahre alten deutschen Staatsangehörigen
  • Prüfung einer möglichen Verbindung zu weiteren Sabotagefällen an Umspannwerken in Brandenburg und Nordrhein-Westfalen

Gibt es bereits eine Stellungnahme?

Ja. Die Behörden (Generalstaatsanwaltschaft Dresden, Landeskriminalamt Sachsen und Polizeidirektion Görlitz) äußern sich dazu, dass Ermittler von einem Angriff auf die kritische Infrastruktur ausgehen und den Verdacht auf Sprengstoffexplosion sowie verfassungsfeindliche Sabotage prüfen.

Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH
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