Gesundheitspolitik: Niedersächsisches Tierwohl
Hannover () – Das Niedersächsische Landwirtschaftsministerium ruft Tierhalter, insbesondere von Rindern, Schafen und Ziegen, zur Achtsamkeit in Bezug auf Symptome auf, die auf eine Infektion mit dem Shamonda-Virus hinweisen können. Nach den ersten Nachweisen des Shamonda-Virus bei Rindern in Süddeutschland Anfang August wurde das Virus mittlerweile auch in Rinderbeständen in Niedersachsen nachgewiesen, teilte das Ministerium mit.
Ein Impfstoff ist derzeit nicht verfügbar.
Da es sich bei einer Infektion mit dem Shamonda-Virus weder um eine melde- noch um eine bekämpfungspflichtige Tierseuche handelt, gibt es aktuell keine vorgeschriebene Meldepflicht oder amtliche Maßnahmen. Bei typischen Symptomen sollte ein Tierarzt hinzugezogen werden, um gegebenenfalls geeignete Proben zur Abklärung einer möglichen Infektion an die zuständigen Landesuntersuchungseinrichtungen weiterzuleiten.
Analysen des Friedrich-Loeffler-Instituts haben gezeigt, dass es sich bei dem in Niedersachsen nachgewiesenen Shamonda-Virus um eine andere Variante (SHAV-EU2) handelt als die, die in Süddeutschland nachgewiesen wurde (SHAV-EU1).
Es handelt sich daher um zwei unabhängige Ereignisse. Weitere Informationen sind auf der Webseite des Friedrich-Loeffler-Instituts verfügbar.
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Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Wie heißen die Personen in diesem Beitrag?
Friedrich-Loeffler-Instituts
Welche Organisationen oder Institutionen werden genannt?
Friedrich-Loeffler-Institut, Niedersächsisches Landwirtschaftsministerium, dts Nachrichtenagentur
Wann ist das Ereignis passiert?
Zeitraum/Datum: Anfang August (erste Nachweise in Süddeutschland); danach „mittlerweile“ auch in Niedersachsen nachgewiesen (kein konkretes Datum genannt).
Wo spielt die Handlung des Artikels?
Hannover, Niedersachsen
Worum geht es in einem Satz?
Das Niedersächsische Landwirtschaftsministerium warnt Tierhalter vor möglichen Symptomen einer Shamonda-Virus-Infektion bei Rindern, Schafen und Ziegen, nachdem das Virus inzwischen auch in Niedersachsen nachgewiesen wurde (ohne verfügbaren Impfstoff und ohne bestehende Meldepflicht), und empfiehlt bei typischen Anzeichen einen Tierarzt zur Abklärung.
Was war der Auslöser für den Vorfall?
- Erste Nachweise des Shamonda-Virus bei Rindern in Süddeutschland Anfang August
- Nachweis des Shamonda-Virus mittlerweile auch in Rinderbeständen in Niedersachsen
Wie hat die Öffentlichkeit oder Politik reagiert?
- Im Artikel wird keine Reaktion von Politik, Öffentlichkeit oder Medien beschrieben
Welche Konsequenzen werden genannt?
- Keine vorgeschriebene Meldepflicht für eine Infektion mit dem Shamonda-Virus
- Keine amtlichen Bekämpfungsmaßnahmen vorgeschrieben
- Bei typischen Symptomen ist die Hinzuziehung eines Tierarztes erforderlich
- Geeignete Proben sollen zur Abklärung an zuständige Landesuntersuchungseinrichtungen weitergeleitet werden
- Es handelt sich um eine andere Virusvariante in Niedersachsen als in Süddeutschland, wodurch zwei unabhängige Ereignisse vorliegen
Gibt es bereits eine Stellungnahme?
Nein.
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